Meine Powerbank, die ich normalerweise in Benutzung habe, ist mittlerweile schon fast 10 Jahre alt – und dementsprechend sieht sie auch aus. Sie bringt rund 350 g auf die Waage, ist riesig und ehrlicherweise ziemlich unpraktisch. Die Baseus PicoGo Air ist da von Grund auf ganz anders. Wie sie sich im Praxistest schlägt, erfährst du hier.
Erster Eindruck der Baseus PicoGo Air Powerbank
Schon beim ersten Auspacken hat mich das kompakte Design der Powerbank überrascht. Sie ist nur 6,9 mm schmal und wiegt lediglich 105 g, was wirklich bemerkenswert ist. Mit einer Kapazität von 5.000 mAh hat sie dennoch genügend Power, um dein Smartphone (je nach Akkugröße) rund einmal vollständig aufzuladen. Mit ihrem mattschwarzen Design ist sie ziemlich schlicht und passt somit optisch an jedes Smartphone.
Vor der ersten Anwendung solltest du die Powerbank erst mal mit dem mitgelieferten USB‑C‑Kabel vollständig aufladen. Die Benutzung ist dann denkbar einfach. Da sie magnetisch ist, kannst du sie einfach per MagSafe an deinem iPhone befestigen. Im Test hat das ganz wunderbar funktioniert. Ich nutze eine MagSafe-Hülle um mein iPhone herum, die Powerbank hält hier bombenfest und rutscht auch beim Herumtragen nicht ab.

Über das USB-C-Kabel kannst du auch jederzeit andere Smartphones, die nicht magnetisch sind, aufladen. Verwendest du sie mit einem iPhone, genügt es, lediglich die Powerbank in deiner Handtasche oder im Rucksack dabeizuhaben. Ein Kabel brauchst du dank MagSafe nicht mehr extra. So kannst du dein Handy laden und gleichzeitig Fotos knipsen, ohne mit einem nervigen Kabel hantieren zu müssen. Die Powerbank kannst du problemlos mit ins Handgepäck im Flugzeug nehmen.
Im Praxistest: So gut lädt die Powerbank
Einmal am Smartphone angebracht, startet der Ladevorgang automatisch. Innerhalb von einer Stunde lädt die Powerbank mein Smartphone von 67 Prozent auf 80 Prozent. Für Ungeduldige eignet sich wohl die kabelgebundene Ladung besser. Laut Baseus schafft es die Powerbank dann auf eine Leistung von bis zu 22,5 W, bei iPhones sind 20 W möglich.
Der Hersteller hat eine integrierte Dreifach-Kühltechnologie in der Powerbank verbaut. Das Smartphone sowie die Powerbank sollen beim Ladevorgang dadurch angenehm kühl bleiben. Internen Tests zufolge liegt die Ladetemperatur dadurch bei rund 38 Grad, während der Industriestandard bei satten 48 Grad liegt.
Ich habe mein Smartphone während des Ladevorgangs zeitweise benutzt und zwischen mehreren Apps geswitcht, als die Meldung „Ladevorgang angehalten“ wegen einer zu hohen Temperatur aufploppte. Als ich mein Handy dann kurz aus der Hand gelegt habe, hat sich die Temperatur schnell wieder normalisiert und der Ladevorgang ging weiter. Das ist ein einziges Mal passiert, alle anderen Male konnte ich mein Handy problemlos nutzen während des Ladevorgangs. Die Warnmeldung muss also nicht unbedingt etwas mit der Powerbank zu tun haben, sondern könnte auch auf externe Faktoren wie den Batteriezustand meines Smartphones zurückzuführen sein.
Akkustatus-Kontrolle über die App
Über die Baseus-App kann ich einsehen, dass die Powerbank selbst eine Temperatur von 36 Grad erreicht. In der App werden außerdem der Akkustand der PicoGo Air sowie die Gesamtzahl an Ladezyklen oder der Akkuzustand angezeigt. Für die Benutzung musst du dir ein Konto anlegen. Die Powerbank zeigt über fünf Lämpchen am Gehäuse ebenfalls den Akkustand an. Wer auf Nummer sicher gehen und die Temperatur sowie den Akkuzustand überwachen will, findet in der App praktische Zusatzinfos.

Fazit und Preis
Die Baseus PicoGo Air ist noch ziemlich neu auf dem Markt und wird bei Amazon mit einem UVP von 59,99 Euro gehandelt. Bis zum 31. Juli kannst du sie dir mit dem Code 5S6B6ROH für 39,99 Euro sichern. Für diesen Preis kann ich dir die Powerbank definitiv empfehlen, denn trotz des kurzen Ladeaussetzers während des Multitaskens, ist sie wirklich praktisch. Gerade auf Reisen oder auf dem Weg zur Arbeit ist die PicoGo Air ein nützlicher Begleiter, der kaum ins Gewicht fällt oder großartig Platz wegnimmt. Für kurze Ladeeinheiten, etwa um den Heimweg zu überbrücken, ist sie ideal.
Wer etwas mehr Power sucht, sollte sich hingegen mal die Baseus PicoGo AM52 genauer ansehen. Sie kommt mit einer Kapazität von 10.000 mAh daher und verfügt über ein fest integriertes USB-C-Kabel, was sie zu einer guten Ergänzung für die PicoGo Air macht. Dank Qi2.2-Ladestandard und zwei USB-C-Anschlüssen kannst du hiermit sogar drei Geräte auf einmal laden, optimal auf längeren Reisen oder für digitale Nomaden. Dieses Modell ist ebenfalls magnetisch und soll dein Smartphone mit einer Leistung von 25 W aufladen. Mit einem UVP von 79,99 Euro ist sie etwas teurer als die PicoGo Air. Aktuell und noch bis zum 31. Juli bekommst du sie allerdings bei Amazon mit einem Rabatt von 30 Euro für 49,99 Euro – dafür den Code DYB4RXHP an der Kasse eingeben.





