Flugbetrieb eingeschränkt: Eilmeldung betrifft 13 (Urlaubs-)Länder

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Der Flugbetrieb in zahlreichen Ländern wurde zunächst eingestellt, läuft nun jedoch eingeschränkt wieder an. Betroffen sind auch wichtige Reiseziele. Das Auswärtige Amt warnt Touristen per aktualisierter Eilmeldung.
Flugzeug im Himmel
Flugbetrieb eingeschränkt: Eilmeldung betrifft 13 (Urlaubs-)LänderBildquelle: ShutterDesigner / shutterstock.com

Rund eine Woche nach Beginn des Konflikts im Nahen Osten scheint der Flugbetrieb wieder anzulaufen. Die beiden Fluggesellschaften Emirates und Etihad Airways befördern erste Flugzeuge wieder in die Luft. Gute Nachrichten für gestrandete Touristen. Dennoch ist die Lage nach wie vor weit von einem Normalbetrieb entfernt. Passagiere, die am Drehkreuz Dubai umsteigen, werden beispielsweise nach Informationen der Tagesschau nur befördert, wenn ihr Anschlussflug gesichert ist. Und auch weitere Reiseziele sind betroffen.

Deutsche Behörden schlagen Alarm

Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise per Eilmeldung mehrfach aktualisiert – wie schon im Rahmen des vergangenen Nahost-Konflikts im Juni 2025. „Seit dem 28. Februar 2026 führen Israel und die USA Luftschläge gegen Ziele in Iran durch. In Reaktion darauf erfolgen Luftangriffe aus Iran auf zahlreiche Ziele in der Region“, heißt es auf der Website der Behörde. Als Folge sperrten mehrere Staaten ihre Lufträume. Zudem haben viele Fluggesellschaften den Flugbetrieb eingestellt.

Zahlreiche deutsche Reisende sind in der Region gestrandet. Zumal auch die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar betroffen sind. Und da auch weitere Luftraumsperrungen nicht ausgeschlossen werden können, warnt das Auswärtige Amt aktuell vor Reisen in die folgenden Staaten und Gebiete:

  • Israel
  • Palästinensische Gebiete
  • Libanon
  • Jordanien
  • Syrien
  • Irak
  • Iran
  • Bahrain
  • Kuwait
  • Oman
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Saudi-Arabien
  • Katar
  • Jemen

Was Betroffene jetzt tun können

Reisenden raten die Behörden zuallererst dazu, sich auf der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (ELEFAND) zu registrieren und die eigenen Daten fortdauernd zu aktualisieren. Das ist die Voraussetzung dafür, um von den Auslandsvertretungen schnell informiert zu werden. Ferner werden Registrierte bei Bedarf in Krisenbewältigungsmaßnahmen einbezogen. Aktuell laufen bereits Evakuierungsflüge der Bundesregierung aus Regionen wie dem Oman. Ob weitere Sonderflüge notwendig und möglich sind, werde laut Tagesschau-Informationen derzeit geprüft.

Das Auswärtige Amt rät derweil, bei Fragen zu gebuchten Flügen die Fluggesellschaft oder den Reiseveranstalter zu kontaktieren. Zudem sollen sich Reisende des erhöhten Risikos im Umfeld von US-amerikanischen Einrichtungen bewusst sein. Diese sollen sie zurzeit möglichst weiträumig meiden.

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