Bluetooth-Tracker sind keine neue Erfindung, doch Apple hat die Technik marktreif gemacht. Die Tracker selbst haben nur eine Reichweite von etwa 50 Metern und kennen ihre eigene Position nicht. Doch alle iPhones auf der Welt orten die kleinen Tracker ganz automatisch und übermitteln deren Standort. Nur so ist das weltweite Tracking mit jahrelanger Akkulaufzeit und ohne monatliche Kosten möglich.
Auch Google hat in Android ein Ortungsnetzwerk für die kleinen Tracker integriert. Doch bei der Hardware verlässt man sich auf Drittanbieter und bringt keinen eigenen Tracker auf den Markt. Kauft man ein hochwertiges Modell, wie dieses hier, mit Unterstützung für den Find-Hub von Google, funktionieren diese auch weltweit mit zuverlässiger Abdeckung.
Endlich ein AirTag für Android
Doch haben die Android-Tracker einen großen Nachteil: Eine präzise Suche über Bluetooth ist nicht möglich. Während man einen AirTag also auf Zentimeter genau im Raum wiederfinden kann, sieht man bei den Android-Trackern lediglich, dass sie in Reichweite sind. Also sich nicht weiter als 50 Meter vom eigenen Smartphone entfernt befinden. Grund dafür ist der fehlende UWB-Chip, der für diese, zentimetergenaue Ortung benötigt wird.
Auf der CES in Las Vegas hat Motorola eine Lösung für dieses Problem vorgestellt: Der Moto Tag 2 ist weitestgehend der AirTag für Android-Smartphones mit vollem Funktionsumfang. Dank UWB-Chip kannst du den kleinen Tracker nicht nur weltweit in Googles Find-Hub finden, sondern auch zentimetergenau im Raum orten.
Moto Tag 2 vorgestellt
Wie auch im AirTag setzt Motorola auf eine wechselbare CR2032-Batterie und verspricht eine Laufzeit von bis zu 600 Tagen. Der Verzicht auf einen aufladbaren Akku hat dabei gleich zwei Vorteile. Einmal ist so eine längere Akkulaufzeit möglich und durch den Verzicht auf eine Lithium-Ionen-Batterie darf der Tracker auch in den Frachtraum vom Flugzeug. So kannst du auch dein Gepäck mit dem kleinen Tracker verfolgen.
Der Moto Tag 2 ist in zwei Farben erhältlich und kann mit einer Hülle auch an Schlüsseln und Co. befestigt werden. Die Maße ähneln übrigens dem AirTag von Apple, sodass du auch auf die unzähligen AirTag-Hüllen und Halterungen zurückgreifen kannst.
Eine Funktion, die nicht einmal der AirTag bietet, ist der integrierte Action-Button: Mit diesem kannst du, wenn die Kamera-App auf deinem Smartphone geöffnet ist, den Moto Tag 2 als Fernauslöser zum Fotografieren benutzen. Preislich startet der Moto Tag 2 zum selben Preis wie die AirTags von Apple. Also 39 Euro für einen Tracker und 139 Euro für das 4er-Pack. Die Verfügbarkeit gibt Motorola mit „in Kürze“ an.
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