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Endlich ein Stromspeicher, der weiß, worauf es ankommt

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Wer einen Stromspeicher zu kaufen gedenkt, sieht sich schnell mit zig unterschiedlichen Fragen konfrontiert. Reicht die Kapazität? Ist Schuko oder Wieland für mich das Richtige? Lieber Plug-in oder mehr Solareingangsleistung? Mit der neuen Anker Solix Solarbank Max muss man sich nicht entscheiden.
Heimspeicher von Anker Solix
Anker Solix Solarbank MaxBildquelle: Anker Solix

Das Thema Stromspeicher schlägt aktuell hohe Wellen. Der Grund ist einfach: Steigende Energiekosten zwingen Verbraucher, über alternative Einsparmöglichkeiten nachzudenken. Auch auf der IFA 2026 waren Speicher breit vertreten. Zig neue Modelle wurden enthüllt. Darunter auch die Anker Solix Solarbank Max – ein Energiespeicher, der so flexibel ist wie kaum ein anderes Gerät. Er lässt sich sowohl per Schuko als auch per Wieland-Stecker anschließen. Eine feste Installation ist ebenfalls möglich. Anker Solix empfiehlt dabei, den Anschluss über einen Installateurservice vorzunehmen, und hilft auch bei der Vermittlung von entsprechenden Dienstleistern über seine Website.

Darüber hinaus bietet die Solarbank Max stolze 10 kWp Solareingangsleistung über drei MPPTs für bis zu 20 Solarmodule. In Kombination mit dem Plug-in-Ansatz handelt es sich dabei laut Herstellerangaben um eine Weltneuheit. Und auch sonst kann sich der Speicher durchaus sehen lassen.

Anker Solix Solarbank Max

Die Anker Solix Solarbank Max wurde mit Blick auf Verbraucher konzipiert, die das Plug-in-Konzept von Balkonsystemen mit der hohen Leistung herkömmlicher Heimspeichersysteme verbinden möchten. Die Anlage bietet einen integrierten Wechselrichter und eine Speicherkapazität von 7 kWh. Ist mehr Energie erforderlich, lässt sich die Solarbank Max zudem um weitere Module erweitern – bis zu einer Maximalkapazität von 42 kWh.

Wer die Anlage voll ausschöpft, soll laut Hersteller bis zu 3.149 Euro im Jahr einsparen können. Dabei handelt es sich allerdings um einen theoretischen Wert. Mit verantwortlich für die Ersparnis ist das hauseigene Energiemanagementsystem PowerOS. Dieses ist KI-gesteuert und optimiert den Lade- und Entladevorgang in den eigenen vier Wänden vollautomatisch. Dazu berücksichtigt das System sowohl die Stromnutzung als auch Echtzeit-Wetterdaten und Strompreisdaten von über 870 Stromanbietern. Letzteres ist für Verbraucher mit dynamischen Stromtarifen von Interesse.

Die Anker Solix Solarbank Max lässt sich auch über die Anker-App steuern Bildquelle: Anker Solix

Technisch findet die Verarbeitung der erfassten Haushaltsdaten ausschließlich lokal statt. Die fehlende Notwendigkeit einer Cloud sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit. Und diese ist auch wünschenswert, denn die gesammelten Daten sind teils ziemlich brisant.

Ein- und Ausgangsleistung auf hohem Niveau

Auch in puncto Ein- und Ausgangsleistung muss sich die Anker Solix Solarbank Max nicht vor der Konkurrenz verstecken – ganz im Gegenteil. Die Solareingangsleistung liegt wie bereits erwähnt bei 10 kWp. Über den Wieland-Anschluss liegt die maximale AC-Lade- und Entladeleistung derweil bei 3.500 Watt und über einen Festanschluss sogar bei 4.600 Watt. Allerdings setzen beide Varianten eine Elektrofachkraft voraus. Wer den Energiespeicher im Inselbetrieb nutzt, kann maximal 3.680 Watt AC-Ausgangsleistung erwarten. Und über die Schuko-Steckverbindung sind 800 Watt möglich. Mehr ist hierzulande für Geräte, die ohne Elektrofachkraft in Betrieb genommen werden, nicht zulässig.

Um die Werte grob einzuordnen, können diese mit der Leistung einer Haushaltssteckdose verglichen werden. Die liegt in Deutschland bei 3.680 Watt. Ein Wasserkocher benötigt seinerseits zwischen etwa 1.800 und 3.000 Watt und eine Mikrowelle zwischen 700 und 1.000 Watt. Da die netzunabhängige Ausgangsleistung der einer Haushaltssteckdose entspricht, eignet sich die Anker Solix Solarbank Max auch gut als Notstromlieferant. Wichtige Geräte wie Kühlschrank, Router oder Beleuchtung lassen sich dafür direkt an den seitlichen Notstromanschluss schalten.

Anker Solix Solarbank Max Bildquelle: Anker Solix

Ferner ermöglicht eine integrierte unterbrechungsfreie Stromversorgung bei Stromausfällen eine lastseitige Umschaltung innerhalb von 0 ms.

Lebensdauer und Garantie

Die Anker Solix Solarbank Max verfügt über LFP-Zellen mit 314 Ah und nach eigenen Angaben branchenführenden 10.000 Ladezyklen. Damit soll eine Produktlebensdauer von bis zu 15 Jahren gewährleistet werden. Die Zyklenzahl ist dabei kaum der begrenzende Faktor: Selbst bei einem vollen Ladezyklus pro Tag wären 10.000 Zyklen erst nach mehr als 27 Jahren erreicht. Zudem bietet der Hersteller 10 Jahre lang Garantie. Käufer sind damit für lange Zeit auf der sicheren Seite.

Ansonsten ist der Stromspeicher gemäß Schutzart IP66 gegen Staub und Wasser geschützt und bleibt auch bei extremen Temperaturen zwischen –20 und 55 °C einsatzbereit.

Preis und Verfügbarkeit

Wer über einen Kauf nachdenkt, sollte sich schnell entscheiden. Denn aktuell gilt ein Frühbucher-Vorteil in Höhe von 300 Euro. Damit kostet die Anlage nur 2.199 Euro anstelle der regulären 2.499 Euro. Je nach gewähltem Paket kann der Preis jedoch auch höher ausfallen. Der Verkauf begann am 22. Oktober.

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