Smart Bewässern: Das Geheimnis strahlender Gärten

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Hast du dich auch schon mal gefragt, wieso manche Gärten geradezu grün und frisch erstrahlen und deiner nicht? Das Geheimnis liegt oft an der richtigen Bewässerung. Wir verraten dir, was du mit Blick auf Bewässerungsschlauch, Bewässerungscomputer und insgesamt bei einem intelligenten Bewässerungssystem für deinen Rasen oder deinen ganzen Garten wissen musst.
Rasensprenger im Garten
Bildquelle: Subbotina Anna / Adobe Stock

Bei der Gartenbewässerung kommt es nämlich nicht nur auf die richtige Wassermenge, sondern auch auf den richtigen Zeitpunkt an. Am einfachsten ist das natürlich über eine intelligente Bewässerung zu realisieren. Zum Beispiel mit einer Micro-Drip-Gartenbewässerung, bei der immer nur einzelne Tropfen ins Beet oder den Blumentopf ausgegeben werden und so für eine kontinuierliche, optimale Bewässerung sorgen. Das hat vor allem den Vorteil, dass deine Pflanzen und Grünflächen auch überleben, wenn du beispielsweise mal länger im Urlaub bist. Allerdings gibt es hierbei auch einiges zu beachten. Worauf du im Detail beim smarten Bewässern achten solltest, verraten wir dir in diesem Ratgeber.

Intelligent bewässern – Darauf solltest du achten

Das Problem beim Bewässern deiner Gartenpflanzen und Grünflächen ist, dass jede Pflanze einen anderen Wasserbedarf hat. Zudem gibt es für Pflanzen auch verschiedene Zeitpunkte an denen es am besten ist, diese zu gießen. Diese Aufgabe alleine und manuell zu bewältigen würde viel Zeit in Anspruch nehmen, was im Alltag oft kaum zu schaffen ist. Daher ergibt es durchaus Sinn diese Aufgabe zu automatisieren. So bleibt dir mehr Zeit für andere Dinge.

Bevor du jetzt in den nächsten Baumarkt rennst, um dir Material für deine professionelle Gartenbewässerung zu kaufen, solltest du dir allerdings einige Gedanken machen. Denn eine richtige Planung ist essenziell für deine automatische Bewässerungsanlage. Welches Bewässerungssystem du am Ende auswählst, ist nicht in wenigen Sekunden entschieden. Es sei denn, für dich ist ohnehin schon klar, dass du dich für ein Gardena Bewässerungssystem entscheiden möchtest. Der Marktführer im deutschen Handel bietet dir viele Geräte und Modelle für die einfache Bedienung einer möglichst optimalen Gartenbewässerung.

Die richtige Planung zum smarten Bewässern

Bevor du anfängst deinen eigenen Garten umzubuddeln, ist natürlich eine gewisse Vorplanung nötig. Verschiedene Pflanzen in deinem Beet benötigen beispielsweise unterschiedliche Wassermengen und Bewässerungszeiten. Zudem ist auch die Beschaffenheit des Bodens für die Planung relevant. Sand- und Kiesböden speichern beispielsweise nicht so viel Wasser wie Lehmboden. Für die Beregnung großer Rasenflächen brauchst du ein anderes Setup als für wenige Quadratmeter und ein Bewässerungsschlauch für den Balkon sieht anders aus als ein Modell für das Beet oder ein Schlauch den Rasen.

Es kann auch Sinn ergeben, deinen Garten in verschiedene Bewässerungszonen zu unterteilen. Entweder du informierst dich über deine Pflanzenarten und die nötige Bewässerung selbst oder du ziehst direkt einen Fachmann hinzu. Das erleichtert dir die Arbeit und sorgt dafür, dass du Fehler vermeidest. Denn der Experte weiß natürlich auch, wo am besten ein feiner Sprühregner zum Einsatz kommen sollte, wann ein flexibles Zuleitungsrohr verbaut werden muss und wann Perlregner Sinn ergeben. Auch kann er dir Tipps und Tricks verraten, die dir helfen das Thema Gartenbewässerung noch besser zu verstehen. Auch mit Blick auf Preis-Leistungs-Sieger am Markt, ein mögliches Urlaubsbewässerungs-Set oder das allgemein richtige Start-Set für die clevere Bewässerung deines Gartens.

Nachdem du einen groben Plan über die Bewässerungszonen erstellt hast, musst du dir noch überlegen, welches System zur Gartenbewässerung du nun tatsächlich nutzen möchtest. Dazu klären wir zunächst einmal die Frage, was smarte Bewässerungssysteme eigentlich können.

