Strom-Wahnsinn: Ist E-Auto fahren plötzlich teurer als Diesel oder Benziner?

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Das E-Auto gilt als Klimaretter und soll Diesel und Benziner schon bald ersetzen. Doch bereits jetzt stellt sich die Frage: Ist ein Elektroauto hinsichtlich der explodierenden Stromkosten im Vergleich zu Sprit wirklich günstiger? Und wie sieht die Zukunft mit weiter steigenden Strompreise aus?
Strompreise steigen: Ist E-Auto fahren plötzlich teurer als Diesel oder Benziner?
Strompreise steigen: Ist E-Auto fahren plötzlich teurer als Diesel oder Benziner?Bildquelle: Paul Smith / Unslpash

Das E-Auto boomt. Denken vielen jedenfalls. Doch wie sehr lieben die Deutschen das Elektroauto wirklich? Wie eine aktuelle Studie zeigt, würden sich derzeit rund 15 Prozent beim Neuwagenkauf für ein E-Auto entscheiden. 2021 waren es noch 6 Prozent. Das Interesse steigt also. Dennoch würde fast die Hälfte (49 Prozent) nach wie vor zu einem Benziner oder Diesel greifen. Trotz steigendem Interesse hat das Elektroauto ein Problem: die explodierenden Strompreise. Doch wie teuer ist das Aufladen eines Stromer im Vergleich zur Tankfüllung eines Verbrenners?

E-Auto laden vs. Benziner und Diesel volltanken

Um das Ergebnis vergleichbar zu machen, haben wir für die Rechnung den VW Golf genommen, da es das Modell als Version mit Benzin– und Diesel-Motor sowie mit Elektromotor gibt. Die drei Modelle haben jeweils eine Leistung von 96 kW (Benziner), 110 kW (Diesel) und 100 kW (E-Auto). Zwar hat VW den e-Golf eingestellt. 2020 rollten aber noch Neuwagen vom Band. Wem der Vergleich zu sehr hinkt, der kann auch den VW ID.3 als E-Auto-Pendant zum Verbrenner-Golf nehmen. Mit einem Verbrauch von 19,3 kWh auf 100 Kilometer im Durchschnitt (ADAC) liegt der Verbrauch aber um einiges höher als der des e-Golf. Wir rechnen also mit einem Verbrauch von:

So viel kosten Strom und Sprit

Die Strompreise sind zuletzt kräftig gestiegen. Im Schnitt bezahlen Neukunden derzeit etwa 40 Cent pro Kilowattstunde. Bestandskunden kommen etwas günstiger davon. Doch auch Preise von 99 Cent/kWh und mehr sind keine Ausnahme. Das bedeutet: Wer sein E-Auto zu Hause an der Wallbox auflädt und keine Solar-Anlage auf dem Dach hat, bezahlt durchschnittlich 40 Cent pro kWh. Teurer wird es an Ladesäulen, wenn das E-Auto unterwegs nach Energie verlangt. Der Ladesäulen-Lade-Dschungel ist derzeit noch ziemlich unübersichtlich, wie unser Vergleich zeigt. Mal ist das Laden kostenlos, mal in einer Flatrate enthalten und ein anderes Mal verlangen Anbieter 79 Cent pro kWh. Für den Vergleich nehmen wir also einen Durchschnittspreis von 50 Cent/kWh an.

E-Autos des Jahres: Das sind die Preis-Leistungs-Sieger des ADAC

Und der Sprit? Ein Liter Diesel kostet derzeit im Schnitt etwa 1,60 Euro. Für einen Liter Superbenzin müssen Fahrer von Autos mit Otto-Motor aktuell durchschnittlich 1,72 Euro bezahlen.

So teuer sind 100 und 12.000 Kilometer

Der VW Golf in der Diesel-Version verbraucht 4,8 Liter auf 100 Kilometer. Bei einem Preis von 1,60 Euro pro Liter kosten 100 km demnach 7,68 Euro. Die Benzin-Variante des Golfs kommt auf einen Verbrauch von 6,1 l auf 100 km. Beim Preis von 1,72 Euro pro Liter kosten 100 km demnach 10,49 Euro. Und das E-Auto? Der e-Golf fährt mit einem Strompreis von 40 Cent/kWh und einem Verbrauch von 15,8 kWh auf 100 Kilometer vor. Somit kosten Fahrer des E-Autos 100 km genau 6,32 Euro. Bei einem Durchschnittspreis von 50 Cent pro kWh an der Ladesäule kosten 100 Kilometer exakt 7,90 Euro. Somit ist das Laden des e-Golf zu Hause noch günstiger als das Fahren eines Verbrenners. Wer aber statt den e-Golf den VW ID.3 in die Rechnung mit aufnimmt, fährt mit 7,72 Euro heute bereits teuer als mit einem Diesel-Golf.

