Vorsicht: Neues Apple-Update kann dein MacBook unbrauchbar machen

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Vergangene Woche begann Apple damit, die neue MacOS-Version „Big Sur“ für seine MacBooks auszuspielen. Doch in einigen Fällen scheint sich die Software anders zu verhalten, als beabsichtigt. Die Folge: unbrauchbare MacBooks, die nur noch als Briefbeschwerer genutzt werden können.
Apple Aktualisierung
Apples Big Sur-Update beschädigt MacBooksBildquelle: Apple

Softwareupdates beheben in der Regel Fehler, schließen Sicherheitslücken und bringen neue Funktionen auf das Endgerät. Oftmals sorgen Aktualisierungen allerdings auch für Schwierigkeiten – und genau das ist beim aktuellen Apple-Update der Fall. Nachdem Apple vergangene Woche die neue MacOS-Version „Big Sur“ ausgespielt hat, berichten zahlreiche MacBook-Nutzer im Apple-Forum und bei Reddit von Problemen.

Während des Aktuallisierungsprozesses soll der Bildschirm schlicht schwarz werden und sich diesen Zustand auch dauerhaft beibehalten. Selbst ein erzwungener Neustart scheint das Problem nicht beheben zu können und auch die Internet-Wiederherstellung und der Safe-Mode führten laut Nutzern nicht zum gewünschten Ergebnis – oder ließen sich schlichtweg nicht starten. Doch ganz so schlimm wie es zunächst klingt, ist die Situation auch wieder nicht.

Apple-Update: Nur einige MacBook-Modelle sind betroffen

Derzeit weiß noch niemand, welche Faktoren zu dem Systemversagen durch das Apple-Update geführt haben. Allerdings scheint sich der Fehler laut Nutzern größtenteils auf die MacBook-Pro-Modelle der Jahrgänge 2013 und 2014 zu beschränken. Und interessanterweise tritt der Fehler meist bei der 13-Zoll-Varianten auf.

Ein betroffener Nutzer berichtet davon, dass Apple ihm den Besuch in einem Apple-Store empfohlen habe. Genau das hat ein anderer Nutzer auch gemacht, doch selbst die Mitarbeiter der Genius Bar konnten ihm nicht weiterhelfen. Das MacBook soll nicht auf die Analysetools reagiert haben, doch zumindest wisse Apple Bescheid und arbeite an einer Lösung. Wie lange es dauern könnte, ist aktuell jedoch noch unbekannt. Offiziell hat sich Apple bisher noch nicht zu dem Problem geäußert.

So sollten Besitzer eines älteren MacBooks vorgehen

Leider gibt es aktuell nur zwei Maßnahmen, die potenziell Betroffene tun können: Grundsätzlich empfiehlt es sich zunächst, gänzlich von einem Update abzusehen und darauf zu warten, dass Apple eine Lösung präsentiert. Wer nicht warten möchte, kann auch ein Wagnis eingehen und die Aktualisierung dennoch durchführen. In diesem Fall sollte man zuvor unbedingt ein Backup des Systems erstellen. Denn sicher ist bekanntlich sicher.

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