Strompreise sinken, deine Rechnung nicht: Diesen Trick kennen viele nicht

4 Minuten
Ab Januar 2026 sinken in vielen Regionen die Strompreise. Der Grund: Die Netzentgelte sinken teils um mehrere Cent je Kilowattstunde. Trotzdem bleibt deine Stromrechnung oft unverändert. Woran liegt das? Und wie sparst du mit einem simplen Trick trotzdem?
Ein Stromzähler mit Geldscheinen
Falle beim Stromanbieter-Wechsel: Ab Juni gibt es eine Änderung beim UmzugBildquelle: KI-generiert: ChatGPT

2026 werden die Netzentgelte für Strom deutlich sinken. Das ist der Teil im Strompreis, den Netzbetreiber für Transport und Infrastruktur kassieren. Je nach Bundesland fallen im Schnitt rund 1 bis über 3 Cent pro Kilowattstunde weg, in einigen Orten sogar mehr als 6 Cent. In Partenstein in Bayern etwa sinken die Netzentgelte um gut 6 Cent pro kWh, in Sulz am Neckar sind es mehr als 5 Cent. Theoretisch heißt das: Bei 4.000 kWh Jahresverbrauch können – je nach Region – dreistellige Beträge Ersparnis im Jahr drin sein. Der Haken: Dein Versorger muss die gesunkenen Netzentgelte auch wirklich weitergeben. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Einige Anbieter senken ihren Arbeitspreis klar sichtbar, andere verstecken Einsparungen hinter Grundpreisanpassungen oder halten die Preise schlicht hoch. Besonders kritisch wird es, wenn du im teuren Grundversorgungstarif hängst – dort sind die Preise meist ohnehin über Marktniveau.

Grundversorgung: Bequem, aber oft die teuerste Lösung

In der Grundversorgung landest du schneller, als dir lieb ist: Wenn du beim Einzug nichts aktiv beauftragst, wenn dein alter Anbieter insolvent geht oder dir kündigt, oder wenn du dich seit Jahren einfach nicht kümmerst. Strom hast du immer – aber der Preis ist selten gut. Vorteil: Du kommst jederzeit schnell raus.

Viele Haushalte zahlen so Monat für Monat deutlich zu viel. Genau in dieser Konstellation passiert dann das, was du im Januar vermeiden willst: Die Netzentgelte sinken, aber auf deiner Jahresrechnung siehst du kaum oder gar nichts davon.

Der eigentliche Hebel: Stromanbieter wechseln

Doch egal, ob du zu dem groben Drittel aller Haushalte in der Grundversorgung gehörst oder schon mal den Stromanbieter gewechselt hast – der eigentliche Trick, damit die Preissenkung bei dir ankommt, ist banal. Du wechselst zum neuen Jahr den Anbieter oder zumindest den Tarif. Der physische Strom bleibt derselbe, der Netzbetreiber bleibt derselbe – nur der Vertrag im Hintergrund ändert sich.

Ein Stromanbieterwechsel ist heute weitgehend digital und in wenigen Minuten erledigt. Du brauchst im Wesentlichen drei Angaben: Adresse, Zählernummer oder besser Marktlokations-Identifikationsnummer und deinen Jahresverbrauch. Idealweise wechselst du deinen Anbieter ohnehin jährlich – so sparst du am meisten, da zu immer wieder Neukunden-Boni einsacken kanst.

Wenn du sagst: „Klingt alles sinnvoll, aber ich habe keinen Nerv, mich Jahr für Jahr durch Tarife zu klicken“, gibt es eine Alternative. Automatische Wechselservices übernehmen den kompletten Prozess für dich. Dienste wie remind.me analysieren deine Situation, suchen regelmäßig neue Tarife und wechseln dich aktiv in günstigere Verträge, sobald sich die Preislandschaft ändert.

Laut remind.me kennen die Experten gezielt die problematischen Anbieter im Markt und meiden sie. Finanziert wird der Service über Provisionen, die beim Wechsel vom jeweiligen Versorger gezahlt werden; für dich als Nutzer ist der Dienst kostenlos. Andere Services wie Switchup oder die Wechselpiloten arbeiten ähnlich, verlangen aber teilweise Gebühren. Damit kannst du dir die jährliche Tarifpflege praktisch komplett vom Hals schaffen – und profitierst trotzdem von sinkenden Preisen.

Jetzt günstige Strompreise sichern

Um von den sinkenden Netzentgelten zu profitieren, solltest du deinen Anbieter wechseln.. Das geht selbst dann, wenn du dich bei deinem bisherigen Anbieter noch in einer Mindestlaufzeit befindest. Bis zu sechs Monate im Voraus kann ein Wechsel angestoßen werden und du kannst dir so die aktuell günstigen Preise sichern. Besonders, wenn du aktuell bei einem Grundversorger bist, kann sich der Wechsel lohnen.

Solltest du dir unsicher sein oder Angst haben, an eines der Schwarzen Schafe der Branche zu gelangen, empfehlen wird dir unseren Partner remind.me. Hier kümmern sich Experten um deinen Vertrag für Strom & Gas und sorgen dafür, dass du stets in einem günstigen Tarif bist. Dort überwacht man auch die Vertragsbeziehung und reagiert, sollte ein Anbieter seine Strompreise oder Gaspreise erhöhen. Zudem hat remind.me nach eigenen Angaben Zugriff auf Tarife, die du bei den öffentlichen Vergleichsseiten nicht bekommst. Denn wichtig ist, dass du bei einem Wechsel zu einem alternativen Anbieter einen seriösen Stromanbieter beziehungsweise Gasanbieter findest.

Hier geht’s direkt zum kostenlosen Dienst von remind.me

So arbeiten wir
Unsere Redaktion recherchiert und bewertet unabhängig — nach festen journalistischen und fachlichen Kriterien. Über Affiliate-Links im Beitrag bekommen wir beim Kauf eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein