Monsieur Cuisine und Co.: Das sind die besten Thermomix-Alternativen

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Neben dem Thermomix von Vorwerk gibt es noch günstigere Alternativen wie etwa den Monsieur Cuisine von Lidls Eigenmarke Silvercrest. Doch kennst du auch die anderen Küchenmaschinen? Wir zeigen dir, welche am besten zu dir passt.
Es muss nicht immer der Thermomix sein. Es geht auch günstiger.Bildquelle: Guillem de Balanzo/Shutterstock.com

Kochen, aber schnell und möglichst einfach. Dafür steht der Thermomix seit Jahren in deutschen Küchen. Mit seinen unzähligen Modi, Funktionen und Zusatzteilen erleichtert er die Arbeit in der Küche ungemein. Kann er doch häckseln, rühren, kneten, dampfgaren und dir mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen bei der Umsetzung eines Rezepts helfen. Allerdings schreckt der ein oder andere noch vor dem hohen Preis für das High-End-Gerät zurück. Da ist der Monsieur Cuisine von Lidl bisher die deutlich günstigere Alternative für eine Küchenmaschine mit weniger Premium-Charakter. Doch es gibt noch weitere alternative Geräte, die Vorwerk sogar das Wasser reichen können. Wir zeigen dir, welche Küchenmaschine am besten zu dir passt.

Das Original: Der Thermomix von Vorwerk

Der Thermomix ist nach wie vor der Platzhirsch in seinem Segment. Das neueste Modell, der TM7, kostet mal eben schlappe 1.549 Euro. Es verfügt über ein 10 Zoll großes Multi-Touch-Display und 30 Kochmodi und Funktionen. Neben Klassikern wie Zerkleinern, Pürieren und Turbo sind das zum Beispiel Anbraten (leicht oder intensiv), Sous-vide-Garen, Slow Cooking, Zucker karamellisieren, Andicken und Fermentieren. Neu ist das offene Kochen. Dabei erhitzt der TM7 ohne Deckel, und bis Drehzahlstufe 2 kannst du jederzeit in den Topf schauen und umrühren.

Ein Vorteil ist hier ganz klar die Spannbreite der Umdrehungseinstellungen, die von 40 bis 10.700 U/Min. reicht. Zudem gibt es eine Extra-Einstellung für Teig. Der Motor ist besonders stark mit einer maximalen Leistungsaufnahme von 2.000 Watt und schafft es, Essen bis zu 160 Grad zu erwärmen. Der TM7 wird mit einem Mixtopf, Mixmessern, einem Garein- und Rühraufsatz, Spater sowie dem Varoma Dampfgaraufsatz geliefert. Für neue Kunden gibt es außerdem ein dreimonatiges Probe-Abo für Cookidoo und die Teilnahme an einem Thermomix-Kochkurs. Auf Cookidoo findest du über 100.000 Rezepte.

Nachteile: teures Zusatz-Equipment und Abhängigkeit von Cookidoo. Nach der Probezeit kostet Cookidoo 60 Euro im Jahr, und ohne Abo verliert der Thermomix einen großen Teil seines Komforts. Auch das Zubehör ist teuer: Ein zweiter Mixtopf kostet 249 Euro, den Gemüse Styler mit Spiralschneider zum Schneiden und Reiben gibt es für 159 Euro. Nachkaufen lohnt sich nur bei Aktionen und Angeboten, wie dem aktuellen Herbst-Paket, in dem der zweite Mixtopf und der Gemüse Styler für einen Aufpreis von 50 Euro inklusive sind (noch bis zum 22. November 2026).

Der Günstige Liebling: Der Monsieur Cuisine von Lidl

Den Monsieur Cuisine Smart gibt es für 499 Euro in Weiß, Schwarz und Anthrazit. Das Gerät verfügt über ein 8-Zoll-Farb-Touch-Display mit Drehregler, 4,5 Liter Fassungsvermögen (maximal drei Liter befüllbar) und integrierter Waage, die bis zu fünf Kilogramm abwiegen kann. Der Monsieur Cuisine Smart zählt 16 verschiedene Funktionen und Programme. Neben Kochen, Mixen, Zerkleinern, Pürieren, Kneten und Dampfgaren sind auch Anbraten, Fermentieren, Slow Cooking und Sous-vide dabei, außerdem Programme für Smoothies, Eierkochen und die Reinigung.