Pro Jahr fährt jeder Deutsche im Schnitt rund 12.000 Kilometer. Rechnet man die Summen hoch ergeben sich folgende jährlichen Kosten:

  • Benziner: 1.258 Euro
  • Diesel: 921 Euro
  • E-Auto: 758 Euro

Betrachtet man also nur die Kosten für das Aufladen beziehungsweise Auftanken, hat der e-Golf im Vergleich zu seinem Diesel- und Benziner-Pendant die Nase vorn. Der VW ID.3 wäre mit 926 Euro aber schon teurer als der Golf mit Diesel-Motor.

Zukunft von E-Auto und Verbrenner

Die steigenden Stromkosten sind für viele Autokäufer ausschlaggebend, ob das nächste Modell ein Verbrenner oder ein E-Auto wird. Schon heute sind Preis für eine Kilowattstunde von einem Euro beim Grundversorger keine Seltenheit. Wer sein E-Auto, um beim e-Golf als Beispiel zu bleiben, dann noch zu Hause lädt und keine Solaranlage hat, kommt bei 12.000 Kilometern im Jahr auf Kosten in Höhe von knapp 1.900 Euro. Das sind knapp 1.000 Euro mehr für das reine Auftanken des Elektrofahrzeugs als die Tankfüllung beim Diesel. Und das ist noch nicht alles. Dass die Strompreise weiter steigen werden, ist „so sicher wie das Amen in der Kirche„, erklärt uns ein Experte. Und die Spritpreise?

E-Auto: Davor fürchten sich die Deutschen beim Kauf besonders

Werden Diesel und Benzin in Zukunft wieder billiger? Nein, davon ist nicht auszugehen. Der Emissionshandel für Brennstoffe ist im Jahr 2021 mit einem CO₂-Preis von 25 Euro pro Tonne gestartet. Seit Anfang 2022 liegt er bei 30 Euro. Der Preis pro Liter Benzin und Diesel stieg damit um fast 8 Cent. Bis 2025 steigt der CO₂-Preis schrittweise auf 55 Euro je Tonne. Geht es nach den Grünen, soll der Preis je Tonne sogar auf 60 Euro steigen – und das innerhalb der nächsten 2 Jahre. Laut einer Studie müsse der Preis sogar auf 250 Euro je Tonne steigen, um die Klimaziele bis 2030 zu erreichen.

Benzin und Diesel immer teurer: Mit diesen 6 Tipps kannst du Sprit sparen

Das bedeutet: Die Preise für Diesel und Benzin werden sich in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Es ist realistisch, dass ein Liter Superbenzin in zwei bis drei Jahren 2 Euro kosten wird. Doch selbst wenn ein Liter Diesel 2 Euro kosten wird: Gegenüber dem E-Auto, das mit einem kWh-Preis von einem Euro geladen wird, liegen die Gesamtkosten mit 1.252 Euro pro Jahr immer noch deutlich niedriger.

Deine Technik. Deine Meinung.

45 KOMMENTARE

  1. Frank Lustig

    Was für eine zurechtgebogene, der Verbrenner-Lobby zugewandten, schlicht falsche Rechnung! Zumal die Nebenkosten wie Kfz-Steuer, Versicherung, Wartung, Verschleiß und Wiederverkauf überhaupt nicht mit einbezogen wurden. Hier in Hamburg lade ich meinen VW e-Up für 0,295€ je kWh öffentlich auf (AC und DC!), in Wilhelmshaven und Umgebung sogar für 0,29€ je kWh. Bei einem realistischen Gesamtdurchschnittsverbrauch von 15,5 kWh (im Sommer in der Stadt deutlich unter 10 kWh!) kosten mich somit die 100 km lediglich 4,65€ – wenn ich nicht (wie zu 80-90% der Fall) gratis lade. Einen vergleichbaren Verbrenner gibt es nicht (Automatik, 210 Nm Drehmoment usw.), aber selbst ein 60 PS Handschalter Up kommt mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,3 Liter (siehe https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/50-Volkswagen/1234-Up!.html?fueltype=2&vehicletype=1&power_s=60&power_e=60&powerunit=2) und aktuell durchschnittlich 1,659€ je Liter Super auf 8,79€ je 100 km. Das alles sind Werte aus dem echten Leben! Darüber hinaus kostet beim e-Up die Kfz-Steuer 0€ und man bekommt 300€ THG-Quote pro Jahr ausgezahlt, was auch mit einbezogen werden sollte.

