Was alle Autofahrer ins Handschuhfach legen sollten

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Fahrzeugschein, Bedienungsanleitung, Parkscheibe. Sag mir, was in deinem Handschuhfach liegt, und ich sage dir, wer du bist. Eine Sache darf im Handschuhfach dabei nicht fehlen. Doch fast niemand denkt daran, bis es zu spät ist.
Handschuhfach mit vielen GegenständenKI-generiertes Bild
Was alle Autofahrer ins Handschuhfach legen solltenBildquelle: inside digital

Das Handschuhfach bewahrt viele Geheimnisse auf. Im Osten wird es liebevoll als „Bardatschok“ bezeichnet, was so viel heißt wie „kleines Durcheinander“ oder „kleines Chaos“. Während es im Englischen ähnlich wie hier als „glove compartment“ geläufig ist. Einfach nur, weil Autofahrer dort ursprünglich ihre Handschuhe aufbewahrten. Doch so oder so, Ersatzbatterien dürfen im Handschuhfach nicht fehlen. Sonst kann es schlimmstenfalls passieren, dass man mit dem Auto liegen bleibt.

Was Ersatzbatterien im Handschuhfach bringen

Funkschlüssel sind heute der Standard. Selbst ältere Modelle nutzen Funktechnologie, um das Auto aus der Ferne zu öffnen und zu schließen. Bei neueren Varianten erkennt das Fahrzeug einen sogenannten Keyless-Schlüssel sogar automatisch, entriegelt dann die Tür und gibt den Start-Knopf für den Motor frei. Sie können also äußerst praktisch sein, zumindest solange die Batterie im Autoschlüssel noch genug Saft hat. Andernfalls hat man ein Problem und kann das Auto nicht mehr starten. Wobei viele Autobauer genau für so eine Situation eine besondere Notfallfunktion verbaut haben.

Abseits der Notfallfunktion kann man die Batterie natürlich in einer Werkstatt austauschen lassen. Doch üblicherweise lässt sich der Wechsel auch ohne professionelle Unterstützung vornehmen. Insbesondere dann, wenn man zuvor eine Ersatzbatterie vorsorglich im Handschuhfach deponiert hat. Dabei gilt es allerdings, einige Fallstricke zu beachten. Denn ganz so unkompliziert wie der Batteriewechsel bei einer Taschenlampe ist es dann doch nicht.

Ins Auto selbst gelangt man indes auch mit entladenem Keyless-Schlüssel. Diese haben im Gehäuse meistens einen kleinen Notschlüssel verbaut, der sich bei Bedarf herausholen lässt.

Batteriewechsel selbstständig durchführen

Eine allgemeingültige Anleitung zum Öffnen eines Autoschlüssels existiert nicht. Manche Schlüssel werden beispielsweise mittig in zwei Teile aufgetrennt, während bei anderen lediglich eine kleine Klappe geöffnet wird. Gleich bleibt, dass man meistens nicht viel mehr als eine Münze oder einen Schraubenzieher benötigt, um das Gehäuse zu öffnen. Ist das Gehäuse offen, muss die leere Batterie raus und eine neue rein. Meist handelt es sich dabei um eine Knopfzelle. Welche genau, steht in der Regel im Handbuch.

Das Benutzerhandbuch wird darüber hinaus benötigt, um sich mit den Besonderheiten des jeweiligen Autoschlüssels vertraut zu machen. Laut ADAC-Experten kann es nämlich vorkommen, dass man während des Wechselvorgangs bestimmte Tasten betätigen muss. Oder aber das Gegenteil ist der Fall und man darf keine Tasten drücken – oder muss sich beeilen, damit der Schlüssel nicht desynchronisiert wird. Dann ist der Schlüssel zwar grundsätzlich wieder funktionsfähig, aber eben nicht mehr mit dem Auto synchronisiert.

Wie man Auto und Schlüssel in einem solchen Fall wieder synchronisiert, steht oft abermals im Handbuch. Kompliziert ist der Vorgang in der Regel allerdings nicht. Beispielsweise muss man die Entriegelungstaste betätigen und anschließend das Fahrzeug innerhalb einer Minute mit dem Schlüssel manuell entriegeln. Schon sind Auto und Schlüssel wieder aufeinander abgestimmt.

Banner mit Link zum YouTube-Kanal von inside e-mobility & energy: Verständlich statt kompliziert
inside e-mobility & energy auf YouTube Bildquelle: inside digital

Übrigens, bei neueren Autos lässt sich der Schlüssel gelegentlich direkt im Fahrzeug wieder aufladen. Dazu bauen die Hersteller einen speziellen Schacht ein oder nutzen die induktive Ladestelle für Smartphones mit. Sicherheitshalber sollten jedoch nur Schlüssel auf der induktiven Platte abgelegt werden, die tatsächlich per Induktion geladen werden.

Keyless-Schlüssel als Verräter

Automobilbesitzer wissen oft um die Vorteile, nicht jedoch um die Gefahren von Keyless-Schlüsseln. So nutzen Kriminelle das Funksignal, um vor Einfamilienhäusern geparkte Autos zu entwenden. Und zwar ohne nerviges Aufbrechen des Schlosses und Herumfummeln an den Kabeln. Wie die Masche genau funktioniert und wie sich Betroffene ganz einfach vor der Masche schützen können, erfährst du hier:

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