Aktuell laufen bei Amazon die Prime Deal Days, 48 Stunden lang und nur für Prime-Mitglieder. Mit dabei sind drei aktuelle FritzBoxen. Für jede gängige Anschlussart eine. Bevor du zugreifst, solltest du also wissen, welcher Anschluss technisch bei dir aus der Wand kommt.
FritzBox 7690: Der DSL-Bestseller
Die FritzBox 7690 kostet zum Prime Day 249,99 Euro. Die UVP liegt bei 329 Euro. Du sparst 79,01 Euro, also 24 Prozent. Zum Vergleich: Derzeit kostet sie bei Amazon 278 Euro. Ein Rekordpreis ist das aber nicht. Beim Prime Day im Juni gab es die Box schon für 219 Euro. Aktuell bekommst du die Box sonst jedoch nicht unter 278 Euro.
Die 7690 ist für VDSL-Anschlüsse mit bis zu 300 MBit/s gebaut. Ihr WLAN funkt mit Wi-Fi 7 auf 2,4 und 5 GHz, zusammen mit bis zu 7,1 GBit/s. Dazu kommen zwei 2,5-Gigabit-Ports, zwei Gigabit-Ports, eine Telefonanlage mit DECT, zwei Anschlüsse für analoge Telefone sowie Smart Home über Zigbee und DECT ULE. Praktisch: Die Box hat einen separaten WAN-Port. Kommt irgendwann Glasfaser ins Haus, kannst du sie hinter dem Glasfasermodem weiter nutzen.
FritzBox 5690: Glasfaser zum Mittelklasse-Preis
Die FritzBox 5690 gibt es ebenfalls für 249,99 Euro. Hier liegt die UVP bei 319 Euro. Das sind 69,01 Euro oder knapp 22 Prozent weniger. Der sonstige Marktpreis liegt bei 280 Euro. So günstig wie jetzt war sie seit März nicht mehr.
Die 5690 ist eine Glasfaser-FritzBox. Das Glasfaser-Modem ist eingebaut. Die 5690 spricht GPON, die schnelleren XGS-PON-Anschlüsse unterstützt sie nicht. Welchen Standard dein Anschluss nutzt, verrät dir im Zweifel dein Anbieter. Mit GPON machst du aber nur selten etwas falsch, es ist die häufigste Glasfaser-Anschlussart in Deutschland. Beim WLAN gibt es Wi-Fi 7 auf zwei Bändern mit bis zu 6,4 GBit/s brutto, dazu zwei Gigabit- und zwei 2,5-Gigabit-Ports und eine DECT-Telefonanlage. Das 6-GHz-Band fehlt.
Wir haben die 5690 getestet. Unser Fazit: solider Glasfaser-Router mit moderner Technik, aber kein High-End-Modell. Am Rand der Wohnung schwächelt das WLAN.
FritzBox 6690 Pro: Das Kabel-Flaggschiff
Die teuerste Box im Trio ist die FritzBox 6690 Pro. Sie kostet 365,99 Euro statt 429 Euro UVP. Ersparnis: 63,01 Euro, knapp 15 Prozent. Billiger war sie bei Amazon noch nie, im Handel steht sie ab etwa 390 Euro in den Regalen. Klingt gut. Allerdings ist sie im freien Handel erst seit dem 1. September erhältlich, vorher gab es sie nur bei Vodafone.
Eingebaut ist ein DOCSIS-3.1-Modem für den Kabelanschluss. Als einzige der drei Boxen funkt die 6690 Pro auch auf 6 GHz, zusammen laut Fritz mit bis zu 12,2 GBit/s. Das ist ein theoretischer Laborwert, kein Versprechen für dein Wohnzimmer. Der Vorteil von 6 GHz: Dort stört kaum ein Nachbar-WLAN. Außerdem an Bord: ein 2,5-Gigabit- und drei Gigabit-Ports, zwei USB-3.0-Anschlüsse, DECT für bis zu sechs Telefone, Zigbee und DECT ULE. Das Kabelfernsehen streamt die Box per IPTV oder SAT>IP ins Heimnetz.
Welche Box ist die richtige?
Das entscheidet nicht der Preis. Das entscheidet dein Anschluss. DSL? Die 7690. Glasfaser? Die 5690. Kabel? Die 6690 Pro. Einziger Joker im Trio ist die 7690: Sie lässt sich später auch hinter einem Glasfasermodem betreiben. Das geht mit der Kabel-FritzBox nicht.