    Solche Berechnungen könnte ich jetzt mit diversen Autos machen, aber die Zeitverschwendung erspare ich mir. Die Verbrenner und vor allem der bewiesen schmutzige Diesel sind out, haben keine Zukunft mehr. Je länger sich die Deutschen hier wieder mit fragwürdigen Diskussionen und gefälschten bzw. geschönten Berichten befassen, desto höher die Wahrscheinlichkeit, auch diesmal wieder den Trend zu verpassen – wie eigentlich immer in Sachen Technologie (Ausnahmen bestätigen die Regel).

    Ich bin noch nie in meinem Leben so billig Auto gefahren und hatte dabei noch so einen Heidenspaß!

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    • Roland Haas

      Sie sagen es. Schade das „vermeintliche“ Journalisten meinen Sie könnten über jedes Thema Ihre geistigen Ergüsse loswerden.

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    • Markus

      Ja, sehe ich auch so. Die Rechnung ist völlig zurecht gebogener Quatsch. Die realen Kosten meines E-Fahrzeuges liegen auch deutlich unter dem eines vergleichbaren Verbrenners. Und dass ein Diesel-Golf im Schnitt 4,8L braucht ist ein Märchen. Vielleicht bei konstant 80km/h über Land. In der Stadt und auf der BAB sicher nicht…da ich all diese Fahrzeuge aus dem realen Leben kenne, muss ich nur herzlich lachen…

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    • Hartmut Feige

      Vergleiche ich z.B, was man meiner Meinung eigentlich vergleichen sollte, nämlich die eingesetzte Energie, so verbrauche ich mit meinem Stromer im Schnitt um die 15kWh/100km. Ein Liter Diesel hat einen Energiegehalt von 9,8kWh. Mann kann wohl schon so erkennen, dass Elektroautos wesentlich effizienter sind, als Fahrzeuge, die den Großteil der für billig Geld gekaufte Energie zum Großteil halt eben einfach dazu verwenden, um durch den Auspuff Schadstoffe in die Atmosphäre zu blasen. Der Artikel Weist schlicht und ergreifend nur darauf hin, dass fossile Energieträger zu billig sind.

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    • Michael

      „Die Verbrenner und vor allem der bewiesen schmutzige Diesel sind out“
      Würde mich brennend interessieren, wo ich den Beweis nachlesen kann, dass main 2000 als umweltfreundlich zugelassener Diesel plötzlich schmutzig sein sollte? Gibt es etwa Sterbeurkunden in denen die Todesursache „Diesel“ drinsteht?

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  2. Martin Aston

    Was hat der Blasius denn geraucht?? Ich fahre seit 5 Jahren elektrisch, jetzt mein drittes E-Auto und kann über diesen Unsinn nur lachen! Daheim habe ich einen Strompreis von 29 ct/kwh, bei einem Verbrauch von im Schnitt 16 kw/100 km. (Die Solaranlage lassen wir mal außen vor, ebenso dass ich in der Firma in der ich arbeite die kWh für 14 ct bekomme). Selbst mit dem regulären Strompreis bleib ich unter 4€/100km. Ich hatte einen Renault Kangoo, einen importierten Fiat 500e California und jetzt den 500 elektro mit dem großen Akku. Insgesamt über 230 000 km. 3x war eine neue 12V-Batterie fällig, ein Satz Radlager und sonst nur Reifen. Kein Öl- oder Zahnriemenwechsel, kein durchgerosteter Auspuff, keine Störung, keine Panne, nichts. Steuer =0. Kundendienst beim 500 California beschränkt sich auf Kühlmittelkontrolle bei 100 000 km. Beim neuen 500er kommt jetzt gerade die Erstinspektion bei 10 000 km mit Innenluftfilterwechsel für 70 € auf mich zu. Da soll er mir mal zeigen wo er mit einem Verbrenner günstiger gefahren ist, der Herr Blasius… kopfschüttel…

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    • Joachim Henrichs

      Meinung gegen Meinung, das ist in Ordnung, solange nicht die jeweils andere herabgewürdigt wird. Allerdings: Sachlich richtig sollte es sein, sonst zeugt es von Unkenntnis: Man benötigt 16 kWh/100 km, nicht 16 kW, ein wichtiger Unterschied. Steuergeschenke sollten nicht eingerechnet werden, die sind endlich, wohl aber Heizung und Licht….

