Diese WhatsApp Funktion wurde aus der Anwendung getilgt

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WhatsApp plant für die nächste Zeit zahlreiche Änderungen. Es werden gleich mehrere interessante Funktionen ergänzt, wie beispielsweise der Dark-Mode. Dafür hat das US-Unternehmen eine andere, praktische WhatsApp Funktion entfernt. Alle Infos zu den WhatsApp-Änderungen hier.
Bildquelle: Facebook

Eine Welt ohne WhatsApp ist für zahlreiche Deutsche unvorstellbar. Mittlerweile nutzen bereits knapp 58 Millionen Menschen in Deutschland den Messenger-Dienst WhatsApp. Damit ist er der erfolgreichste und beliebteste Messenger der Deutschen. Seit dem Kauf durch Facebook im Jahr 2014 hat sich bei WhatsApp schließlich so einiges getan. Jetzt plant das Unternehmen zahlreiche Neuheiten, die einige verärgert und andere erfreuen werden. Die wichtigsten WhatsApp-Änderungen 2020 haben wir dir hier zusammengestellt:

WhatsApp „Dark-Mode”

Nachdem mittlerweile nahezu jede große App einen sogenannten „Dark-Mode“ besitzt, zieht in diesem Jahr schließlich auch WhatsApp nach. In den Einstellungen können Nutzer zukünftig auswählen, ob der Messanger weiterhin in gewohnter weißer oder in schwarzer Atmosphäre dargestellt wird. Die Nutzer haben so die Auswahl zwischen den Themen „Dark“ (Dunkel-Modus), „Light“ (klassischer Modus) oder „System default“. Beim letzteren passt sich WhatsApp an die Geräteeinstellungen an. So kann beispielsweise eingestellt werden, dass die Benutzeroberfläche tagsüber weiß und nachts schwarz ist. Die Funktion kannst du zukünftig in den Einstellungen vornehmen. Wann der „Dark-Mode“ in den Einstellungen final ausrollt, bleibt abzuwarten. Bislang testet das Unternehmen die Funktion erst in Beta-Versionen.

Ärgerliche WhatsApp-Änderungen 2020: WhatsApp Ads

Werbung: Eine Maßnahme, die von Unternehmen geliebt und von zahlreichen Web-Usern gehasst wird. Bislang ist WhatsApp als einer der wenigen Messangern von Werbebannern verschont geblieben. Ab diesem Jahr wird sich dies jedoch endgültig ändern. Schon bald wird WhatsApp unter anderem im „Status-Fenster“ bildschirmfüllende Werbeanzeigen ausspielen. Ob Werbung jedoch lediglich zwischen den Storys oder auch im Chatverlauf und zwischen den einzelnen Chats angezeigt wird, bleibt derzeit noch ungewiss. Sicher ist hingegen, dass Werbung geschaltet wird. Denn diesen Schritt hat das Mutter-Unternehmen Facebook bereits im Mai 2019 angekündigt. Wann es in diesem Jahr schließlich soweit ist, ist noch nicht bekannt. Allzu lange wird es aber nicht mehr dauern.

Bezahlen via WhatsApp

Als Konkurrenz zu PayPal stellte Facebook im November 2019 den Bezahldienst „Facebook Pay“ vor. Hierbei handelt es sich um einen virtuellen Bezahldienst, der es ermöglicht, Geld einfach an Freunde oder die Familie zu verschicken. Als Zahlungsdaten können PayPal oder eine Kreditkarte hinterlegt werden. Neben Facebook sollen Nutzer auch über Instagram und WhatsApp Zahlungen vornehmen. Getestet wurde der Bezahldienst bislang nur in Indien. Ob und wann er nach Deutschland kommt, ist noch unklar. Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, dass es bereits in diesem Jahr soweit sein wird. So wird der Dienst aussehen:

WhatsApp-Sekundennachrichten

Nachdem Facebook bereits Funktionen wie die Storys oder die Story-Filter von Snapchat für seine eigene Plattform Instagram kopiert hatte, folgt nun auch eine Snapchat-Kopie für WhatsApp. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um die Story-Filter-Funktion, sondern um eine Selbstzerstörungs-Funktion der Nachrichten. Sie gehört zu den am meisten diskutierten WhatsApp-Änderungen 2020. Auch Apps wie Signal und Telegram machen bereits von diesem Feature Gebrauch. Das Besondere an der Funktion: Nutzer können Nachrichten zu einem bestimmten Zeitpunkt oder nach einer gewissen Zeit, nachdem sie gelesen wurde, löschen lassen. Das Maximum soll bei einem Jahr liegen. Nach Ablauf der vorherbestimmten Zeit verschwindet die Nachricht automatisch aus dem Feed. Derzeit wird die Funktion noch in Betaversionen getestet. Schon bald könnte sie jedoch für die Allgemeinheit ausgerollt werden.

WhatsApp Funktionen entfernt

In den vergangenen Tagen hat das US-Unternehmen die WhatsApp Funktion „Chatverlauf exportieren“ entfernt. Einzel-Chats können demnach nicht mehr heruntergeladen und als Zip-Archiv versendet werden. Backups von allen Chats sind jedoch auch weiterhin möglich. Die WhatsApp Funktion scheint erst seit der aktuellen Version weggefallen zu sein, denn bei älteren WhatsApp-Versionen ist die Möglichkeit noch vorhanden. Ob die Einstellung der Funktion mit der Klage von Blackberry zusammenhängt, ist ungewiss.

WhatsApp-Änderungen 2020: Das Aus für viele Geräte

Bereits im vergangenen Sommer berichteten wir darüber, dass WhatsApp für zahlreiche Smartphones den Support einstellt. Nun ist es soweit. Ab 2020 ist auf zahlreichen Handys WhatsApp nicht mehr in der neuesten Version verfügbar. Neben Windows-Phones sind auch iPhones mit der iOS-8-Version oder älter, sowie Android-Versionen, die älter sind als Version 2.3.7 betroffen. All jene sind ab diesem Monat von den WhatsApp-Updates ausgeschlossen.

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5 KOMMENTARE

  1. Die ganzen Änderungen von Whatsapp zeigen, dass man „überwacht“ und mit sinnlosen Werbungen bombardiert wird. Auch dass älter Smartphones nicht mehr für Whatsapp genutzt werden können, ist unverständlich. Es sollte im Interesse auch von Whatsapp sein, dass man weiterhin auch die älteren Smartphones nutzen kann – gerade jetzt, wo soviel über Klimaschutz etc. nachgedacht wird. Wo soll der ganze anfallenden Elektroschrott bleiben, wenn man sich für Änderungen von Whatsapp immer wieder ein neues Smartphone zulegen muss. Schließlich ist es auch eine Kostenfrage, wenn eine vierköpfige Familie sich neue Smartphones zulegen muss, nur um Whatsapp-kompatibel zu bleiben.

  2. Die sollen es endlich mal gebacken bekommen, dass man WhatsApp ohne Umwege auch auf mehreren Geräten installieren und mit seiner Nummer nutzen können.
    Das können andere Messenger auch und konnten dies schon vor Jahren (Beispiel MSN und ICQ)
    Stattdessen kommt so ei Quatsch!

  3. Deswegen…ich für meinen Teil nutze WhatsApp nur noch, weil ich es muss. Zu viele sind zu „wechselfaul“.
    Dabei gibt es so schöne Alternativen wie Telegram und Co.

  4. Auch Fotos oder Bilder was für Kontakte gebraucht oder für was anderes bei WhatsAppgebraucht werden machen das besser zum raufladen oder zum herunterladen geht!

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