Dyson Pure Cool Link: Turmventilator mit Luftreiniger im Test

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Der Dyson Pure Cool Link vereint einen Turmventilator und einen Luftreiniger in einem kompakten und eleganten Gerät. Welche Vor- und Nachteile bietet das Kombi-Gadget? Wir haben den Dyson Ventilator im Alltag getestet.
Dyson Pure Cool Link: Turmventilator mit Luftreiniger im Einsatz
Bildquelle: Timo Brauer/ inside digital

Der Dyson Pure Cool Link wird in einem Karton geliefert und muss vor der Verwendung zusammengesteckt werden. Das ist jedoch mit zwei Handgriffen erledigt und benötigt kein Werkzeug. Mit einer Grundfläche von rund 20 Zentimetern findet der Dyson-Ventilator mit integriertem Luftreiniger in wirklich jedem Raum seinen Platz und ist kompakter als die meisten reinen Ventilatoren oder Luftreiniger. Das Design ist Dyson-typisch sehr stylish und zeitlos, aber auch entsprechend extravagant. Beim Material handelt es sich trotz Metall-Optik jedoch leider um Kunststoff, der für diese Preisklasse eigentlich nicht angemessen ist.

Der Dyson TP02 Ventilator in der Detailaufnahme
optisch top – haptisch flop Image source: Timo Brauer/ inside digital

Ohne die smarten Funktionen ist der Dyson Pure Cool Link direkt einsetzbar. Eine Taste auf dem Gerät schaltet es an oder verändert die Stärke des Ventilators. Mithilfe der mitgelieferten Fernbedienung kannst du auch die Oszillation ein- und ausschalten sowie einen Schlaf-Timer festlegen.

Die Fernbedienung des Dyson Pure Cool Link
Die Fernbedienung des Dyson Pure Cool Link hält magnetisch am Gerät Image source: Timo Brauer/ inside digital

Smarte App und Alexa-Integration

Richtig intelligent einsetzbar wird der Dyson Pure Cool Link jedoch erst durch seine zahlreichen Smart-Home Features. So kannst du den Ventilator mit integriertem Luftreiniger nicht nur per App steuern, sondern auch per Sprache bedienen oder in Alexa-Routinen integrieren.

Um die smarten Features zu nutzen, musst du dir einen Dyson Account in der kostenlosen Dyson Link App erstellen und den Ventilator mit dem WLAN-Netzwerk verbinden. Anschließend stehen dir in der App dieselben Bedienoptionen zur Verfügung, wie mit der Fernbedienung. Unabhängig davon, ob du im heimischen WLAN bist oder unterwegs. Entscheidest du dich für einen kontinuierlichen Betrieb des Gerätes, zeigt dir die App auch einen Verlauf von Luftqualität, Temperatur und Luftfeuchtigkeit an.

Die Dyson App und Alexa-Integration im Einsatz
Dyson Link App (links) und Alexa-Integration (rechts) Image source: Screenshot: Timo Brauer/ inside digital

Besonders gut gelöst ist auch die Integration mit Alexa oder dem Google Assistant. Starte dazu in der Alexa-App den Dyson Skill und logge dich mit deinem Konto ein. So kann der Dyson Pure Cool Link nicht nur per Sprache gesteuert werden, sondern lässt sich auch in Routinen einbinden. Alle Funktonen wie Drehzahl, Oszillation oder die verschiedenen Modi stehen hier zur Verfügung.

Das Besondere am Dyson Pure Cool Link ist der integrierte Luftreiniger. So wird die kühle Luft beim Ansaugen automatisch gefiltert. Dyson verspricht mit einer Kombination aus Aktivkohlefilter und HEPA-13 Filter ganze 99,95 Prozent aller Schadstoffpartikel.

Mit dem Auto-Modus überwacht der Luftreiniger durchgehend die Qualität der Luft und passt den Luftstrom entsprechend an.

Der Luftreiniger und das Display im Fokus
Der Luftreiniger befindet sich im unteren Bereich des Ventilators Image source: Timo Brauer/ inside digital

Auf den Filter gibt Dyson eine Garantie von einem Jahr und gibt die Empfehlung mit auf den Weg diesen regelmäßig auszutauschen. In der App kannst du die verbleibende Filter-Lebensdauer einsehen. Ist ein Tausch nötig, weist dich die Anzeige am Ventilator darauf hin. Die Kosten für einen neuen Filter liegen bei rund 29 Euro.

Stromverbrauch und Lautstärke

Auch wenn das Gerät zwei Funktionen vereint, sollte das den Stromverbrauch nicht erhöhen, da nur ein Ventilator betrieben werden muss. Dennoch genehmigt sich das Dyson Kombigerät im Betrieb so viel Strom wie mein Luftreiniger und mein Ventilator von Xiaomi zusammen. Auf der leisen Stufe 2/10, die sich im Alltag als Luftreiniger bewährt gemacht hat, verbraucht das Gerät 0,007 kWh die Stunde. Das entspricht Kosten von rund 5,4 Cent pro Tag oder rund 20 Euro im Jahr bei einem durchschnittlichen Strompreis von 31,89 Cent in Deutschland. Auf der höchsten Stufe verbraucht das Gerät 53 Watt (39 Cent am Tag).

Auf der leisesten Stufe ist der Dyson Pure Cool Link völlig geräuschlos. Hierbei dient das Gerät jedoch nur als Luftreiniger und hat keinen kühlenden Effekt. Auf der höchsten Stufe ist das Gerät mit einer Lautstärke von 51 Dezibel hingegen deutlich hörbar, aber erzeugt auch einen starken Luftstrom. Im Alltag wird man das Gerät vermutlich auf einer der mittleren Stufen verwenden. Persönlich vermisse ich einen „natürlichen“ Modus mit abwechselnder Windstärke, wie ihn einige andere smarte Ventilatoren bieten.

Einen Luftreiniger direkt in den Ventilator zu integrieren ist praktisch. So kann das Rotorblatt vom Ventilator die Luft automatisch durch den Luftfilter befördern und damit zumindest in der Theorie Strom sparen. Außerdem spart man sich ein zweites Gerät und somit einiges an Platz. Denn mit seinem Turm-Design ist der Dyson-Ventilator mit integriertem Luftfilter wirklich kompakt. Durch das Turm-Design ist der Rotor selbst übrigens versteckt und kann für Kinder oder Haustiere nicht zur Gefahr werden. Einzig von der Qualität des verbauten Materials hätten wir uns bei einem Premium-Gerät mehr erhofft.

Das Bedienen mit Fernbedienung und App ist einfach und intuitiv. Die smarten Features funktionierten im Test einwandfrei und es gab nichts zu beanstanden. Besonders gut gefallen hat uns die umfangreiche Integration in das Alexa-Ökosystem und die Alexa-Routinen.

Günstige Preise ist man von Dyson nicht gewohnt. So kostet der Pure Cool Link stolze 479 Euro. Aktuell bekommst du ihn bei Saturn jedoch für 366 Euro.

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Bildquellen

  • Dyson Pure Cool Link Detailaufnahme: Bildrechte beim Autor
  • Dyson Pure Cool Link Fernbedienung: Bildrechte beim Autor
  • Dyson Pure Cool Link App: Bildrechte beim Autor
  • Dyson Pure Cool Link Display: Bildrechte beim Autor
  • Dyson Pure Cool Link TP02 im Test: Bildrechte beim Autor

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