Das können smarte Bewässerungssysteme

Nahezu alle Systeme können nach einem voreingestellten Zeitplan die Pflanzen per Micro-Drip-Gartenbewässerungssystem gießen. Aber einige Systeme können weitaus mehr als das. Hier kommt es ganz auf dein Budget an. So können einige smarte Bewässerungssysteme beispielsweise die Bodenfeuchtigkeit messen oder das Wetter in ihren Bewässerungsplan mit einbeziehen. Dich ausführlich mit einem Bewässerungscomputer Vergleich oder Bewässerungscomputer Test zu beschäftigen, kann also durchaus Sinn ergeben.

Grundsätzlich gilt: Ein optimierter Bewässerungsplan verhindert eine Überwässerung und sorgt für ausreichend Wasser im Beet oder auf dem Balkon im Blumenkasten oder bei deiner Topfpflanze. Auch der Zeitpunkt des Gießens lässt sich je nach Umgebungsbedingungen von einigen Systemen voll automatisch anpassen. Das erspart nicht nur Arbeit, sondern auch Lebenszeit.

Wasserregulator von cloudrain
cloudrain Wasserregulator und App

Gardena ist der Platzhirsch, wenn es um smarte Bewässerung geht. Gartenfreunde werden die Gardena Produkte auch schon von vor der smarten Zeit gekannt haben. Der Hersteller – unter anderem bekannt für sein schon oben erwähntes Micro-Drip-System – hat langjährige Erfahrung in der Gartenbewässerung und das bringt er mit neuen Produkten wie Gardena Bewässerungscomputer oder Gardena MultiControl nun ins smarte Zeitalter mit. Neben Gardena gibt es aber natürlich auch noch weitere Hersteller für smarte Gartenbewässerung, wie beispielsweise Kärcher, Rain Bird, Eve, GreenIQ, Cloud Rain oder MIYO. Bekannt ist auch Cellfast, unter anderem für den Cellfast Bewässerungsschlauch Spring.

Bewässerung per Wasserhahn

Die einfachste Methode deinen Garten zu bewässern ist die Wasserhahnmethode. Dies sollte für kleinere Gärten meist ausreichen. Vielleicht nutzt du diese Methode bereits und möchtest nun lediglich auf smarte Außenhahnbewässerung umsteigen.

Das geht ganz einfach, denn hierfür gibt es mittlerweile einige Produkte. Einfach zwischen Gartenschlauch und Wasserhahn ein smartes Wasserventil mit zugeschaltetem Bewässerungscomputer anbringen und schon besitzt du deinen ersten Bewässerungshelfer.

Smart Bewässern: Komplettsysteme

Für große Gärten mit vielen verschiedenen Pflanzen und Grünflächen reicht eine Bewässerung per Wasserhahn und Gartenschlauch in der Regel nicht aus. Hier benötigt es etwas mehr als ein einfaches smartes Ventil wie den Gardena Bewässerungscomputer MultiControl.

Für komplexe Gärten gibt es ganze Systeme, die sich in vielen verschiedenen Zonen schalten und einstellen lassen. Zudem können komplexe Systeme mit Sensoren beispielsweise die aktuelle Bodenfeuchtigkeit und andere Umgebungsbedingungen in den Bewässerungsplan mit einbeziehen. Ebenso kann das aktuelle Wetter mit einbezogen werden, sodass beispielsweise bei bevorstehendem Regen nicht unnötig Wasser verschwendet wird.

Für solche Komplettsysteme ist eine Planung besonders wichtig. Denn für derartige automatische Bewässerungssysteme müssen unter Umständen auch Wasserleitungen und Bewässerungsschläuche fest verlegt werden. Zuweilen macht sogar die Installation einer weiteren Pumpe Sinn.

Auch der weitere Materialbedarf muss zuvor festgelegt werden. Schlauch ist schließlich nicht gleich Schlauch. Soll eine einfache Bewässerungsuhr durch einen technisch in der Regel ausgereiften Bewässerungscomputer ergänzt werden? Muss es ein Perlschlauch sein oder doch lieber eine Micro-Drip-Gardenbewässerung? Moderne Bewässerungssysteme bieten dir viele Möglichkeiten. Das richtige Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden ist da oft gar nicht so einfach.

Auswahl des smarten Bewässerungssystems

Die Auswahl für smarte Bewässerungssysteme ist groß. Daher kommt es bei der Wahl des Systems natürlich darauf an, ob Du bereits eine herkömmliche Anlage wie das Gardena Micro-Drip-System besitzt oder komplett neu anfängst. In aller Regel kannst du deine bestehenden Lösungen smart aufrüsten, indem du einfach smarte Ventile zwischenschaltest oder die Steuerzentrale austauschst. Als smarte Bewässerungsventile eignen sich beispielsweise der Eve Aqua und der Gardena Smart Water Control.

