WhatsApp beendet Support für ältere Betriebssysteme

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Die Welt der Technik ist eine schnelllebige. Was heute neu ist, ist morgen schon wieder alt. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass ältere Geräte von vielen Apps nicht mehr unterstützt werden. So auch bei WhatsApp: Die Frist für einige Smartphones beziehungsweise Betriebssysteme läuft aus.
WhatsApp-Nachrichten-Flut auf dem Mate 20 Pro

Schon vor einigen Jahren kündigte WhatsApp an, alte Betriebssystem-Versionen nur noch bis zu einem bestimmten Datum zu unterstützten. Einigen Systemen rennt die Zeit davon – ebenso wie den Geräten, die noch mit den jeweiligen Versionen aus grauer Vorzeit laufen.

Kurzfristig läuft somit die WhatsApp-Unterstützung für Windows 10 Mobile schon am 30. April 2019 ab. Eine längere Schonfrist bekommen Android 2.3.7 Gingerbread und iOS 7 oder älter. Am 1. Februar 2020 können Nutzer dann mit ihren Geräten nicht mehr über den berühmt-berüchtigten Messenger kommunizieren. Allerdings vermeldet WhatsApp in einem Atemzug, dass bei den beiden letzteren Betriebssystemen die App möglicherweise jederzeit abstürzen und dann nicht mehr genutzt werden könne.

Keine Alternative für Verbraucher

Damit WhatsApp auch weiterhin genutzt werden kann, hilft nur eines: Ein Update auf eine neue Betriebssystem-Version. Und genau da liegt das Problem. Die meisten Hersteller bieten keine kompatiblen Versionen für alte Smartphones an. So ist es auch im Falle des iPhone 4, das mit neueren iOS-Varianten nicht funktioniert.

Auch Microsoft kündigte bereits vor zwei Jahren an, ab Ende 2018 keine Aktualisierungen mehr für sein mobiles Betriebssystem mehr zu entwickeln. Für Android-Handys gibt es zwar Custom-ROMs, die das Gerät auf den neuesten Stand bringen. Allerdings garantieren sie dann nicht mehr, dass die Smartphones weiterhin den Sicherheitsstandards von Google entsprechen. Die Folge ist, dass immer mehr Apps ihre Unterstützung versagen und Verbraucher auf der Strecke bleiben. Es bleibt nichts anderes übrig, erneut auf ein neueres Betriebssystem zurückzugreifen. Und das geht nur über ein neues Smartphone.

Nutzer können in den Einstellungen nachsehen, ob auch sie von dem Support-Ende betroffen sind. Dafür muss der Unterpunkt „Informationen über das Telefon“ öffnen und dort die Betriebssystem-Version einsehen.

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3 KOMMENTARE

  1. Leute…Leute…Leute…Ihr macht mal wieder ein Fass auf und werdet künstlich dramatisch.
    „Oh mein Gott, WhatsApp läuft für Geräte mit Gingerbread aus.“
    Diese ANDROID-Version ist von 2010 /2011. Versucht mal jemanden zu finden, dessen Dailydriver noch mit dieser, inzwischen, 8 Jahre alten Version läuft.
    Da diese Geräte aufgrund der veralteten Technik heutzutage praktisch unbrauchbar sind, hat keiner mehr ein solches Gerät im täglichen Gebrauch.
    Wer heutzutage noch ein Windows-Gedöns nutzt ist selber schuld und selbst die alten iTelefone sind durch den Fallobst durch künstliche Drosselungen unbrauchbar, womit man sich diesen Bericht hätte sparen können.
    Aber gaaaaanz wichtig … Dramatisch.

  2. Sehr schlecht recherchiert. Ihr habt sogar die WhatsApp FAQ Seite als Quelle verlinkt, auf der nicht mal ansatzweise etwas zum Aus der App auf Windows Phone steht.
    Zudem werden die letzten Sicherheitsupdates und Bugfixes für Windows 10 Mobile Ende 2019 ausgerollt.
    Ich weiß nicht, wer diese Falschmeldung losgetreten hat, aber ein wenig Eigenrecherche kann ja wohl nicht so schwer sein.

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