"Death Stranding" — Director's Cut fesselt schon im September

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Das Open-World Game “Death Stranding” vom Spieleentwickler Hideo Kojima stieß seit dem 8. November 2019 auf der Playstation 4 und seit dem 14. Juli 2020 auf PC, auf viel positive Resonanz. Der Director’s Cut soll dem Ganzen jetzt noch die Krone aufsetzen.
Als Sam kämpfst du dich durch die erbarmungslose Welt von "Death Stranding". Bildquelle: Sony

Die meisten werden wahrscheinlich zweimal hingeschaut haben, als sie “Death Stranding” das erste Mal gesehen haben. Wer da nämlich gegen den gestrandeten Tod kämpft, den dürfte der Großteil bereits als “Darrel” aus der Serie “The Walking Dead” bekannt sein. Norman Reedus erweckt unter anderem zusammen mit Schauspielern wie Mads Mikkelsen, Léa Seydoux oder Lindsay Wagner, die Geschichte einer apokalyptischen Welt zum Leben.

Nachdem die Menschheit aus unbekannten Gründen von Explosionen fast ausgelöscht wurde, versuchen, die die übrig geblieben sind in den Trümmern zu überleben. Diesem verheerenden Ereignis folgt die Invasion des Planeten durch übernatürliche Wesen. Das sind Seelen aus dem Totenreich, die auch noch den Rest seiner Bewohner ausrotten wollen. Als wäre das nicht genug, erfassen die Welt nun auch unvorhersehbare Naturkatastrophen. Sam Porter Bridges, dargestellt von Norman Reedus, versucht der Zivilisation das Überleben zu sichern. Das soll durch Waren und Güter gelingen, die er in der zerstörten Welt finden kann.

Death Stranding
Norman Reedus leiht dem Spieler sein Gesicht.

Was macht „Death Stranding“ aus?

Wie der Entwickler Hideo Kojima in einem Interview preisgab, soll Spielern deutlich werden, wie wichtig es sei, Bindungen zu anderen Menschen aufzubauen. Der Kern von „Death Stranding“ besteht somit im Schlagen von Brücken. Egal, ob die zerklüftete Gesellschaft wieder zueinander findet, oder der Spieler das Game mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt erlebt. Ohne einen anderen Spieler je gesehen zu haben, kann man sich nämlich mit wichtigen Items aushelfen und sichere Standorte an andere weitergegeben. Neben den Seelen aus dem Totenreich kämpfst du auch gegen Banditen, die du im Zweifelsfall töten oder geschickt umgehen kannst. Das Spiel lässt dem Spieler selbst die Wahl, ob er eher aggressiv oder taktisch vorgeht.

Das ändert sich im Director’s Cut

Der Director’s Cut von “Death Stranding” ist besonders für PS5 Besitzer eine spannende Nachricht. Neben einem weiterentwickelten Kampfsystem und mehr Handlungsmöglichkeiten für deinen Charakter wird es eine kompetitive Rangliste für Herausforderungen geben. Erweiterte Inhalte werden alte Fans ebenfalls auf ihre Kosten kommen lassen. Neue Missionen und Minispiele in erweiterten Gebieten, zusätzliche Waffen und Fahrzeuge sowie neue Gegner in neuen Orten wie dem “Schießstand” oder der  “Rennstrecke” – das alles wartet auf dich. Spieler würden sich außerdem über das ein oder andere Like für ihre Spielkonstruktionen in deiner Welt freuen. Vielleicht revanchierst du dich ja im Gegenzug mit einem eigenen Werk oder mit Ressourcen in ihrer Welt.

Death Stranding

Die Digitale Deluxe Edition von „Death Stranding“ hat ein Avatar-Set, ein digitales Mini-Artbook, neue Anzug- und Krafthandschuhfarben und einige Ingame-Produkte wie Rucksack-Patches parat. Kosten wird es für die PS5 59,99 Euro und für die PS4 49,99 Euro. Die Standardversion für beide Konsolen beläuft sich ebenfalls auf 49,99 Euro. Die Deluxe Edition rentiert sich für PS4 Besitzer da wohl eher.

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