Autonomes Fahren ab 2025: Volkswagen gründet neue Firma

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Volkswagen hat eine neue Tochtergesellschaft gegründet, um die Entwicklung von autonom fahrenden Fahrzeugen voranzubringen. Schon ab 2025 soll die Technik marktreif sein.
Bildquelle: Volkswagen

Der Volkswagen-Konzern hat eine neue Tochtergesellschaft gegründet. Die neu gegründete Firma trägt den Namen „Volkswagen Autonomy GmbH“ und hat ihren Hauptsitz in München. 2020 soll ein weiterer Standort im Silicon Valley und 2021 einer in China dazukommen. Ziel ist es, selbstfahrende Autos „in großem Maßstab“ kommerziell nutzbar zu machen. Dabei dient die neu gegründete Tochtergesellschaft als „Kompetenzzentrum“ für alle VW-Marken und soll der Entwicklung von neuen Technologien dienen.

Nutzfahrzeuge machen den Anfang

Am Anfang soll die neue Technologie spezialisierten Kunden, wie zum Beispiel Volkswagen Nutzfahrzeuge zur Verfügung stehen. Diese wollen damit autonome Taxis und Transporter ermöglichen. Alexander Hitzinger, Vorstand für Technische Entwicklung bei Volkswagen Nutzfahrzeuge sagt dazu:

„„Beginn kommerzieller Nutzung selbstfahrender Systeme im gewerblichen Bereich etwa ab Mitte des kommenden Jahrzehnts erwartet.““ Alexander Hitzinger
Alexander Hitzinger Portrait
Alexander Hitzinger übernimmt den Aufbau und die Leitung der Volkswagen Autonomy GmbH

Er wird das gegründete Kompetenzzentrum leiten und zusammen mit seinen Kollegen ein System entwickeln, um autonom fahrende Autos auf Level 4 zu ermöglichen. Mit Level 4 ist die vorletzte Stufe auf der Skala des Autonomen Fahrens gemeint. Sie bezeichnet ein Fahrzeug, das einen definierten Anwendungsfall komplett selbstständig ohne das Eingreifen eines Menschen bewältigen kann. Die Definition eines spezifischen Anwendungsfalls trifft auf den gewerblichen Güter- und Personentransport zu. Hier wird man die Technologie zuerst nutzen können.

Zahlreiche Automarken an Bord

Neben Volkswagen-Töchtern wie Skoda oder Seat sollen auch andere Auto-Konzerne sich an der Entwicklung beteiligen und von der Technologie profitieren. So wird die bereits bestehende Kooperation mit Ford unter der neuen Tochtergesellschaft weiter ausgebaut.

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