BMW i3: Elektroauto geht in Rente

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Er gilt als einer der Pioniere und als eines der modernsten E-Autos überhaupt: der BMW i3. Jetzt wurde bekannt, dass das seit 2013 produzierte Modell keinen Nachfolger bekommt. BMW schickt eines der bekanntesten E-Autos also in Rente. Gleichzeitig will der Konzern an seiner Strategie festhalten, Elektroautos für die breite Masse verfügbar zu machen. 

Auch wenn die Zulassungszahlen des BMW i3 seit Monaten steigen, will BMW dem i3 kein zweites Leben schenken. Es werde keinen direkten Nachfolger des aktuellen Modells geben, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf BMW-Marketingchef Pieter Nota. Er sagte der Zeitung: „Es gibt keine konkreten Pläne für einen i3-Nachfolger.“

BMW i3 gehört zu den beliebtesten E-Autos in Deutschland

In Deutschland wurden zuletzt sowohl im Juli als auch im August knapp unter 1.000 Neuzulassungen des BMW i3 gezählt. Insgesamt lag die Zahl der neu zugelassenen reinen Elektroautos im Juli bei knapp 6.000 und im August bei rund 5.000 Fahrzeugen. Der BMW konnte sich in den beiden letzten Monaten also einen Neuwagen-Marktanteil von rund 16 beziehungsweise knapp 20 Prozent sichern. Insgesamt wurden vom BMW i3 bisher rund 150.000 Einheiten verkauft.

BMW will sich aber nicht mehr nur auf den i3 konzentrieren, sondern alle Fahrzeugklassen elektrifizieren. Ein Plan, der nicht erst seit der IAA bekannt ist. Bis 2023 will BMW seinen Kunden 13 vollelektrische Fahrzeuge anbieten. Dazu zählt übrigens auch der i3. Denn selbst wenn BMW keine Pläne hat, ein zweites Modell des i3 zu entwickeln, verkauft der Automobilhersteller aus München das aktuelle Modell selbstverständlich weiter.

Erst am Montag hatte inside digital das BMW i3 Sondermodell Edition Roadstyle vorgestellt.

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