Der Monsieur Cuisine Smart erreicht 37 bis 130 Grad und kommt mit 1.000 Rezepten daher, inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitung (teils mit Video). Und jeden Monat gibt es neue Rezepte in der kostenlosen App. Außerdem gibt es einen Wochenplaner, eine Einkaufsliste und eine Sprachsteuerung über Google Assistant. Im Lieferumfang sind Messereinsatz, Kocheinsatz, Rühraufsatz, Dampfgaraufsatz mit Gareinsatz, Spatel sowie ein Deckel mit Messbecher enthalten – alles spülmaschinenfest.

Monsieur Cuisine smart SKMS 1200 C1 mit Lidl-Logo
Monsieur Cuisine smart mit Lidl-Logo Bildquelle: Lidl

Nachteile: Mit 1.200 Watt ist die Lidl-Küchenmaschine etwas leistungsschwächer und kann bei den Umdrehungen (125 bis 5.500 U/min) nicht mithalten. Für sehr feine Ergebnisse reicht das nicht ganz, aber was erwartet man für ein Drittel des Preises vom TM7? Von der Stiftung Warentest gab es 2023 immerhin noch eine 2,8 und aktuell den fünften Platz hinter dem TM6.

Übrigens: Den kleineren und leichteren Bruder, den Monsieur Cuisine Compact gibt es für gerade einmal 249 Euro. Der günstige Preis sticht natürlich sofort ins Auge. Gespart wird hier vor allem an Größe und Ausstattung. Das Fassungsvermögen beträgt nur 2,5 Liter (davon 1,5 Liter befüllbar) und das Gerät schafft nur 500 Watt und 130 bis 4.850 U/min. Der Compact hat nur ein kleines LC-Display, wird mit weniger Rezepten (400+) geliefert, dazu aber mit Smartphone-Halterung. Das Handy lässt sich nämlich zusammen mit der App als zweites Display für die Küchenmaschine nutzen. Seine Stärke ist die Größe: Mit knapp 3,7 Kilogramm (ohne Zubehör) und rund 25 Zentimetern Breite passt er auch in kleine Küchen und lässt sich leicht im Schrank verstauen. Ansonsten verfügt er über dieselben Funktionen und Programme wie der Monsieur Cuisine Smart.

Die hochwertige Alternative: WMF Avantgarde

Nach Lidl versucht auch WMF Vorwerk ein Schnippchen zu schlagen und zwar mit dem „WMF Avantgarde“ im Edelstahl-Look. Für 1.299 Euro (UVP) zwar immer noch eine ziemliche Preisansage, doch handelt es sich hierbei ebenfalls um ein High-End-Gerät. Die zugehörige App ist kostenlos. Und es gibt auch noch andere Vorteile: mehr Zubehör von Haus aus und Kompatibilität mit anderen Produkten.

Da wären die 3-Liter-Edelstahlschüssel, die Universal- und Knetmesser, die Rühr-, Mix- und Dampfaufsätze, zwei Multizerkleinerereinsätze plus Aufnahme, ein Dampfkorb, Löffel und Quirl. Ganz besonders: ein Reibeaufsatz mit drei Reibescheiben ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten. Dazu gibt es noch eine Reinigungsbürste und eine Aufbewahrung für die ganzen Accessoires. Der Deckel ist übrigens ebenfalls aus Edelstahl gefertigt, mit einem Sichtfenster aus Sicherheitsglas. Die Zubehörteile sind größtenteils aus Edelstahl und damit spülmaschinenfest, es gibt aber auch eine extra Reinigungsfunktion.

Der LED-Touchscreen ist mit seinen 4,3 Zoll etwas kleiner, man kann aus 14 Kochprogrammen wählen und erhält zu Beginn 1.000 Rezepte. Die Rezeptdatenbank wächst dabei stetig weiter. Offenes Kochen geht bis 130 Grad, ansonsten sind 150 Grad das Maximum, mehr schafft der 1.550-Watt-Motor nicht. Ein Nachteil: Auch im Standby verbraucht der Avantgarde noch 0,5 Watt. Insgesamt gibt es dafür aber von der Stiftung Warentest immer noch die Gesamtnote gut (2,3) und den dritten Platz nach dem TM7 (Stand Dezember 2025).

