Exklusiver Blick auf die INMO Go3, das steckt in den neuen Smartglasses

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Noch bevor die INMO Go3 bei uns startet, durfte ich sie schon aufsetzen. Auf einer exklusiven Media Session in China habe ich die neuen AI Glasses aus erster Nähe erlebt und verrate euch, was mir bei Tragekomfort, Ring Steuerung und Übersetzung sofort aufgefallen ist.
Eine schwarze Smart-Brille von INMO Technology steht auf einem weißen Kopfmodell, daneben liegen ein kleiner schwarzer Lautsprecher, ein Ring und ein aufgeklapptes Ladecase auf Holzständern.
Bildquelle: Insidedigital.de

Noch bevor die INMO Go3 offiziell in Europa startet, konnte ich mir die neuen Smart Glasses bereits aus erster Nähe anschauen und kurz in die Hand nehmen. Möglich wurde das durch eine Media Impression Session, die INMO im Rahmen der GCS Global Connect Show in China exklusiv für ausgewählte Journalisten organisiert hat. Wichtig für die Einordnung, es handelte sich um einen kurzen, vom Hersteller begleiteten Rundgang und keinen ausführlichen Test. Für einen unabhängigen Praxistest war die Zeit vor Ort schlicht zu knapp, trotzdem lassen sich schon jetzt erste Eindrücke zu den neuen Smartglasses festhalten.

Kann die INMO Go3 im Alltag überzeugen?

Der erste Punkt, der bei einer Brille mit Technik an Bord auffällt, ist der Sitz. Die INMO Go3 lag hinten sauber am Kopf an und wurde vorne durch den Nasenbügel stabil gehalten. Kein Rutschen, kein spürbarer Druck während der kurzen Zeit, die ich sie aufhatte. Ob sich dieser Eindruck auch nach mehreren Stunden Dauernutzung bestätigt, kann ich nach diesem kurzen Anfassen noch nicht beurteilen.

Am meisten aufgefallen ist mir das Bedienkonzept der Smartglasses über einen separaten Ring, den INMO Ring4. Statt Wischgesten am Bügel oder Sprachbefehlen steuert man den Bildschirm der Go3 damit. Das Prinzip erinnert an das Neural Band, das Meta für seine kommende Displaybrille angekündigt hat, ist bei INMO aber bereits jetzt in einem Produkt verbaut, das in Europa vorbestellbar ist. Zum Ausprobieren blieb in der kurzen Session nur wenig Zeit, wie zuverlässig und intuitiv sich der Ring im Alltag wirklich bedienen lässt, kann ich deshalb noch nicht beurteilen.

Was kann die Smart Glass?

Zur Ausstattung der Go3 gehört zudem ein externer Lautsprecher, der bei Übersetzungen dafür sorgen soll, dass auch das Gegenüber die übersetzten Worte hört und nicht nur der Träger der Brille. Ich konnte die Übersetzungsfunktion kurz anspielen, sie lieferte auf den ersten Blick ein brauchbares Ergebnis. Für eine Einschätzung zu Geschwindigkeit oder Genauigkeit im Alltag reicht dieser kurze Moment aber nicht aus.

Ähnlich sieht es beim Akku aus. INMO wirbt mit einem austauschbaren Akkusystem, das sich laut Hersteller in wenigen Sekunden wechseln lässt. Selbst nachprüfen konnte ich das während der Session nicht, die Angabe stammt aus den Herstellerinformationen. Funktionen wie Navigation, Teleprompter oder die angekündigte Anbindung an ChatGPT und Gemini habe ich in der Kürze der Zeit ebenfalls nicht ausprobieren können.

Preis, Marktstart der INMO Go3

Die INMO Go3 ist aktuell für rund 599 US Dollar vorbestellbar, ein konkretes Datum für den Marktstart in Europa liegt bislang nicht vor. Preislich bewegt sich das Gerät zwischen reinen Audio Smartglasses ohne Display und vollwertigen AR Displaybrillen, die meist deutlich teurer sind.

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