Clevere Tricks von Apple: So soll Siri schlauer werden

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Mit einigen einfachen Tricks will Apple dabei helfen, seinen Sprachassistenten smarter zu machen. So soll Siri in Zukunft zum Beispiel besser zuhören können. Die Ideen der Ingenieure erinnern dabei an die Assistenten der Konkurrenz.
Apple HomePod mini
Der HomePod mini von AppleBildquelle: Apple

Apple muss sich auch fast zehn Jahre nach der Vorstellung weiterhin Kritik zum Sprachassistenten Siri anhören. In einem aktuellen Patent, das von AppleInsider entdeckt wurde, beschreiben die Ingenieure aus Cupertino, mit welchen Mitteln man den Assistenten smarter machen will.

Siri: Erkennung der Umgebung für bessere Antworten

Die vorgeschlagenen Verbesserungen an Siri richten sich primär an den Assistenten, der im Zusammenspiel mit Apples HomePod oder HomePod mini in den heimischen vier Wänden zum Einsatz kommt. So könnte Siri in Zukunft in der Lage sein, die Umgebung erkennen zu können. Dazu gehört unter anderem die Analyse der Lautstärke in einer Wohnung und der Stimme, mit der der Assistent aufgerufen wurde. Flüstert ein Nutzer beispielsweise einen Befehl, soll Apples Siri nicht wie bislang mit der üblichen Lautstärke, sondern auch leise antworten. Amazons Alexa bietet eine derartige Erkennung bereits.

Besser zuhören für smarteres Verhalten

Gleichzeitig soll Siri aber auch die jeweilige Uhrzeit in die Antworten mit einbeziehen. Niemand will in der Nacht von einem lauten digitalen Assistenten aus dem Bett geworfen werden. Vor allem nicht, nur weil man die Lichter in der Wohnung per Sprachbefehl ausknipst. In einer lauten Umgebung könnte Siri hingegen auch entsprechend lauter antworten. In dieser Situation könnte die Sprachausgabe etwas langsamer geschehen, um sicherzustellen, dass man die Antworten besser versteht.

Insgesamt will Apple damit offenbar das Verhalten von Siri im Alltag verbessern und ihn dadurch smarter machen. Neben der Erkennung der Lautstärke will man aber auch die Position des Geräts und Entfernung eines Nutzers mit einberechnen. Siri soll auch in der Lage sein, die Flexion der Antworten anpassen zu können. Die monotone Stimme könnte damit in Zukunft der Vergangenheit angehören.

Wie bei derartigen Patenten üblich, bedeutet auch die jüngste Beschreibung der Arbeitsweise nicht zwangsläufig, dass diese in zukünftigen Produkten genau wie beschrieben zu finden sein wird. Da andere Assistenten aber bereits ähnliche Techniken bieten, ist es wahrscheinlich, dass auch Apple in Zukunft derartige Features in Siri anbietet.

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