Wer seit Jahren im selben Stromvertrag steckt, zahlt oft drauf. Viele Haushalte in Deutschland zahlen rund 40 Cent pro Kilowattstunde. In einigen Fällen sind es sogar 50 oder 60 Cent pro Kilowattstunde. Das Perfide: Mit Beginn des Ukraine-Krieges sind die Stromkosten in die Höhe geschnellt. Oft auch bei Bestandskunden. Gesenkt haben die Anbieter die Kosten danach aber oftmals nicht. Dabei starten Neukundentarife je nach Region teils schon bei rund 26 Cent. Je nach Verbrauch kommen so schnell hunderte Euro pro Jahr zusammen. Denn selbst bei einem Single-Haushalt mit 1500 Kilowattstunden im Jahr und einer Ersparnis von 10 Cent pro Kilowattstunde sind es schon 150 Euro.
Warum der Wechsel oft leichter ist als gedacht
Trotzdem bleiben viele beim alten Anbieter. Das hat meist wenig mit dem Preis zu tun. Es ist vor allem Bequemlichkeit. Dazu kommt Unsicherheit. Viele fürchten Ärger beim Wechsel oder sogar eine Unterbrechung der Versorgung. Genau diese Sorge ist in der Praxis aber absolut unbegründet.
Der entscheidende Punkt: Den Strom liefert nicht dein Anbieter durch eigene Leitungen. Dafür ist der regionale Netzbetreiber zuständig. Und der bleibt auch dann derselbe, wenn du den Vertrag wechselst. Aus der Steckdose kommt also weiter Strom. Abgerechnet wird im Hintergrund. Selbst wenn ein neuer Anbieter Probleme macht oder ausfällt, fällst du nicht ins Nichts. Dann greift zuerst die Ersatzversorgung. Danach landest du notfalls in der Grundversorgung. Beides ist kein Dauerzustand, aber deine Versorgung bleibt gesichert.
Gerade die Grundversorgung ist oft teuer. Dennoch nutzen sie hunderttausende Haushalte. Warum? Auch hier ist es oft die Bequemlichkeit. Oder aber reines Unwissen darüber, dass man sich nach dem Einzug in eine Wohnung um einen Stromanbieter kümmern sollte. Schließlich kommt ja Strom aus der Steckdose. Wer dort noch steckt, sollte den Vertrag prüfen. Denn hier lässt sich meist besonders schnell sparen. Die Kündigungsfrist ist kurz. Ein Wechsel ist deshalb binnen zwei Wochen möglich.
So läuft der Anbieterwechsel konkret ab
Für den Wechsel brauchst du nur wenige Daten. In der Regel reichen Postleitzahl, Jahresverbrauch, Zählernummer (noch besser: die Marktlokations-Identifikationsnummer) und deine Kundennummer beim bisherigen Anbieter. Alles steht auf der letzten Abrechnung. Danach vergleichst du Tarife und achtest auf Laufzeit, Preisgarantie und Zahlungsmodell.
Der billigste Tarif auf dem Portal ist nicht automatisch der beste. Genau hier lauern die bekannten Fallen. Hohe Boni wirken attraktiv, drücken aber oft nur den Preis im ersten Jahr. Danach wird es schnell teuer. Entscheidend ist deshalb nicht nur der Bonus, sondern der reguläre Preis.
Ebenso wichtig ist der Blick auf den Gesamtpreis. Viele schauen nur auf den Arbeitspreis pro Kilowattstunde. Das reicht nicht. Der Grundpreis kann einen günstigen Tarif schnell unattraktiv machen. Vor allem bei geringem Verbrauch.
Den alten Anbieter musst du meist nicht selbst kündigen. Das übernimmt in der Regel der neue Versorger. