Der Einkauf ist oft schnell erledigt, doch das Warten an der Kasse – darauf hast du leider keinen Einfluss. SB-Kassen machen es denjenigen leichter, die nur ein paar Artikel dabei haben. Doch für den gesamten Wocheneinkauf vergeht hier schon viel Zeit. Das haben die geschulten Kassierer einfach besser drauf. Und an der Bedientheke? Da gibt es noch keine SB-Terminals. Wer Frischfleisch, Wurst oder Käse aus der Auslage haben möchte, muss sich mit den anderen Kunden in die Schlange einreihen… und warten. Doch damit macht Kaufland jetzt Schluss und bringt die Bedientheke in die digitale Ära.
Kaufland: Änderung an der Bedientheke
Bei den Supermärkten geht es zurzeit Schlag auf Schlag mit der Digitalisierung weiter. Zuletzt machte Rewe mit dem Test eines neuen Abholservices von sich reden und Kaufland weitete das SB-Kassen-Angebot deutlich aus. Bei Netto sorgte eine Änderung an den Self-Checkout-Terminals für Aufsehen (>> und das nicht im positiven Sinne). Nun steht wieder Kaufland im Mittelpunkt. Diesmal geht es allerdings nicht um die Kassen, sondern um die Bedientheke. Dort, wo es meist unverpackte Fleisch- und Wurstwaren oder auch Käse gibt, stehen die Kunden oft genauso lange Schlange, wie an der Kasse. Doch das muss nicht sein.
Eine neue Idee von Kaufland soll da Abhilfe schaffen. Kunden sollen schon beim Reinkommen in die Filiale ihre Fleisch- und Käse-Waren vorbestellen können. Über ein Touch-Display am Eingang können sie die Artikel auswählen und die Bestellung abschicken. Das System erstellt sofort einen Bon mit der Bestellnummer. Während der Kunde wie gewohnt einkauft, arbeiten Mitarbeiter die Bestellung ab. Ist sie fertig, erscheint ein Hinweis auf einem Monitor über der Theke und der Kunde kann seine Bestellung abholen. Bis dahin wird diese in der Kühltheke für ihn aufbewahrt. So spart man sich das Anstehen an der Theke. Bezahlt wird wie vorher auch an der Kasse.

Kaufland testet Bestellterminals am Eingang
„Mit nur wenigen Klicks zur fertigen Bestellung“ – so bewirbt Kaufland das neue System über die sogenannte Bestellstele. Die Vorteile: Der Vorgang erspart nicht nur dem Kunden Zeit, sondern entlastet auch die Mitarbeiter. Diese erhalten die Bestellung direkt nach Abschluss auf die Waage an der Theke und können sofort mit dem Einpacken anfangen. Statt im Gespräch lässt sich so jeder Kundenwunsch schneller abwickeln. Allerdings räumt der Supermarkt ein, dass das Prozedere dennoch circa zehn Minuten in Anspruch nehmen kann. Wer also nur für die Waren an der Bedientheke in den Markt will, könnte dort nach wie vor schneller drankommen.
Bisher ist das neue Angebot nur ein Test, der seit November 2025 in Rottweil und seit Ende März 2026 nun auch in Dresden läuft. Kaufland klingt aber optimistisch, dass bald auch in anderen Filialen derartige Bestellterminals aufgestellt werden könnten.
Mit der digitalen Bestellstele haben wir in unserer ersten Testfiliale in Rottweil positive Erfahrungen gemacht. Diese bestätigen uns in unserer Strategie, den Einkauf unserer Kunden mit digitalen Lösungen immer weiter zu erleichtern. Die Ausweitung des Tests auf andere Städte, wie nun Dresden, ist daher der nächste logische Schritt, um noch mehr Erfahrungen mit dem System zu sammeln.
Jasminka Marinovic, Vertrieb International Kundenkommunikation bei Kaufland
Und keine Sorge: Die Bestellstelen sind nur als Ergänzung zum bisherigen Angebot gedacht. Wer das persönliche Gespräch an der Theke vorzieht oder Beratung benötigt, muss darauf nicht verzichten.
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