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  3. Peter Lustig

    Selten so einen schlecht recherchierten und oberflächlichen Artikel gelesen.

    Danke @Frank Lustig für die realistische Darstellung.

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  4. Hrklg01

    Danke!
    Genau meine Meinung. Es kommt leider immer noch darauf an, wer eine „Studie“ in Auftrag gibt….

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  5. Markus Rieglhofer

    Klingt nett, aber der Benzinpreis spielt bei Wenigfahrer keine Rolle. Ich zahle derzeit 5-10% der monatlichen Kosten fur Benzin, der Mehrpreis des e-Autos macht weit mehr aus.
    Dass weniger Reparaturen bei e-Autos anstehen , wird erst die Zukunft weisen. Außer dem eigentlichen Motor sind ja alle anderen wartungsintensiven Teile weiterhin vorhanden. Tesla S hat bei Der HTU des TÜV nach 2-3 Jahren schon fast gleich viel Probieme wie ein Dacia 😉

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  6. Fabian

    Der Autor zieht ein Fazit, welches ich aus der Praxis nicht im geringsten bestätigen kann.

    Ich fahre seit ca. zwei Jahren ein Hybrid Fahrzeug und kann meine persönlichen Beobachtungen jobbedingt auf verschiedenen (u. a. auch über Wochen) anhaltende Nutzungssituationen stützen.
    In Phasen der Benzin Nutzung (Langstrecke auf BAB) kosteten mich Kraftstoffe durchschnittlich 9,5 Euro / 100 km.
    In Phasen in denen ich hauptsächlich den Akku nutze (Stadt, Kurzstrecke) kosten mich Kraftstoffe im Durchschnitt 6 Euro / 100 km.

    Ich lade übrigens (leider) ausschließlich an öffentlichen Säulen.

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  7. Pascal Blum

    Ich habe einen Tesla und einen alten Tigra Twintop 1.3 CDTI. Letzterer hat ein Software Update und verbraucht im Schnitt 4,1l (vorher 4,4) bei meiner Fahrweise. Nun wohne ich bei Lux und zahle aktuell „stattliche“ 1,39 je Liter. Macht 5,70 je 100km. Reichweite: 1.100km. Da sieht sogar mein Tesla was alt aus. Aber der Tesla ist ja ein reines Prestige Fahrzeug. 😉

    Der Kollege der sich mit seinem Up hier aufregt sollte sich mal ein etwas nachhaltigeres Fahrzeug leisten wie einen Tesla oder Mercedes und nicht so ne olle Kiste wie den Up. Das ist kein Auto sondern Batteriemüll. Und eine eigene PVA-Anlage hat er auch nicht, geschweige das er wohl in einer alten Bude mit Gasheizung nicht mal nach dem KfW Standard 75 wohnt. Das lässt sich schon aus dem Kommentar ableiten. Eigentum hat der sich nicht weil keine eigenen Wallboxen. Davon habe ich vier 😉 Mitreden kann der echt nicht. Und dann der Strommix 40% Kohle, Atom, Gasverstromung. Keine PVA mit 20kw/p Plus Akku auf dem nicht vorhandenen Eigentum? Ne Ladesäuöe ha ha ha. Wie arm ist das denn? Und dann noch mit falschen Zahlen kommentieren…

    Wer kann wohl so wie ich in der Nähe zu Luxemburg: Strom für Autos: billiger, Waren: billiger, Benzin und Diesel: Billiger. ÖPNV in Lux: KOSTENLOS.

    Arnes Deutschland!

    Ich bin mit dem Test zufrieden, er entspricht meinen persönlichen Erfahrungswerten bzw. deckt sich gut. Eine Anmerkung: Mein ehemaliger Corsa E Diesel habe ich knapp unter 4l gefahren. Dann stimmt die Bilanz beim E-Auto noch weniger. Nur mit der PVA geht es aber die hat ja auch ein gernlgen gekostet.

    Antwort
  8. Martin Knausel

    Der kommentierende Kollege in Hamburg hat die aktuellen Preise nicht korrekt dargestellt und auch die Nebenkosten zur Payment-Methode und Grundgebühren verschwiegen.

