GMX und Web.de starten Zwei-Faktor-Authentifizierung

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Mehr Passwort-Sicherheit im E-Mail- und Cloud-Verkehr für Millionen von deutschsprachigen Internetnutzern. Sowohl GMX als auch Web.de bieten ihren Kunden zukünftig die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) an. Bei GMX profitieren ab sofort auf Wunsch 18 Millionen Kunden, bei Web.de in Kürze 15 Millionen Nutzer.
Smartphone-Sicherheit
Bildquelle: Artem Sandler / inside handy

Die zusätzliche Sicherheitsstufe während der Passwort-Eingabe ist für alle GMX- und Web.de-Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzbar. Ein Login in das jeweilige Nutzerkonto ist erst dann möglich, wenn der Anwender zusätzlich zum Passwort einen einmalig gültigen Bestätigungscode eingibt.

So funktioniert 2FA bei GMX

Bei GMX wird dieser Faktor auf Basis des technischen Standards „TOTP“ (Time based One Time Password) mit Hilfe einer „Authenticator“-App erstellt. Sie steht für Android, iOS und Windows kostenlos zum Download zur Verfügung.

Die Einrichtung der 2FA dokumentiert GMX nicht nur auf seinen Hilfe-Seiten, sondern stellt auch einen Einrichtungsassistenten zur Verfügung. Dieser ist nach einem Klick auf „Mein Account“ unter dem Punkt „Sicherheit“ zu finden.

Die folgenden Schritte sind im Zuge der Aktivierung der 2FA bei GMX zu vollziehen:

  1. Verifikation der Mobilfunknummer des Nutzers
  2. Einrichtung der „Authenticator“-App
  3. Einrichtung eines 20-stelligen Geheimschlüssels (sicher aufbewaren!) zur Wiederherstellung des Kundenkontos bei Passwort- oder Handy-Verlust

Ganz ähnlich dürfte das Verfahren bei Web.de aussehen. Details dazu sollen aber erst zum Start im Laufe der kommenden Wochen verraten werden.

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Festnetztelefon
Call by Call und Preselection: Das Ende ist nah
Du kennst das vielleicht: Mal eben schnell hast du an deinem Telekom-Festnetzanschluss zum Telefon gegriffen, den besten Kumpel in Neuseeland angerufen, weil der dort gerade unterwegs ist, um die Hobbits zu finden. Und auf der nächsten Rechnung dann der Schock: Sündhaft teuer war das Gespräch, weil ihr euch verquatscht habt und du es versäumt hast, eine Call-by-Call-Nummer vorzuwählen. Die gute Nachricht ist: In Zukunft kannst du es besser machen. Die schlechte: Das Geld sparen per Sparvorwahl á la 01019 könnte demnächst enden.

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