Wer bei der Bahn BahnBonus-Punkte sammelt, sollte bald genauer hinsehen. Denn es steht eine Änderung an. Diese betrifft dieses Mal nicht die Leistungen oder den Zutritt in die Bahnlounge, sondern das zentrale Merkmal von BahnBonus: die BahnBonus-Nummer. Meist taucht sie nur im Hintergrund auf und spielt im Alltag gar keine Rolle, dennoch ist sie wesentlich, damit du deine Punkte sammeln und am Ende von den Vorteilen profitieren kannst. Im Juni stellt die Bahn die Nummer um. Bislang besteht sie aus 16 Stellen. Künftig ist sie identisch mit der 12-stelligen Kundennummer im DB-Kundenkonto.
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Hier wird die Umstellung schnell zum Problem
Die neue Sammelnummer findest du laut Bahn immer in der BahnBonus-App und im DB-Kundenkonto. Genau dort solltest du zuerst nachsehen, falls du Punkte sammelst und unsicher bist. Für viele Privatkunden läuft die Änderung im besten Fall ohne Aufwand. Wenn du dich vor einer Buchung bei bahn.de oder im DB Navigator in dein DB-Kundenkonto einloggst und das automatische Punktesammeln aktiviert hast, musst du nichts ändern. Die Bahn hinterlegt die neue Nummer bereits im Profil und nutzt sie automatisch.
Kritisch wird es dort, wo die Nummer nicht automatisch übernommen wird. Das betrifft vor allem Buchungen außerhalb der Standardwege der Bahn. Wer seine Daten manuell hinterlegt hat, muss nach der Umstellung prüfen, ob noch die richtige Nummer gespeichert ist.
Das gilt besonders für bahn.business-Kundinnen und -Kunden. Nach der Umstellung musst du bei Buchungen die neue 12-stellige BahnBonus-Nummer angeben. Noch wichtiger wird das, wenn deine Firma ein externes Buchungssystem nutzt. Die Bahn nennt hier etwa Business-Travel-Management-Systeme. Dort muss die hinterlegte Nummer ebenfalls aktualisiert werden.
Genau an dieser Stelle zeigt sich der Haken der Umstellung. Im DB-System selbst mag vieles automatisch laufen. In Drittsystemen passiert das aber nicht zwingend. Wer die Nummer dort nicht anpasst, riskiert, dass Punkte nicht korrekt erfasst werden.
Alte Nummer wird weiterhin gebraucht – vorerst
Noch unübersichtlicher wird es bei BahnBonus-Partnern und in bestimmten DB-Agenturen. Dort brauchst du laut Bahn teils weiterhin die bisherige 16-stellige BahnBonus-Nummer, um Punkte zu sammeln. Die alte Nummer verschwindet also nicht sofort aus dem Alltag. Das macht die Sache unnötig kompliziert. Je nach Buchungskanal gelten vorerst unterschiedliche Nummern. Wer regelmäßig über Partner, Agenturen oder Geschäftssysteme bucht, muss deshalb genauer hinschauen als Gelegenheitsreisende.
Neue BahnCard-Aktion startet
Übrigens startet heute eine neue Aktion für Vielfahrer: Die Bahn senkt die Preise für die BahnCard. Bis zum 31. Juli 2026 gilt bei Buchung oder Verlängerung im entsprechenden Zeitraum:
- BahnCard 50: 199 Euro statt 244 Euro (2. Klasse), 429 Euro statt 492 Euro (1. Klasse)
- Ermäßigte BahnCard 50, Senioren-BahnCard 50: 99 Euro statt 122 Euro (2. Klasse), 209 Euro statt 241 Euro (1. Klasse)
- My BahnCard 50: 64,99 Euro statt 76,90 Euro (2. Klasse), 209 Euro statt 241 Euro (1. Klasse)
- BahnCard Business 50: 279 Euro statt 313 Euro (2. Klasse), 559 Euro statt 626 Euro (1. Klasse)
Interessant dabei: Die BahnCard 50 zum Aktionspreis kann frühestens 180 Tage vor dem 1. Geltungstag erworben werden. Der letztmögliche 1. Geltungstag ist der 30. September 2026. Du kannst also die BahnCard bis Juli kaufen, sie aber erst ab Ende September gültig werden lassen, sofern du keinen Bedarf an der Karte im Sommer hast.
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