Citroën: Schnittige City E-Bikes starten in Deutschland

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Schon im Laufe der nächsten Tage startet in Deutschland der Vertrieb weiterer E-Bikes im Namen eines bekannten Pkw-Herstellers: Citroën. Eine kurze Recherche zeigt allerdings. Neu und innovativ sind die Räder eher weniger.
Citroën City E-Bike in der Seitenansicht
Auch Citroën bietet in Deutschland in Zukunft E-Bikes an.Bildquelle: Elektro Mobile Deutschland GmbH

Die nächste große Pkw-Marke steigt in den Markt für E-Bikes ein: Citroën. Noch in diesem Jahr sollen unter der Marke Citroën Electric Bikes die ersten Pedelec-Modelle in Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung stehen. Den Vertrieb in den drei Ländern übernimmt exklusiv die Elektro Mobile Deutschland GmbH aus Offenburg, die hierzulande auch die Jeep E-Bikes und Pedelecs von Telefunken vertreibt und regelmäßig zum Beispiel bei Aldi zum Kauf anbietet.

Citroën will verschiedene E-Bike-Modelle anbieten

Ob Citroën die E-Bikes selbst produziert, ist nicht überliefert. Wahrscheinlicher ist aber eher, dass der Autohersteller an externe Partner nur die Lizenz verkauft hat, die elektrifizierten Räder unter dem bekannten Namen des französischen Unternehmens verkaufen zu dürfen. Die Produktion dürfte aber vor allem aufgrund preiswerter Rahmenbedingungen in Asien stattfinden.

Der aktuelle Plan sieht vor, dass die ersten Citroën-E-Bikes schon im Laufe der kommenden Wochen käuflich zu erwerben sind. Losgehen soll es noch im Juni mit City E-Bikes. Weitere Modelle sollen im Laufe der folgenden Monate folgen. Darunter auch Falträder und Urban E-Bikes. Damit ziele man auf eine funktionale Anwendung von E-Bikes im Alltag und auf Reisen ab. Auch ein ansprechendes Design soll die E-Bikes mit Citroën-Aufschrift auszeichnen.

Technische Details noch Mangelware

Technische Details und Preise zu den ersten Pedelecs von Citroën gibt es zur Stunde noch nicht. Da ein Marktstart für Juni offiziell kommuniziert ist, dürfte es aber nicht mehr lange dauern, ehe nähere Einzelheiten bekannt werden. Das erste City E-Bike dürfte aber mit einem 250 Watt starken Heckmotor ausgestattet sein, auf 27,5 Zoll großen Reifen fahren und über eine 7-Gang-Schaltung von Shimano verfügen. Auf moderne Scheibenbremsen scheint dieses Pedelec aber zu verzichten. Stattdessen kommen Felgenbremsen (V-Bremsen) zum Einsatz, die an einem Pedelec für ein weniger sicheres Fahren sorgen.

Zur Wahrheit gehört zudem: Wirklich neu scheint das Rad überhaupt nicht zu sein. Bemüht man nämlich die Google-Bildersuche, wird das nahezu identische Pedelec mit einer 26-Zoll-Bereifung als Hyper E-Ride Cruiser auch als bei Walmart verfügbar angezeigt. Der Preis dort: umgerechnet rund 650 Euro. In drei Farben lässt sich das Rad zudem über den Großhändler Global Sources beziehen – dort übrigens bereits mit Citroën-Aufdruck.

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3 KOMMENTARE

  1. Frei

    Werden die Teile tatsächlich bei Citroën hergestellt?
    Oder irgendwo in China, und danach kommt nur Citroën Schriftzug drauf …

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    • Frei

      Nachtrag:
      Wegen dem extrem hohen Zölle auf E-Fahrräder aus China (über 70 %), dürften nur einzelne große Baugruppen aus China importiert werden, die in Deutschland nur zusammengeschraubt werden. Dann dürfen die sich Made in Germany nennen, und die Wucherzölle fallen nicht an. So machen es die meisten Deutschen Fahrradproduzenten, die danach den Endkunden mit Wucherpreisen von über 3000 € abzocken.

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  2. Joho

    FAKE!!!!!
    Citroën baut keine E-Bikes.

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