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Mehr Filialen als in Deutschland: Warum Amerikaner Aldi Süd lieben

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Irre, aber bald hat Aldi Süd einfach mehr Filialen in den USA als in Deutschland. Wie hat es die Nord-Schwester aus Mühlheim, NRW, so weit gebracht? Und warum mögen die Amerikaner unsere deutschen Discounter so gerne?
eine Aldi Süd-Filiale in den USA
Aldi Süd ist in den USA sehr beliebt.Bildquelle: Frame Craft 8/Shutterstock.com

Immer mehr Aldi-Filialen entstehen in den USA. Die Süd-Schwester expandiert massiv und will alleine in diesem Jahr noch um die 180 neue Filialen in über 30 Bundesstaaten eröffnen. Somit würde das gesamte Filialnetz 2026 auf 2.800 Standorte anwachsen. Das wären noch einmal 800 mehr als Aldi Süd in Deutschland hält. Offensichtlich hat man in den Vereinigten Staaten eine Marktlücke für sich entdeckt – und damit auch das Interesse der Amerikaner geweckt. Was diese an unserem Discounter so schätzen.

Aldi Süd in den USA größer als in Deutschland

2.000 Filialen in Deutschland, bald 2.000 in den USA – der Expansionskurs von Aldi Süd weist eine steile Richtung gen Westen auf. Und damit ist der Discounter nicht alleine. Denn auch Lidl ist in den jüngsten Jahren verstärkt in den USA expandiert. Zwar nicht so stark wie Aldi, aber immerhin zählt der Konkurrent dort auch schon 200 Filialen, im Gegensatz zu 4.000 in Deutschland.

Aldi und Lidl stehen für Standorte mit kompakter Größe und einem überschaubaren Sortiment nebst einfacher Ausstattung. Damit schließen sie auf dem US-Markt eine Lücke. Denn hier lautet das Prinzip meist: größer, breiter, mehr. Neben riesigen Supercentern wie Walmart oder Target wirken die Discounter übersichtlicher, ein Einkauf geht dort schneller. Auch, weil Kunden ihre Einkäufe hier selbst einpacken. Das spart zudem Kosten und Personal. Doch vor allem die günstigen Preise dürften es den Amerikanern angetan haben.

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Eigenmarken und billiges Fleisch

Bagels und Mac and Cheese, aber auch Sauerkraut zählen zum Angebot vor Ort. Genau wie in Deutschland passen Aldi und Lidl ihre Waren an die Geschmäcker der Kunden an, bieten darüber hinaus aber auch typisch deutsches Essen. Aldi setzt zudem stark auf seine günstigen Eigenmarke, wie es auch Trader Joe’s tut.

Ganz besonders zieht allerdings das günstige Fleisch bei Aldi. Dieses bezieht der Discounter aus regionalen und nationalen US-Quellen. Das hält den Fleischpreis tief und erfreut die Amerikaner. Die haben aktuell onehin hart zu knabbern, da die Lebenserhaltungskosten und die Inflation in den USA zuletzt stark gestiegen sind. Kritiker geben Präsident Donald Trump dafür die Schuld, der zudem die Lebensmittelprogramme stark gekürzt hat. Das dürfte die Beliebtheit von Aldi und Lidl aktuell noch mehr schüren.

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