Insbesondere Gardena bietet ein umfassendes Portfolio an Produkten für das smarte Bewässern. Egal, ob Außenwasserhahn, Beregnungsanlage oder eigener Brunnen. Du kannst hier die komplette Steuerung deiner Bewässerungssysteme austauschen und schon hast du deine smarte Bewässerung. Ein Gardena Bewässerungscomputer kann übrigens nicht nur dabei helfen, eine automatische Bewässerung vorzunehmen, sondern ein Gardena Micro-Drop-System auch dafür sorgen, dass du viele Liter Wasser einsparst. Für die Bewässerung schmaler Zonen kann sich die Anschaffung eines Gardena Schlauch-Regners lohnen, ein Gardena Perl-Regner für die Bewässerung von Pflanzenreihen und Beeten.

Bei einer Neuinstallation erwartet dich deutlich mehr Arbeit, aber dafür bist du freier in deiner Entscheidung. Am besten du richtest dich hier ganz nach deinen Wünschen und den Bedürfnissen deiner Pflanzen und Grünflächen. Bei einem großen Garten ist ein eigener Brunnen besser geeignet, als die Bewässerung per Wasserhahn.

Alternativ kann hier ein Regenwassertank helfen viel Wasser zu sparen. Denn Regenwasser kannst du relativ simpel in einer Regentonne sammeln und zum Beispiel auch für das manuelle Gießen per Gießkanne nutzen. Theoretisch könntest du das eingesparte Wasser dann einsetzen, um es für die automatische Bewässerung anderer einzelner Pflanzen oder sogar großer Flächen einzuplanen. Denn insbesondere eine große Rasenfläche zu wässern kann recht schnell ins Geld gehen.

Kompatibilität bei bestehenden Smart Garden Systemen

Wenn du bereits ein Smart Home oder Smart Garden System besitzt, musst du auch auf Kompatibilität zwischen den einzelnen Systemen achten. Eve Aqua kommt für dich eher nicht infrage, wenn du kein Home Kit besitzt und dein Smart Home- und Smart Garden System stark vernetzen möchtest. In dem Fall solltest du lieber zu dem Gardena-System greifen, denn das ist in dieser Hinsicht wesentlich flexibler.

Smart Bewässern – Darauf musst du achten

Es gibt also viel zu bedenken und zu entscheiden. Hier ist eine kurze Zusammenfassung, worauf du bei deiner intelligenten Bewässerung mit einfacher Bedienung achten solltest.

  • Größe deines Gartens
  • Verschiedene Bewässerungszonen, aufgrund unterschiedlicher Pflanzenarten, Grünflächen und Sonneneinstrahlung
  • Anschlüsse deiner herkömmlichen Bewässerungsanlage
  • Wasserversorgung: Außenwasserhahn oder eigener Brunnen
  • Kompatibilität der Smart Home und Smart Garden Komponenten

Wichtig auch: Achte auch darauf, den richtigen Bewässerungsschlauch zu nutzen. Denn auch hier gibt es Unterschiede. Nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Qualität. Vor allem wenn dein Bewässerungsschlauch länger in der Sonne liegt, solltest du ein nicht zu dünnes Exemplar wählen. Es sollte zudem UV-stabilisiert oder UV-beständig sein. Helfen kann auch, den Bewässerungsschlauch richtig zu verlegen. Das Verlegen kann nämlich nicht nur oberflächlich – zum Beispiel entlang der Rasenfläche – sondern auch unterirdisch erfolgen. Dann ist der Bewässerungsschlauch auch nicht dauerhaft sichtbar. Ein nicht zu unterschätzender, optischer Vorteil in deinem Garten.

Insgesamt solltest du dir darüber im Klaren sein, dass du mit der intelligenten Gartenbewässerung zwar viel Wasser und damit auch viel Geld einsparen kannst. Umgekehrt musst du aber auch mit der Investition in das passende Zubehör planen. Und egal ob du dir nun einen Schlauch-Regner, einen Perl-Regner, einen Tropfschlauch, einen Funk-Bodenfeuchtesensor oder einen smarten Bewässerungscomputer mit LCD-Display für die Ausgabe eines feinen Sprühregens oder einer gleichmäßigen Bewässerung zulegst, all das kostet natürlich auch Geld.

Wenn man dann aber bedenkt, wie viel Zeit du mit einer Bewässerungssteuerung sparst und wie viel Spaß eine automatische Gartenbewässerung vor allem bei einer großen Rasenfläche macht, spielt Geld möglicherweise auch nur einer untergeordnete Rolle.

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1 KOMMENTAR

  1. Hunter und Rainbird mal eben komplett unter den Tisch fallen gelassen? Das spricht nicht für einen fundierten Artikel. 🙁

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