Luca App: Diese neuen Funktionen sollte jeder nutzen

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Mitten in der vierten Corona-Welle spendieren die Macher der Luca-App eben jener ein neues Update. Und dieses ist in erster Linie für Lokalbetreiber wichtig, aber ebenfalls für Gäste interessant. Wir zeigen dir, was du wissen musst.
Zwei Frauen und ein Mann mit einer Maske in der Stadt
Diese neuen Funktionen bietet die Luca App.Bildquelle: Matteo Jorjoson/Unsplash

Die Luca App ist fast von Beginn an die meistgenutzt Alternative zur Corona-Warn-App vom Bund. Während die Corona-App mittlerweile auch QR-Codes von Luca lesen kann und seitdem deutlich nutzerfreundlicher ist, verbessert man die Luca App nun durch ein Update. Man ergänzt sie um einige Funktionen, die zur Kontaktverfolgung wichtig werden.

Einfachere Überprüfungen für Lokale

Wer geimpft, genesen oder getestet ist, kann seine entsprechenden Zertifikate in der Luca App hinterlegen. So kann man sie einfach vorzeigen, wenn man in ein Lokal und Co. gehen möchte. Die passende Funktion „Luca Locations“ gab es bislang nur als Software für Browser. Das ändert sich nun mit diesem Update, das Luca Locations als Feature in die App integriert.

Für Betreiber von Shops, Lokalen und Ähnlichem ist es künftig somit möglich, Gäste selbst ein- und auszuchecken. Ist beispielsweise eine Gruppe an einem Tisch zum Essen in einem Restaurant angemeldet, kann der Inhaber über die App alle Gäste manuell und auf einmal auschecken, sobald die Gruppe die Lokalität verlässt.

Neben Gästen bedenkt die App darüber hinaus jetzt auch Mitarbeiter. In der App lassen sich Mitarbeitern verschiedene Rollen je nach Standort zuweisen. Das sorgt für eine bessere Übersicht und im Ernstfall auch für eine einfachere Kontaktnachverfolgung.

Optimierung des QR-Codes in der Luca-App

Ferner können sämtliche Corona-Zertifikate, die in der Luca App hinterlegt sind, nun auch per QR-Code von den Nutzern selbst überprüft werden. Wichtig zu wissen: Diese Funktion musst du erst freigeben und ihr zustimmen. Die Weitreichendste Änderung besteht aber darin, dass Luca in Zukunft auch Nachweise prüfen kann, die in anderen Apps – wie der Corona-App – hinterlegt sind.

Doch damit nicht genug: Die Check-in-Funktion und der damit zusammenhängende QR-Code lässt sich ab sofort für unterschiedliche Zwecke gebrauchen. In diesem QR-Code können nun auch Speisekarten, Lagepläne sowie ein Link zur eigenen Webseite hinterlegt werden. Checkt ein Gast in die entsprechende Lokalität ein, kann er direkt alle Informationen auf seinem Smartphone einsehen, die er für seinen Besuch benötigt. Betreiber brauchen somit künftig nur noch einen QR-Code für alles, sofern sie wollen.

Nachrichten vom Gesundheitsamt

Neben Luca Locations findest du außerdem jetzt auch die Funktion Luca Connect in der App. Sie integriert Direktnachrichten in Luca – allerdings nicht für Nachrichten an Freunde, sondern damit du mit dem Gesundheitsamt in Kontakt treten kannst. Man will die Kommunikation zwischen Bürgern und den Gesundheitsämtern so vereinfachen sowie auch effizienter regeln. So können die Ämter etwa Warnungen an besonders gefährdete Bürger absetzen, Handlungsanweisungen oder über einen positiven Laborbefund benachrichtigen.

Zusätzlich können Nutzer der App über Luca Connect ihren Impf- oder Genesenennachweis eintragen und für das zuständige Gesundheitsamt freigeben. Das basiert auf freiwilliger Basis, um den Nachrichtenverkehr sowie den Handlungsbedarf im Ernstfall schneller zu gestalten. Die Daten über den 2G-Nachweis bleiben verschlüsselt und können weder von Luca, noch von anderen Gesundheitsämtern eingesehen werden, so die Macher der App.

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2 KOMMENTARE

  1. Klaus Rittershaus

    Luca App hat andere Probleme. Ich habe meinen Booster-Nachweis QR-Code versucht einzulesen. Luca App behauptet, dass sie diesen schon eingelesen hat. Das könnte ja stimmen, aber der Nachweis wird nicht angezeigt. Wenn schon behauptet wird, dass der Nachweis bereits eingescannt wurde, dann sollte dieser auch angezeigt werden.

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  2. Vanessa

    Die einzige „Funktion“ die man nutzen sollte ist das gute alte „Deinstallieren“. Stattdessen lieber die Corona Warnapp nutzen und wirklich gewarnt werden falls nötig und nicht mit einer schlechten App die Gesundheitsämter noch belasten.

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