    Ich zitiere jetzt Wortgenau: „ Im aktuell veröffentlichten Ladesäulen-Check werden für Hamburg Kosten in Höhe von 44 Cent pro Kilowattstunde Ladestrom ausgewiesen.“

    Außerdem sind die Gebrauchtwagenpreise der Elektrokarren im freien Fall, da keiner alte Akkutechnik und reduzierte Reichweiten kaufen will.

    Der nette VW-Up Fahrer scheint sich seine Welt zu machen, wie sie ihm gefällt. Unfundierter Mist

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    • Michael

      Na dann komm mal rüber mit den sich im Tiefflug befindenden Gebrauchtwagen-Preisen bei Elektroautos. Fällt mir ehrlich gesagt gar nicht so stark auf und da du dich ja offensichtlich mit dem Thema ausführlich auseinandergesetzt hast (denn einfach nachplappern oder behaupten würdest du das ja sicher nicht, oder?) kannst du das ja bestimmt belegen?

      Antwort
  9. Tekk

    Man kann sich E Mobilität auch schön rechnen, was viele hier vergessen sind die 64% Steuern die auf Benzin und Diesel drauf sind, ein Schelm wer denkt das die Regierung auf diese Steuern zukünftig verzichtet. Ich prophezeie jetzt mal das spätestens ab einem E Auto Anteil von 51% viele leer schlucken werden.

    Antwort
  10. Steffen

    @Frank Lustig

    Was SIE aber auch auslassen ist die Tatsache dass Ihr Elektro Auto jedes Jahr enorm an Akkukapazität einbüsst. viel Spass dieses dann gebraucht in 5-7 Jahren auf den Gebrauchtmarkt zu geben !!

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  11. Frankiboy

    Hallo Frank.
    Also du lädst gratis? Dann Glückwunsch. Viele haben das nicht. Immer dieses lobbydenken. Wie wurden nur die Spritpreise verglichen.
    Du sparst zwar Kfz Steuer usw. Aber dafür zahlst du auch für einen Golf (beispiel) auch als E-Auto fast 10000Euro mehr.
    Also wie lange musst du das E-Auto behalten, um den Kaufpreisunterschied über die KFZ Steuer und sprit und Wartung wieder reinzuholen?
    Also ein Golf mit 100kw kostet ca 80€ Kfz Steuer. Wenn man damit so rumschleicht wie mit einem E-Auto hat man nur inspektionskosten von 500€ im Jahr. Also zahle ich knappe 600€ im Jahr an Sachen, die beim E-Auto kaum anfallen.
    Dazu kommt dein Wertverlust, der beim E-Auto deutlich höher ausfallen wird, weil keiner die derzeitigen Schrottakkus haben will(zu lange Wartezeiten beim laden und die Reichweite ist den meisten zu gering)
    Wenn ich die 600€ im Jahr auf 10 Jahre rechne, habe ich 6000€ mehr Kosten als beim E-Auto und immer noch 4000€ Puffer. Und sry, wer glaubt, dass E-Autos keinerlei Werkstattbesuche brauchen, der lebt irgendwo links hinterm Mond;)

    Also im Summe betrachtet ist das E-Auto die derzeit beste Wahl für die Umwelt, aber keineswegs für den Geldbeutel.

    Und nur mal so. Wenn ich den Golf als Taggeszulassung kaufe, dann habe ich fast 15000€ Vorsprung zum E-Golf.

    Also labber bitte keinen Blödsinn, dass das E-Auto günstiger ist!!!

    Frabkiboy

    Antwort
    • Thorsten Platen

      Amen !!! Absolut korrekt. Die lassen sich einfallen das der Motor auch nen Öl Wechsel brauch.
      Von den ganzen Arbeitsplätzen mal abgesehen die weg fallen durch die e Autos

      Antwort
  12. Andi

    Was in jedem Vergleich völlig vergessen wird:

    Erdgas. Bei einem kg-Preis von 1 Euro fahre ich beispielsweise mit den VW ecoUP für 3 Euro/100 km.
    Mit Abstand das wirtschaftlichste Fahrzeug.

    Antwort
  13. Andi

    Da kann auch Frank Lustig rechnen, wie er will: Preiswerter als mit so einem Verbrenner geht es definitiv nicht.