Der Testsieger: Bosch Cookit

Bei der Stiftung Warentest hat der Bosch Cookit den Thermomix überholt. Im Test von Dezember 2023 lag er mit der Note 2,0 auf Platz eins, vor dem TM6. Auch mit Aktualisierung des Tests mit TM7 und WMF Avantgarde (Heft 01/2026) bleibt der Bosch Cookit Testsieger. Doch was hat die Stiftung Warentest von dem Gerät überzeugt? Die Antwort lautet: die Hitze. Der Cookit schafft bis zu 200 Grad, damit kannst du Fleisch und Gemüse im Topf richtig scharf anbraten.

Dazu kommen ein 1.750-Watt-Motor, ein 3-Liter-Edelstahltopf, eine integrierte Waage und ein 5 Zoll großes Multi-Touch-Display. Der Cookit verfügt über 27 Funktionen und 30 Automatikprogramme zum Anbraten, Dampfgaren, Sous-vide, Karamellisieren, Fermentieren, Slow Cooking, Schneiden, Reiben, Mixen, Kneten, Rühren, Aufschlagen und vieles mehr. Zudem gibt es ein automatisches Reinigungsprogramm.

Beim Zubehör legt Bosch zum Basic Set für 999 Euro ein Universalmesser, einen 3D-Rührer, Zwillings-Rührbesen und Spatel hinzu. Im Premium-Set für 1.249 Euro kommen noch ein Zerkleinerungsaufsatz, Dampfgaraufsatz und-Einsatz, eine Umfüllhilfe und ein Meshkorb hinzu. Für 200 Euro mehr gibt es dann noch ein Crushmesser, einen zweiten Topf und Deckel, eine Pommes-Scheibe, feine Reibscheibe und SuperCut-Scheibe im Deluxe Set. Den Bosch Cookit kannst du in Weiß oder Schwarz ausschließlich bei Bosch kaufen – online oder bei einer Live-Beratung.

Auch bei Bosch musst du nichts abonnieren: Über die Home-Connect-App bekommst du tausende Rezepte kostenlos – inklusive Guided Cooking. Per KI lassen sich auch Rezepte aus dem Internet konvertieren und nachkochen. Der Cookit ist zudem kompatibel mit Alexa. Ein Nachteil ist die Drehzahl. Laut Datenblatt kommt der Cookit auf maximal 1.800 Umdrehungen pro Minute. Damit gelingen keine feinen Pürees, Smoothies oder Nussmus.

Die günstigste Maschine: Chef-O-Matic von Best Direct

Wenn dir selbst der Monsieur Cuisine zu teuer ist, wirst du bei Netto fündig. Dort verkauft Best Direct den Chef-O-Matic Kitchen Robot für 199,99 Euro, die UVP liegt bei 299 Euro. Auf dem Papier erinnert er an den TM5 von 2014: Beide haben einen 500-Watt-Motor, eine Heizleistung von 1.000 Watt, heizen auf bis zu 120 Grad und eine integrierte Waage.

Der Mixtopf aus Edelstahl fasst 3 Liter, zum Kochen kannst du bis zu 2 Liter nutzen. Zum Lieferumfang gehören ein Dampfgaraufsatz, ein Garkorb, ein Rühraufsatz und ein Spatel. Damit kannst du zerkleinern, mixen, schlagen, reiben, kneten, kochen, braten, backen und dampfgaren. Für die Grundaufgaben in der Küche reicht das in vielen Fällen aus.

Nachteil: Wo der Preisunterschied herkommt, zeigt sich bei den Details. Ein Touchscreen, eine App oder Schritt-für-Schritt-Rezepte auf dem Display fehlen. Zeit, Temperatur und Geschwindigkeit stellst du nacheinander über Tasten und ein LC-Display ein. Statt einer App liegen ein Rezeptbuch und eine digitale Rezeptsammlung bei, ein Abo brauchst du also nicht. Bei der Drehzahl kommt der Chef-O-Matic mit bis zu 3.500 U/min nicht an den Thermomix heran. Das merkst du vor allem bei sehr feinen Pürees, Smoothies oder Nussmus. Anbraten bei hohen Temperaturen, Sous-vide oder Slow Cooking kann er ebenfalls nicht.

