Amazfit bringt mit der Cheetah 2 Pro eine neue Sportuhr speziell für fortgeschrittene Läuferinnen und Läufer auf den Markt. Ab sofort ist sie über die europäische Amazfit-Website und bei ausgewählten Händlern erhältlich – zum Preis von 449,90 Euro. Viel Geld? Auf jeden Fall! Doch dafür gibt es auch viele, viele Funktionen – und 32 GB Speicherplatz.
Amazfit Cheetah 2 Pro: Ausstattung auf Top-Niveau
Was die Uhr von günstigeren Alternativen abhebt, ist primär die Präzision der Messdaten. So verspricht es zumindest der Hersteller. Ein neuer Dual-Light-5PD-Herzfrequenzsensor liefert sekundengenaue Herzfrequenzwerte – deutlich häufiger als bei den meisten Konkurrenzmodellen in niedrigeren Preisklassen. Hinzu kommt ein Dual-Band-GPS mit zirkular polarisierter Antenne und PDR-Technologie, das auch bei schwachem Satellitensignal präzise Positions- und Tempodaten liefern soll.
Für Wettkampfläufer besonders interessant: Die Amazfit Cheetah 2 Pro berechnet während des Rennens die voraussichtliche Zielzeit in Echtzeit und analysiert Laktatschwelle sowie Laufökonomie – Metriken, die man sonst nur aus dem Leistungslabor kennt. Für Abend- und Nachtläufe ist zudem eine LED-Taschenlampe eingebaut, Amazfit verspricht zudem eine Bedienung auch mit Handschuhen. Ideal für das Training im Winter. Und klar, auch die Nutzung von Offline-Karten inkl. Routenplanung wird von dieser Smartwatch unterstützt.

Helleres, aber kleineres Display
Das Gehäuse aus Titan hält die Uhr trotz hoher Robustheit ohne Armband unter 46 Gramm. Das 1,32-Zoll-AMOLED-Display ist mit Saphirglas geschützt, bietet eine Auflösung von 466 x 466 Pixeln und erreicht bis zu 3.000 Nits Helligkeit – auch direktes Sonnenlicht wird damit kein Problem. Es ist noch gar nicht lange her, da haben wir uns über 1.000 Nits Display-Helligkeit gefreut, jetzt gibt es bereits die dreifache Helligkeit für Extremsituationen. Etwas überraschend: Gegenüber der Cheetah Pro (1,45 Zoll) ist die Displaygröße reduziert worden.
Die Akkulaufzeit wurde gegenüber dem Vorgänger um immerhin 20 Prozent gesteigert: Bei moderater Nutzung hält die Uhr bis zu 20 Tage durch, mit aktivem GPS bis zu 29 Stunden. Bei einem typischen Trainingsplan mit fünf bis sechs Einheiten pro Woche soll eine Woche zwischen den Ladezyklen liegen, verspricht der Hersteller. Eine komplette Wiederaufladung dauert zwei Stunden. Wer die Uhr mit dem Smartphone koppelt, kann dank integriertem Mikrofon und Lautsprecher auch am Handgelenk telefonieren.
KI-Coach als Assistent am Handgelenk
Abgerundet wird das Paket durch den KI-Coach Zepp Coach, personalisierbare Trainingspläne, Kompatibilität mit Plattformen wie Strava und TrainingPeaks sowie NFC-Zahlung. Mit über 170 unterstützten Sportarten ist die Cheetah 2 Pro aber auch abseits des Laufens vielseitig einsetzbar. Übrigens auch im Wasser, denn die neue Smartwatch ist wasserdicht (5 ATM). Sporttauchen unterstützt sie aber im Gegensatz zu noch hochpreisigeren Modellen am Markt nicht.