    Antwort
  14. Jo.Prediger

    In die Rechnung nicht einbezogen wurden…

    jährliche Kosten bei Verbrennern für:

    -Ölwechsel, Ölfilterwechsel, evtl. Zündkerzen, Motorluftfilter, je nach dem noch Getriebeöl.
    – Natürlich noch etwas Kleingeld beiseite legen für den anstehenden neuen Turbolader, falls man mal zügiger unterwegs war.
    -Kfz-Steuer

    jährliche Kosten beim E-Auto

    – Innenraumfilter = 25€

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  15. Alex

    Ich lease mir ein e Auto.. und lade mit eigener pv Anlage.
    Nach zwei Jahren geb ich’s ab.. ob das Ding weiter verkauft werden kann oder ob das Auto nach Afrika geht ist mir Latte.. meines Erachtens total unökologisch. Aber da ich von März bis September fast umsonst lade .. reine Renditenvebesserung der PV Anlage

    Nebenbei fahre ich einen alten Benziner mit 350 PS turbo Motor. Als Spassauto.. den werde ich so lange am lebe halten wie es geht.

    Antwort
  16. Roland

    Die Steuern, welche auf jedem Liter Benzin und Diesel bezahlt werden, müssen eines Tages auch die E-Autofahrer in irgendeiner Form bezahlen müssen. Spätestens dann werden die Betriebskosten für reine E-Autos wieder anders aussehen.

    Antwort
    • Werner jansen

      Strom wird auch besteuert. In dem Maße wie die Kraftstoffsteuereinkommen sinken werden die Einkommen aus Stromsteuer steigen.

      Antwort
  17. Oliver

    Hallo,

    sehr sehr schlechter Artikel ! Schlecht recherchiert. Wie immer, wenn so etwas von einem „petrolhead“ geschrieben wird. Sie wollen einfach nicht einsehen, dass der Verbrenner ein Auslaufmodell ist.
    Lg

    Antwort
  18. Numlock

    Also jetzt noch LPG in die Rechnung und E-Auto kann einpacken. Auch in puncto Umwelt. Das alles ist doch Augenmalerei mit dem voll Elektro Auto. Der Wiederverkauf ist auch für die Katz. Ca.15000€ für neuen Akku ohne Montage. Früher oder später lesen wir alle in den Medien das ITER die einzige Rettung ist für das Stromproblem. Bei einem Voll Hybrid war ich noch mit dabei aber komplett Elektro bin ich raus der Umwelt und dem gesunden Menschenverstand zur Liebe

    Antwort
  19. HK

    Hallo,

    wenn man kein e-Auto hat, sollte man sich nicht über dessen Vor- und Nachteile auslassen. Man kennt sie einfach nicht. Ich hatte das Glück, einen e-Golf im Juli 2020 für 16500 Euro fabrikneu in der Autostadt in Wolfsburg abholen zu können. Seitdem knapp 17000 km gefahren, keine Steuer, günstige Versicherung, keinen Schaden, keine Reparatur, Stromkosten 29 Cent pro kwh. Für meinen täglichen Weg zur Arbeit und für die Freizeit völlig ausreichend, mehr als 120 kann ich auf den Straßen eh nicht fahren. Benzin und Diesel werden in den laufenden Kosten sicher nicht billiger als Elektroautos werden.

    Antwort
  20. Eautofahrer

    Fakt ist, Geld verdient nur der Autoverkäufer oder Autobauer. Wer ein Fahrzeug passend zum überwiegenden Nutzungsprofil kauft, wird damit zufrieden sein. Alles andere sind nur Glaubensfragen. Achja und ne Frage der persönlichen Möglichkeiten. Wer mobil sein will oder muss findet schon was Passendes.

    Antwort
  21. WE

    Wer meint, dass ein steigender Strompreis keine Auswirkung auf den Benzin und Dieselpreis hat, der muss schon ganz schön naiv sein! Aber Sie können sich Ihre „Verbrennerwelt“ ja gerne noch etwas schön rechnen! Wenn Sie eine Preiserhöhung beim Strom von 250% annehmen, dann müssen Sie diese Erhöhung auch auf die Benzinpreise umrechnen.

    Und @Andi: Was meinen Sie denn, worum es gerade im Ukraine Konflikt geht? Auch das ist ziemlich naiv zu glauben, dass der Erdgas-Preis in nächster Zeit stabil bleibt.

    Antwort
  22. Roland Haas

    Herr Blasius, Sie sollten vielleicht das Ressort wechseln, Rock’n’Roll bietet sich an. Innerhalb der e-Mobilität liest sich Ihr Artikel wie von Frau Müller, VDA, vor diktiert.
    Es ist doch ein Armutszeugnis wie Sie verzweifelt versuchen „Stammtischweisheiten“ zu befeuern.
    Journalismus ist das nicht, eher Dilettantismus.

