Ab sofort sollen zwischen der EU und der Ukraine bei der Mobilfunknutzung keine Roaming-Zusatzkosten mehr anfallen – ausgelöst durch eine neue EU-Vorschrift. Vodafone Deutschland setzte das nach eigenen Angaben schon seit dem 16. Dezember 2025 um. Konkret heißt das: Wer mit einem ukrainischen Mobilfunkvertrag in Deutschland ist, kann ohne Aufpreis telefonieren und surfen. Umgekehrt gilt das auch für Vodafone-Kunden aus Deutschland in der Ukraine – die typischen „saftige-Extrarechnung“-Szenarien sollen damit wegfallen.
Ukraine ab 1. Januar 2026 im EU-Roaming inkludiert
Für viele dürfte das vor allem eins bedeuten: weniger Risiko bei spontaner Nutzung. Wer bislang in der Ukraine oder in Deutschland lieber WLAN gesucht hat, weil Datenroaming schnell teuer werden konnte, kann das Smartphone eher „wie zu Hause“ nutzen. Genau dieses Prinzip gilt in der EU bereits seit Mitte 2017: keine Roaming-Zuschläge innerhalb der EU, gleiche Konditionen wie im Heimatland.
Angesichts der politischen Umstände dürfte der praktische Nutzen vor allem für Deutsche überschaubar sein. Reisen in die Ukraine werden wohl vor allem ukrainische Staatsbürger unternehmen, die mitunter inzwischen aber mit deutschen SIM-Karten unterwegs sind. Wichtig ist aber auch die Einschränkung: Die Regelung bezieht sich auf ukrainische Netzbetreiber – für von Russland besetzte Gebiete ergeben sich keine Vorteile. Denn dort wurden auch die Netze durch Russland übernommen. Entscheidend ist, in welchem Netz du am Ende in der Ukraine tatsächlich eingebucht bist. Zusätzlich umfasst die Vereinbarung auch die Republik Moldau.
Vodafone: Frühes Startdatum ist nett – aber auch Kalkül
Dass Vodafone zwei Wochen früher startete, ist für Betroffene praktisch, insbesondere wenn über Weihnachten ein Heimatbesuch geplant war. Wenn eine Pflicht ab dem 1. Januar ohnehin kommt, ist ein „Vorlauf“ aber auch ein einfacher PR-Punkt. Ukrainische SIM-Karten haben derweil vor dem 1. Januar 2026 keinen Vorteil, wenn sie das deutsche Vodafone-Netz nutzen. Ausschlaggebend ist der ukrainische Vertragspartner und dessen Abrechnung.

Warum dann nicht auch von Serbien bis hin in die Türkei? Wie wäre es mit Gleichberechtigung?
Wenn die Türkei und Serbien von Russland angegriffen werden kommen die beide sofort in die Roamingzone und EU. Zwei Klassen Nicht-EU-Länder.
Wenn Serbien seine Pro-russland-Politik aufgibt, kann man bestimmt darüber sprechen
Und was ist mit Curaçao ? Und mein Lieblingsland Papua-Neuguinea ? Wenn die Türkei reinkommt dann fordere ich auch hier eine Gleichbehandlung.
Dafür wurden meine Datenvolumen von 200 GB auf 68 GB im EU Ausland reduziert na jeder muss halt Opfer bringen
Da wird wieder mal deutsches Steuergeld für Spaltung und Propaganda verschwendet. EU hat kein eigenes Geld und warum gerade die Ukraine, wo 2014 ein Putsch stattfand?
nur am schimpfen hier, ehrlich. es ist egal was gemacht wird, einige können nur schimpfen. komm, lasst eure Wut im Gym oder Boxstudio raus. echt zum kotzen.
so eine Uumsstellung ist ein erster Schritt. wer weiß, was der nächste ist. das wird verhandelt. weil, es gibt immer zwei Seiten, die dabei sein müssen. die EU will sicher ein Roaming Abkommen mit anderen Ländern, aber dort müssen auch die Netzbetreiber mitspielen. oder glaubt ihr echt, nur weil die EU es verlangt, verzichtet ein türkischer Netzbeertreiber auf seine zusätzlichen Einnahmen. schon etwas Naiv von euch…
ich find’s Klasse. ukrainische SIM mit unlimited Traffic für unter nen 10er. weiter so…
Grundsätzlich kann man in Frage stellen warum ukrainische Flüchtlinge bei uns leben obwohl ein Heimatbesuch möglich ist…?
Warum kommt man erst Ende 2025, also fast 4 Jahre nach Kriegsbeginn, auf diese Idee?
Na weil die Restukraine in 3 Monaten nicht mehr existieren wird und zwischen den EU-Ländern Polen, Ungarn und Rumänien aufgeteilt wird, wo das Roaming sowieso gilt.