WhatsApp behebt jahrelanges Problem mit einem Update

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Egal ob Android oder iPhone: Das Empfangen von Fotos und Videos auf WhatsApp war seit Jahren nicht sonderlich komfortabel. Nun bessert WhatsApp per Update nach und spendiert dem Messenger ein weiteres neues Feature.
WhatsApp behebt jahrelanges Problem mit einem Update
WhatsApp behebt jahrelanges Problem mit einem UpdateBildquelle: Christian Wiediger - Unsplash

Porträts, Screenshots und mehr: In der Fotogalerie auf deinem Smartphone findet sich sicherlich auch das ein oder andere Foto oder Video im Hochformat. Doch WhatsApp konnte damit bisher nur schlecht umgehen. Möchtest du jedoch ein Foto oder Video im Hochkant-Format per WhatsApp verschicken, erscheint es für den Empfänger quadratisch. Oben und unten wird ein Stück des Motivs abgeschnitten. Erst wenn der Empfänger auf das Foto klickt, sieht er das komplette Motiv.

Ein Update behebt dieses Problem nun und stellt Fotos im Hochkant-Format im Chat richtig dar. Das Update befindet sich sowohl für Android als auch für iOS bereits in der Verteilung. Unter Android trägt es die Versionsnummer 2.21.8.11 und auf dem iPhone 2.21.71.

Hier wird gezeigt, wie Fotos bisher (links) und nach dem Update (rechts) dargestellt werden
Hier siehst du wie Fotos bisher (links) und nach dem Update (rechts) dargestellt werden

Normale Fotos im 4:3 Format werden also fortan komplett dargestellt. Bei noch höheren Fotos wird das Ergebnis jedoch weiterhin beschnitten. Andere Messenger wie beispielsweise Telegram, schaffen es bei allen Formaten das Foto komplett anzuzeigen.

WhatsApp verbessert selbstlöschende Nachrichten

Sich nach 7 Tagen selbstständig löschende Nachrichten kennen WhatsApp Nutzer bereits seit einigen Wochen. In Gruppen können jedoch nur Administratoren die Funktion für die gesamte Gruppe aktivieren oder deaktivieren. Künftig soll jedes Gruppenmitglied diese Einstellung für sich selbst treffen können. Zum aktuellen Zeitpunkt konnten wir diese Funktion jedoch noch nicht finden. Möglicherweise muss sie erst von WhatsApp serverseitig freigeschaltet werden.

Aktuell steht WhatsApp wegen neuer Datenschutzbestimmungen in der Kritik. Mit diesen will Facebook, der Konzern hinter WhatsApp die Nutzerdaten des Messengers mit dem eigenen sozialen Netzwerk verknüpfen. Datenschützer wollen das mit einem Dringlichkeitsverfahren  verhindern, da ein solcher Schritt im Nachhinein kaum rückgängig gemacht werden könnte. Mehr dazu liest du hier:

Verfahren gegen Facebook: Datenschützer will Nutzung von WhatsApp-Daten verhindern

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