    Antwort
  23. Patrick

    Was alle hier bis jetzt vergessen haben und auch sonst immer verschwiegen wird sind die LADEVERLUSTE!!!Die betragen ja je nach Modell bis zu 25%. Da kommen die ganzen schön gerechneten Verbräuche und Kosten nie und nimmer hin. Für mich persönlich ist die E- Technik noch lange nicht reif für den Massenmarkt und schon gar nicht für die Langstrecke. Aber Hauptsache wir hauen zig Millionen Förderung für E-Schrott raus

    Antwort
    • Werner jansen

      Ladeverluste 25%? Sie fahren kein e-car sonst würden Sie nicht sowas schreiben. Aber was wirklich immer vergessen wird: Daß ein e-car nur 1/4 der Energie verbraucht. 6Liter sind 60kWh. Und wenn man mit 15kWh fahren kann dann ist das ein Viertel der Energie.

      Antwort
    • Bay King Soda

      Beim ADAC sind Ladeverluste enthalten.

      Antwort
  24. Thorsten Platen

    Was raucht ihr alle ?
    Kommt ihr alle klar ?
    Ihr mit euren e Autos. Geht in Keller zum weinen.
    Spaß beim fahren ?
    Warum ? Weil es jault wie ein Mixer ?
    Ich kann das nicht mehr hören. Ehrlich.
    Befasst euch mit den Kosten des entsorgens einmal.
    Oder im Brandfall.
    Ich hoffe Deutschland wacht mal langsam auf und merkt das e Autos nicht die Zukunft sind.

    Antwort
    • Werner jansen

      Ja, im Brandfall! Verbrenner brennen 30mal so häufig wie e-cars. Das ist so normal daß in den Nachrichten nur noch Großbrände erwähnt wwerden.In den Keller zum Weinen? Sie haben wohl keinen abbekommen? Ist ja auch nicht so einfach bei den aktuellen Lieferproblemen. Beeilen Sie sich! Die alten Verbrenner wollen nicht mal mehr die Polen kaufen.

      Antwort
  25. Wilhelm

    einen Wiederverkaufswert für derzeitige E-Autos hier ins Spiel bringen? Der ist gleich Null angesichts der alten Akkus.

    Antwort
    • Werner jansen

      Seltsam daß alle Verbrennerfahrer Angst vor Akkualterung haben. Meiner wird 700000km halten, sagt BMW. Länger als das Auto. Ein Verbrennermotor altert schneller. Besonders wenn man ihn morgens warm laufen lässt. Im e-car ist da schon angenehm geheizt.

      Antwort
  26. Joachim Müller

    Ich denke die Rechnerei ist sehr individuell zu sehen. Z.B. habe ich einen alten Golf 4, an dem ich alle Reparaturen selbst erledige. Ersatzteile sind günstig. Wertverlust gibt es bei diesem Fahrzeug nicht mehr. Klar, braucht er 9l/100km. Persönlich brauche ich hier noch kein E-Fahrzeug. Und mit der Umweltnummer braucht mir keiner kommen. Kann mir halt einfach kein E-Fahrzeug leisten. E Basta….

    Antwort
  27. WE

    „… Das bedeutet: Die Preise für Diesel und Benzin werden sich in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Es ist realistisch, dass ein Liter Superbenzin in zwei bis drei Jahren 2 Euro kosten wird. …“

    Heute morgen an der Tankstelle vorbei gefahren (09.03.2022), ein Liter Diesel 2,23 Euro. Diesel kann man nicht selbst erzeugen, Solarstrom schon.

    Antwort
  28. Nacka

    Tja, noch kein Monat vergangen und plötzlich ist das E-Auto deutlich günstiger.
    Hinzu kommt das 40 für zuhause zu laden schon sehr hoch gesetzt ist. Klar, in den letzten 3 Monaten sind die preise für Neukunden enorm gestiegen, aber es sind sicher nicht 40 Cent im Bundesweiten durchschnitt. Viele haben noch Altverträge.
    Komplett vergessen wurde die THG-Quote, da gibt es aktuell ca. 250€ pro Jahr für den E-Auto Fahrer. Und zack, kostet das E-Auto die Hälfte!

