E-Bike schon für 450 Euro: 5 beliebte und günstige Elektroräder

5 Minuten
Ein E-Bike steht bei vielen Menschen ganz oben auf dem Wunschzettel. Ein Modell ist dabei besonders beliebt: das Elektrofahrrad zum Falten, das E-Klapprad. Wir haben 5 beliebte und günstige Modelle herausgesucht.
Elektrofahrrad von Decathlon
Btwin: Klapp-E-Bike bei DecathlonBildquelle: Decathlon

Es ist paradox, doch trotzdem Realität. E-Bikes und Fahrräder werden immer teurer – vorausgesetzt, das Wunschrad ist überhaupt noch erhältlich. Die extrem hohe Nachfrage ist nur ein Grund für den Preisanstieg. Es gibt noch vier weitere Gründe. Doch auch wenn die Preise steigen: Es gibt sie noch, die Schnäppchen. Ein E-Bike für 450 Euro? Auch das kannst du haben. Hier sind 5 aktuell beliebte und im Vergleich zu Premium-Herstellern günstige E-Bike-Faltrad-Modelle.

Hitway: das Klapprad als Elektrofahrrad

Das Elektrofahrrad zum Falten der Marke Hitway etwa kann mit so manchem Aldi- oder Lidl-Angebot mithalten und kostet derzeit rund 700 Euro. Das E-Bike besitzt einen Rahmen aus einer Magnesiumlegierung, womit es 22,5 Kilogramm auf die Waage bringt.

Nach Angaben des Herstellers unterstützt dich das Klapprad elektrisch für bis zu 45 Kilometer. Mehr als 120 Kilogramm solltest du dabei aber nicht wiegen. Das ist laut Hitway nämlich die maximale Zuladung für das Elektrofahrrad zum Falten. Den 7,5-Ah-Akku kannst du aus dem Rahmen herausziehen und zu Hause aufladen. Das ist besonders für all jene praktisch, die in einer Wohnung im dritten, vierten, oder fünften Stock wohnen und keinen Aufzug haben. So kann man das E-Bike an der Straße stehen lassen und nur den Akku mitnehmen. Apropos Laden: Der Akku soll nach vier bis fünf Stunden wieder voll aufgeladen sein.

Hitway E-Bike
Hitway E-Bike zum Falten

Ancheer: das E-Mountainbike

Das E-Bike von Ancheer hat nicht die klassische Klapprad-Form, sondern ist als Mountainbike zum Falten konzipiert. Das Modell ist derzeit für rund 730 Euro zu haben. Zur Ausstattung gehört ein Rahmen aus Aluminium. Doch trotzt Leichtmetall, bringt es das E-Bike auf ein Gewicht von fast 25 Kilogramm.

Ancheer: Das E-Mountainbike zum Klappen
Ancheer: Das E-Mountainbike zum Klappen

Der 8-Ah-Akku soll dich bis zu 50 Kilometer lang beim Treten unterstützen. Das ist zwar nicht besonders viel, sollte aber auf Montainbike-Touren für ausschließliche Unterstützung bei steilen Hügeln ausreichen. Nach sechs Stunden soll der Akku Herstellerangaben zufolge wieder voll aufgeladen sein.

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BTWIN Tilt 500E: Elektrofahrrad vom Sport-Discounter

Der Sportartikel-Discounter Decathlon hat mit dem Tilt 500E der Marke BTWIN ebenfalls ein Elektrofahrrad zum Klappen im Angebot. Aktuell kostet das E-Bike rund 850 Euro. Bei 52 Bewertungen im Online-Shop einer daraus resultierenden Bewertung von 4 von 5 Sternen gehört es zu den beliebtesten E-Bike-Klapprädern.