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Kenwood Cooking Chef XL: Diese Küchenmaschine kocht mit Induktion, hat eine 6,7-Liter-Schüssel und schafft 20 bis 180 Grad. Die Stiftung Warentest hat sie getestet. Bei MediaMarkt kostet sie im November 799 Euro, der UVP liegt bei 1.599 Euro. Sie ist eine Alternative für alle, die große Mengen kochen oder backen.

Xiaomi Smart Cooking Robot: Er leistet 1.700 Watt, hat einen Mixtopf mit 2,2 Litern Fassungsvermögen und beherrscht 35 Funktionen. Im Lieferumfang sind Dampfgaraufsatz, Messer, Rühraufsatz, Garkorb, Spatel und ein Messlöffel-Set enthalten. Mit 10 Kilogramm ist er allerdings ein ziemlicher Brocken. Bei der Stiftung Warentest kam er 2023 auf die Note 2,8 und lag damit gleichauf mit dem Monsieur Cuisine Smart. Neu ist das Gerät kaum noch zu bekommen. MediaMarkt verkauft es derzeit nur als Refurbished-Gerät im Zustand „Sehr gut“ über den Marktplatz-Händler WebDigital, für 499,95 Euro inklusive Versand.

Moulinex Companion XL: Ihre Stärke ist der große 3-Liter-Topf, der 1.550-Watt-Motor erhitzt auf 30 bis 150 Grad und es gibt zwölf Automatikprogramme zur Auswahl. Im Lieferumfang sind Universalmesser, Knet- und Mahlmesser, ein Schlag- und ein Rühraufsatz sowie ein Dampfkorb enthalten. Dampfgaraufsatz und Schnitzelwerk musst du extra kaufen. Über die kostenlose Companion-App findest du mehr als 500 Rezepte mit Schritt-für-Schritt-Anleitung. Kosten: 570 Euro bei Amazon.

Der große Vergleich

Jetzt, wo wir uns alle Geräte einzeln angesehen haben, stellt sich natürlich die große Frage: Welches Gerät passt am besten zu dir?

WMF Avantgarde: Für 250 Euro weniger erhält man hier je nach Präferenz wirklich mehr als beim Thermomix. Das Zubehör ist definitiv ein Argument und die kostenlose App auch. In der Handhabung kommt es hier natürlich auf Erfahrungswerte und persönliche Vorlieben an. Wer kleine Abstriche bei Leistung und Funktionsumfang ertragen kann, dürfte mit dem Avantgarde sicher nichts falsch machen.

Monsieur Cuisine: Für Sparfüchse bleibt der Monsieur Cuisine bisher einfach die günstigste Alternative zum Thermomix. Vor allem der Compact überzeugt für wenig Geld. Und dabei musst du nicht einmal auf geführtes Kochen verzichten. Die Größe überzeugt, nur ganz so heiß wird er nicht und kann auch nicht allzu fein pürieren.

Chef-O-Matic von Netto: Noch günstiger geht es nur bei Netto. Für rund 200 Euro bekommst du mit dem Chef-O-Matic eine solide Küchenmaschine für die Grundaufgaben. Auf Touchscreen, App, geführtes Kochen und Extras wie Sous-vide musst du verzichten. Auch Drehzahl und Temperatur sind deutlich niedriger. Wer gerne selbst Zeit, Temperatur und Stufe einstellt und einfach eine Küchenhilfe für wenig Geld sucht, macht hier aber nichts falsch.

Bosch Cookit: Wer viel anbrät und gerne mehr Zubehör hätte, ohne gleich ein Cookidoo-Abo abzuschließen, ist beim Cookit richtig. Er ist das günstigste High-End-Gerät im Vergleich und hat bei der Stiftung Warentest am besten abgeschnitten. Abstriche musst du nur beim Mixen machen: Für sehr feine Ergebnisse fehlt ihm die Drehzahl.

Thermomix: Der Thermomix bleibt das Original und ist am besten für Leute, die sich beim Kochen komplett führen lassen wollen. Display, Drehzahl und das riesige Rezeptangebot von Cookidoo sind weiterhin top. Dafür zahlst du aber den höchsten Preis und für das volle Erlebnis zusätzlich ein Abo. Zubehör wie der Gemüseschneider kostet außerdem extra. Dafür gibt es bei Vorwerk mit die beste Beratung.

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