Aus für Strompreisbremse & Gaspreisbremse! Das musst du jetzt machen

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Eigentlich waren sie schon bis März 2024 verlängert, doch angesichts der Haushaltsschieflage hat Finanzminister Lindner die Strompreisbremse und die Gaspreisbremse jetzt gestoppt. Was bedeutet das für dich und was musst du machen?
Stromzähler
StromzählerBildquelle: Shutterstock / Jochen Netzker

Nun ist es offiziell: Die Energiepreisbremsen sollen nicht verlängert werden. Die Deckel für deinen Strompreis und Gaspreis gelten somit nur noch bis 31. Dezember 2023. Die Folge: Einige Verbraucher werden mehr bezahlen müssen, wenn sie nicht handeln. Die Verbraucherzentralen kritisieren den Schritt. Doch wie groß ist das Problem wirklich und was kannst du machen, wenn die Strompreisbremse und Gaspreisbremse wegfallen?

Verbraucherschützer kritisieren Aus der Strompreisbremse

„Das Aus der Energiepreisbremsen zum Jahresende ist nicht akzeptabel“, heißt es von Deutschland oberster Verbraucherschützerin Ramona Popp. Die Vorständin der Verbraucherzentrale Bundesverband sagt, es könne nicht sein, dass „vor vollendete Tatsachen gestellt werden, während die Bundesregierung noch keine Lösung für den Haushalt 2024 gefunden hat.“ Die Preisbremsen seien fest bis zum Ende des Winters, bis Ende März 2024, zugesagt worden. „Steigende Preise kündigen sich auch bei den Strompreisen durch den Wegfall des Bundeszuschusses bei den Strom-Netzentgelten an. Auch die Mehrwertsteuersenkung, die der Deutsche Bundestag bereits für Gas und Fernwärme bis Ende März 2024 beschlossen hat, droht wegzufallen. Auf die privaten Haushalte kommen also deutlich steigende Preise zu.“

Beim Preisvergleicher Verivox sieht man die Lage entspannter. „Für die meisten Haushalte hat dies nur einen geringen Preiseffekt“, heißt es dort. Das gelte auch für die teure Grundversorgung. Hier steigen die Jahreskosten bei Strom unterm Strich um 5 Euro (0,3 Prozent), bei Gas um 82 Euro (2,8 Prozent). Über alle Gasverträge und -tarife hinweg betrachtet stiegen die Gaskosten für einen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Schnitt um 26 Euro oder 1,1 Prozent entspricht.

Strompreisbremse spielt bei neuen Verträgen schon lange keine Rolle mehr

„Die durchschnittlichen Stromkosten bewegen sich durch den Wegfall der Preisbremse kaum – von 1.413 Euro auf 1.414 Euro pro Jahr. Das entspricht einem Plus von 1 Euro“, heißt es von Verivox. Aktuell abschließbare Stromtarife liegen bereits seit längerem unter der Strompreisbremse. Die Mehrbelastung bei den örtlichen Grundversorgern fällt nur leicht höher aus. Hier steigen die Stromkosten von derzeit durchschnittlich 1.771 Euro auf 1.776 Euro. Das entspricht einem Plus von 5 Euro oder 0,3 Prozent. Viele Grundversorger haben zum Jahreswechsel neue, günstigere Tarife angekündigt.

„Der Wegfall der Preisbremsen ist für die meisten Verbraucher leicht zu verschmerzen. Denn der Energiemarkt hat sich längst erholt und viele Versorger senken zum neuen Jahr ihre Preise“, sagt Daniel Puschmann, Chef des Vergleichsportals Verivox. Wichtig sei aber, dass Kunden in älteren Verträgen jetzt dringend prüfen, wie ihre Konditionen sind. Der Preisdeckel für Gas lag bei 12 Cent pro Kilowattstunde, jener für Strom bei 40 Cent pro Kilowattstunde. In jedem Fall  wird es Angebote geben, die darunter liegen. Hast du noch einen Vertrag, der darüber liegt, so dürftest du schon am Ende einer möglichen Mindestvertragslaufzeit sein und kannst kündigen.

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Um dich vor steigenden Stromkosten zu schützen, kannst du bereits jetzt zu noch günstigen Konditionen einen neuen Vertrag abschließen. Das geht selbst dann, wenn du dich bei deinem bisherigen Anbieter noch in einer Mindestlaufzeit befindest. Bis zu sechs Monate im Voraus kann ein Wechsel angestoßen werden und du kannst dir so die aktuell günstigen Preise sichern. Besonders, wenn du aktuell bei einem Grundversorger bist, kann sich der Wechsel lohnen.

Solltest du dir unsicher sein oder Angst haben, an eines der Schwarzen Schafe der Branche zu gelangen, empfehlen wird dir unseren Partner remind.me. Hier kümmern sich Experten um deinen Vertrag für Strom & Gas und sorgen dafür, dass du stets in einem günstigen Tarif bist. Dort überwacht man auch die Vertragsbeziehung und reagiert, sollte ein Anbieter seine Strompreise oder Gaspreise erhöhen. Zudem hat remind.me nach eigenen Angaben Zugriff auf Tarife, die du bei den öffentlichen Vergleichsseiten nicht bekommst. Denn wichtig ist, dass du bei einem Wechsel zu einem alternativen Anbieter einen seriösen Stromanbieter beziehungsweise Gasanbieter findest.

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