Elektrofahrrad von Decathlon
Btwin: Klapp-E-Bike bei Decathlon

Hinsichtlich der Reichweite gibt der Hersteller 35 Kilometer im Eco-Modus und 20 Kilometer im Sport-Modus an. Jedoch sind diese Angaben, wie immer, abhängig von Reifendruck, Gelände, Nutzungsbedingungen und Fahrergewicht. Wie beim Modell von Hitway kannst du auch beim Tilt 500E den Akku zum Aufladen herausnehmen. Der Nachteil gegenüber dem E-Bike zum Klappen von Hitway: Das Decathlon-Modell hat keine Scheibenbremsen, sondern nur V-Bremsen. Die Meinung der Experten vom ADAC: „E-Bikes mit Unterstützung bis 25 km/h sollten mit Scheibenbremsen und nicht mit Felgenbremsen ausgestattet sein.“

Samebike: dieses Elektrofahrrad ist ein richtiges E-Bike

Du würdest gerne ein E-Bike haben, hast aber nur wenig Geld zur Verfügung? Kein Problem. Mit dem Elektrofahrrad von Samebike bekommst du ein Modell für 450 Euro. Das E-Bike besitzt 14 Zoll kleine Räder und soll Fahrer mit einem Maximalgewicht von bis zu 100 Kilogramm befördern. Der 8-Ah-Akku soll sich bis zu 50 Kilometer lang beim Treten unterstützen, ehe er an die Steckdose muss. Der kleine Falter bringt 21 kg auf die Waage.

E-Bike von Samebike zum Klappen
E-Bike von Samebike zum Klappen

Doch Vorsicht: Eine Empfehlung des Elektrofahrrads von Samebike ist nur eingeschränkt möglich, da das E-Bike nicht der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung entspricht. Der Grund dafür ist: Bei dem Elektrorad von Dohiker handelt es sich nicht um ein reines Pedelec, sondern ein richtiges E-Bike. Und dieses gehört zur Kategorie der Kleinkrafträder, die auch ohne Unterstützung der eigenen Muskelkraft fahren können. Für solche Räder benötigst du mindestens einen Mofa-Führerschein und ein Versicherungskennzeichen. Wie beim Mofa besteht zudem eine Helmpflicht.

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Xiaomi Qicycle: Stylisches E-Bike zum Falten

Xiaomi ist ein Tausendsassa. Vom Handy über smarte Staubsauger und Blumentöpfe bis hin zu Seifenspendern und Regenschirmen: Es gibt kaum etwas, dass die Chinesen nicht verkaufen. Ebenfalls im Handel erhältlich: ein E-Bike. Das Xiaomi Qicycle wiegt gerade einmal 14,5 kg und besitzt einen Akku von Panasonic. Dieser genügt dem Hersteller zufolge für eine Reichweite von bis zu 45 km. Besonders auffällig ist das Design. Aber auch dafür ist Xiaomi bekannt. Der Preis für das stylische E-Bike: rund 700 Euro.

Xiaomi Qicycle
Xiaomi Qicycle

Günstiges Elektrofahrrad kaufen: das musst du wissen

Wer ein günstiges Elektrofahrrad kauft, muss gegenüber teureren E-Bike-Modellen Abstriche in Kauf nehmen. Das betrifft elementare Eigenschaften wie die Reichweite, die Qualität des Motors und der einzelnen Komponenten wie Bremsen, Schaltung oder Federung. Günstige E-Bike-Modelle, wie die hier vorgestellten, sind mit Fahrrädern vergleichbar, die man seit jeher im Baumarkt oder bei Lebensmittelketten kaufen kann. Sie sind günstig und genügen meist für den Alltag. Wer aber mehr Qualität haben möchte, der muss, wie auch in vielen anderen Bereichen, tiefer in die Tasche greifen.

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1 KOMMENTAR

  1. Chris

    Schade, dass dieser Artikel sehr ungenau ist.

    Lediglich das Decathlon Bike darf in Deutschland im Bereich der StVZO bewegt werden, alle anderen hier vorgestellten Bikes haben einen Gasgriff und können ohne treten zu müssen elektrisch gefahren werden, gelten damit nicht mehr als Pedelec.
    Einfach als Mofa können diese Bikes auch nicht zugelassen werden, da eine entsprechende Zulassungsbescheinigung des KBA schlicht nicht existiert. Ein Versicherungskennzeichen KANN man ohne diese Zulassungsbescheinigung gar nicht bekommen und das Fahren dieser Bikes ohne Kennzeichen kann im blödesten Fall (Fahren ohne Haftpflichtversicherung) zum Verlust des Fahrerlaubnis führen.

    Wäre schön, wenn der Autor für seinen Artikel mal ORDENTLICH recherchiert hätte, so ist dieser Artikel leider absolut irreführend und sogar gefährlich für Eure Leserschaft.

    Tststs

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