Die Paketpreise für Privatkunden ziehen erneut an. Zuletzt hatte Hermes an der Preisschraube gedreht, jetzt folgen zwei weitere Paketdienste, die die Preise für Privatkunden anheben. Doch es steigen nicht einfach alle Tarife gleich stark. Bei DPD trifft es vor allem kleine Pakete. Bei GLS wird es eher bei großen Sendungen teuer. Auffällig: Beide Anbieter haben erst im vergangenen Jahr die Preise angepasst.
DPD langt bei der kleinsten Größe kräftig zu
Am deutlichsten fällt die Erhöhung bei DPD in der Klasse XS aus. Der Preis steigt von 4,59 Euro auf 5,15 Euro. Das sind rund 12 Prozent mehr. Für ein kleines Paket ist das ein spürbarer Sprung. Insbesondere, weil sich in diesen kleinen Paketen oft auch günstige Artikel befinden, die du über Plattformen wie Kleinanzeigen gekauft oder verkauft hast. Das wiederum verteuert den Kauf, wenn du die Versandkosten zahlen musst, oder schmälert deine Marge als Verkäufer.
- Versenden wie ein Profi: Diese Gadgets machen’s möglich
Auch die übrigen Größen werden teurer. Das S-Paket kostet jetzt 5,45 Euro statt 5,19 Euro. Beim M-Paket steigt der Preis von 6,90 Euro auf 6,95 Euro. Das L-Paket klettert von 10,90 Euro auf 10,95 Euro. Für XL verlangt DPD nun 18,69 Euro statt 18,40 Euro. Dazu kommen höhere Preise beim Versand zwischen zwei Paketshops. Auch dort dreht DPD an der Schraube. Je nach Größe liegt das Plus bei rund 3 bis 11 Prozent.
GLS lässt kleine Sendungen teils in Ruhe
Bei GLS sieht die neue Preisrunde anders aus. Die kleinste Klasse XS bleibt bei 4,59 Euro. Auch das M-Paket kostet weiter 6,89 Euro. Beim Versand zwischen zwei Paketshops bleibt ebenfalls alles beim Alten. Teurer werden aber andere Größen. Das S-Paket steigt von 5,19 Euro auf 5,49 Euro. Das L-Paket kostet nun 10,99 Euro statt 10,89 Euro. Richtig deutlich wird es beim XL-Paket. Hier steigt der Preis von 22,00 Euro auf 23,99 Euro. Das entspricht rund 9 Prozent.

War auch zu erwarten.
Die Spritpreise sind in den letzten 4 Wochen kräftig gewachsen, jetzt kommt diese Preiserhöhung bei den Verbrauchern.
Wer mit Energiepreisen spielt, der darf sich auf höhere Inflation einstellen.
Als nächstes werden die Preise im Supermarkt steigen.
Die Hyperinflation klopft bereits an der EU Tür, und es gibt kein Mittel dafür.