Telekom DSL: 250 MBit/s zum Preis von 16 MBit/s - das sind die Bedingungen

3 Minuten
250 Mbit/s ist die schnellste Leitung, die die Telekom in einem nennenswerten Umfang anbietet. Jetzt verschenkt sie diese Datenrate an Bestandskunden, die noch langsamer unterwegs sind. Hier bekommst du die Details zu der Aktion.
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Telekom-LogoBildquelle: Thorsten Neuhetzki

Hinter dem 250-Mbit/s-Anschluss verbirgt sich technisch ein Anschluss mit VDSL Supervectoring. Das ist das schnellste, was die Deutsche Telekom derzeit anbieten kann. Ausnahme: Du gehörst du den wenigen Kunden, bei denen die Glasfaserleitung schon bis in die Wohnung geht. Von Supervectoring können nach aktuellen Angaben 24,1 Millionen Haushalte in Deutschland profitieren.

Im Rahmen einer Bestandskunden-Aktion verschenkt die Telekom nun das Upgrade auf diese hohe Datenrate für zwei Jahre. Eine solche Aktion gab es bereits Anfang des Jahres für von der Telekom ausgewählte Kunden.

Auch jetzt kommen erneut offenbar längst nicht alle Bestandskunden in den Genuss dieser Aktion, sondern nur ein kleiner, ausgewählter Teil. Diese werden von der Telekom direkt angesprochen. Wie viele Kunden, es dieses Mal sind, ist unklar. Bei der Januar-Aktion waren es  66.000 Bestandskunden.

Umstellung über bestimmte Aktionsseiten

Kunden, die sich innerhalb der von der Telekom genannten Frist bis Ende September melden, bekommen für die kommenden zwei Jahre einen Anschluss mit 250 Mbit/s im Downstream und 40 Mbit/s im Upstream. Sie zahlen aber weiterhin die Grundkosten ihres 16-Mbit/s Anschlusses. Kunden mit echter Glasfaserleitung bekommen 100 Mbit/s im Upstream.

Für die ausgewählten Kunden gibt es offenbar unterschiedliche Aktionsseite. Sie adressieren direkt Kunden, die beispielsweise bisher mit dem MagentaZuhause S und somit mit 16 Mbit/s online waren. Sie zahlen für ihre Telefon- und Internet-Flatrate monatlich 34,95 Euro (bei 19 Prozent Mehrwertsteuer). Dieser Preis soll für die ersten zwei Jahre nach Umstellung auch für den 250-Mbit/s-Tarif bestehen bleiben. Danach aber steigen die Kosten auf 54,95 Euro monatlich.

Hinzu kommen mögliche Kosten für MagentaTV oder gemietet Geräte. Alternativ ist dann aber auch ein erneuter Wechsel in einen kleineren Tarif möglich, wenn gewünscht. Kunden, die das Angebot der Telekom annehmen, sparen 480 Euro in den zwei Jahren gegenüber den regulären Konditionen.

Bis zu 480 Euro Ersparnis

Allerdings benötigen sie sehr wahrscheinlich auch ein neues Modem. Denn längst nicht alle Modems beziehungsweise Router unterstützen VDSL Supervectoring. Nach Angaben der Telekom müssen umstellungswillige Kunden eines dieser Geräte haben oder sich besorgen: Speedport PRO, Speedport Smart 2, Speedport Smart 3, Speedport Smart 3 S, Speedport Smart S, Speedport W925V, AVM FritzBox 7590, AVM FritzBox 7590 S, AVM FritzBox [email protected]

Weitere Aktionsseiten gibt es für Kunden, die bisher Magenta Zuhause M mit 50 Mbit/s oder Magenta Zuhause L mit 100 Mbit/s nutzen. Hier ist die Ersparnis natürlich geringer.

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7 KOMMENTARE

  1. Schnellstens Angebot, die Telekom hat in der Theorie auch FTTH mit 1 Gigabit.
    Aber ja ich habe FTTB mit bis zu 1 Gigabit von Vodafone.
    Ist zwar auch Kupfer, hat aber nicht so viel Verlust und Strom wie FTTC auf weiter Strecke.
    FTTC habt ihr übrigens der Bundesregierung zu verdanken, die hält das für Zeit gemäß.
    Für mich ist das so Zeit gemäß wie das Morsen.
    Und die Preise und der Stromverbrauch der Technologie zu hoch.
    Und das Monopol Telekom zu Teuer und zu Faul.
    Unitymedia hätte von Vodafone nie aufgekauft werden dürfen, noch mehr Vielfalt…
    O2,1&1, sind bei mir bekannt sich nicht an die Vertraglichen Konditionen zu halten und keine echten Zugriff zu haben auf die gemieteten Leitungen der Telekom.
    Hatte bei o2 jeden 4 Monat einen Rechnungsfehler, irgendwann habe ich es aufgegeben, die Versicherung von denen hat auch nicht gezahlt.
    Und 1&1 lügt bei den Geschwindigkeiten.
    Ich war „drei“ mal unsereckt Kunde einmal hat es geklappt.
    1. Kupferleitung die es nicht gepackt hat, Leitung 500 Leitung.
    Das war wo Freenet aufgekauft wurde.
    2. Bei meiner Tante in der Theorie standen bis zu 250.000 zu Verfügung sie haben gesagt es gehen angeblich nur 2000.
    Nach der Kündigung gingen plötzlich 50000…
    Und aus dem Vertag wollten sie sie auch nicht rauslassen, da musst Unitymedia einspringen.
    3:
    Bei mir zu Hause einmal und nie wieder.
    6000 Leitung, obwohl ja bei uns VDSL ist von der Telekom.
    Ich habe nach 1 Jahr gewechselt zu Unitymedia und das einzige was ich vermisse ist eine IPv4 Adresse mit der ich hosten kann ohne extra Dienste.
    Und seit Vodafone weiß ich dass ich besser einen anderen DNS verwende, weil ich sonst ausspioniert werde.
    Wo ein DNS Eintrag geblockt wird auf Wunsch der GEMA, ist geheimes loggen von IP Adresse für Geheimdienste nicht weiter.

    Also die Telekom würde ich nicht unterstützen, die ist nun einmal scheiße und läuft immer auf Sparflamme.
    Und bei der Regierung hat sie viel zu viel Einfluss, sonst kann ich mir FTTC nicht mehr erklären.
    Geld sparen und dafür später Strom verschwenden und das auf die Kunden abbrechen.
    Also scheißt auf die Telekom, O2, 1&1, Deutschland ist Schlecht von den Konditionen.
    Vielleicht verlegt das Ausland bald bei uns aus Mitleid, weil wir so abgezockt werden.
    Mobile und Zuhause und das ist garantiert bei jedem Anbieter.

  2. Was ist den genau dein Problem du schmeißt hier verschiedene Themen durcheinander. Welche Konditionen sind den schlecht? Wer einen Käfer kauft bekommt auch keinen Porsche obwohl aus „fast“ selben hause.

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