    Antwort
  29. Gelegenheitsfahrer

    Tja, bei Zukunftsthemen wird der Autor schon beim Schreiben von der Zukunft überholt. Besser mal nen wöchentliches Update machen bei inside-digital.de, sonst bald outside-analog abgehängt. Strom aus der eigenen PV Anlage kostet 5…7ct die Kilowattstunde und es braucht kein Öl und Gas von Putin dafür.

    Antwort
  30. KaiGo

    Lese das gerade am 9.3.2022. So schnell kann sich das Blatt wenden. Aktueller Diesel-Preis: ca. 2,30€
    Öko-Strompreis bei unseren lokalen Stadtwerken als Bestandskunde, da ich kein Stromhopping mache: knapp 29ct/kWh

    Diesel: 4,8Liter/100km × 2,30€/Liter = 11,04€/100km

    E-Auto: 15,8kWh/100km × 0,29€/kWh = 4,58€/100km (zumindest bis Jahresende)

    Mit PV Strom (<10ct/kWh) ist man bei unter 1,50€/100km und das fix egal was die Energiepreise machen.

    Der Strompreis war auch dicke zu hoch angesetzt. Wenn ich nicht aus meinem Vertrag rauskriegen, sind 30ct/kWh zu Hause schon möglich

    Antwort
  31. Frei

    Nicht nur Tanken wird teurer – E-Auto laden auch!

    …Ab sofort sind dort in Deutschland 48 Cent pro Kilowattstunde fällig. Nach der Preiserhöhung vom Dezember hat sich der Preis damit binnen kurzer Zeit um 8 Cent erhöht. 2020 lag er sogar noch bei 33 Cent pro Kilowattstunde…

    Quelle: https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesla-erhoeht-preise-an-der-ladesaeule-fuer-elektroautos-fastned-und-enbw-beobachten-die-lage-a-00b565b6-dde9-4c7f-9025-1773480ec98b

    Antwort
  32. jens

    ich bin geringverdiener, habe nie ein auto neu gekauft. nie mehr als 9.000 für einen gebrauchten ausgegeben. wohne in einem wohnblock, ohne lademöglichkeit vor der tür und brauche ein golfklasse fahrzeug. gebrauchte gibt es da kaum für den preis. mal ab davon, dass mir mir grade keine anschaffung im 7-9 tausen euro berreich leisten, kann, stelle ich da mal meinen chef gegenüber. immer audi a8 gefahren, eigenheim am stadtrand, pv auf dem dach. fährt nun tesla. bekam dennoch die förderung vom stadt und fährt nun beinahe gratis. die einen profitieren von dem umstieg, die anderen haben nachteile und kosten. klar liebt er sein eauto, er kommt damit ja auch besser weg, als vorher. aber es geht ja nicht um das individium, um die leute, die einen nachteil darum haben, sondern um die zukunft und ungeborene generationen.

    Antwort
  33. Dr. Dedee

    Machen wir uns nix vor! Das E-Auto kommt, ist aber auf Jahre hinaus noch die teuerste Variante über die Haltedauer von 6-8Jahren betrachtet. Von den Verbrauchswerten (IN BRUTTO bitte) halten sich die meisten E-PKW bei ca. 20-30kWh/100km auf, die Haltbarkeit und Schnell-Ladefähigkeit ist nur bei den Mittel und Oberklasse PKW gegeben,deren Akku dann meist 77kWh faßt, sofern die überhaupt komplett nutzbar sind. Meist kann man max.80% nutzen. Solche Fahrzeuge kosten dann 55000 – 1000000€ neu.Die wird man dann sicher in 3 oder 4 Jahren ab 40000 -80000€ gebraucht bekommen. Günstige Kleinwagen zum (geförderten) Preis unter 20000€ und Reichweiten von mehr als 200km sind derzeit und in den nächsten 2-3 Jahren nicht erhältlich. Hinzu kommen die Kosten für eine Wallbox, die auch mal eben 2000€ kosten kann.
    Wie sehr der Strompreis von den anderen Energieformen abhängt sehen wir in der aktuellen Kriese und bekommen wir durch die Energiewende vorgerechnet. Stromknappheit durch Wärmepumpen statt Gasheizungen und der Wechsel in Industrie zu Stron statt Gas wird sicher spannend!
    Ich prognostiziere mal, daß ein Benzin-Kleinwagen bei 15000km/a die nächsten 5-7Jahre die günstgste Variante sein wird. Egal, was Sprit kostet.

    Antwort

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