Aldi befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel, der das Gesicht des Discounters in den kommenden Jahren grundlegend verändern soll. Was zunächst wie eine Hiobsbotschaft klingt, ist in Wirklichkeit faktisch falsch. Das ist wirklich an den Filialschließungen von Aldi dran.
Schließt Aldi wirklich bundesweit Filialen?
In zahlreichen Portalen liest man von bundesweiten Schließungen des beliebten Discounters. So soll die Anzahl an Aldi-Nord- und Aldi-Süd-Filialen Anfang 2026 stark abgenommen haben. Besonders ältere Filialen aus den 1980er- und 1990er-Jahren an den Standorten Berlin oder auch Hamburg werden hier in den Meldungen angegeben, da sie schlicht nicht mehr ins neue Konzept des Discounters passen würden. Zu klein, zu unmodern seien die Filialen. Zudem sollen sie die heutigen Anforderungen an Einkaufskomfort und Frischwarenabteilungen nicht mehr erfüllen. Allerdings ist an den Meldungen nichts dran, wie uns Aldi Nord in einem Telefonat mitgeteilt hat. Die Filialen bleiben bestehen. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall, betrachtet man die Modernisierungspläne von Aldi.
Große Modernisierungspläne von Aldi geplant
Das Filialnetz von ALDI Nord umfasst rund 2.200 Filialen in West-, Nord- und Ostdeutschland. Und Aldi Nord treibt die Expansion in Deutschland weiter konsequent voran. Wie uns Aldi Nord in einem offiziellen Statement mitgeteilt hat, sind für 2026 20 neue Filialen geplant. Weiterhin sind in diesem Jahr mehr als 140 Expansionsmaßnahmen geplant. Hierzu zählen Neubauten, Umbauten, Verlagerungen, Erweiterungen und Modernisierungen bestehender Filialen. Medienberichte über Aldi-Schließungen sind unzutreffend.
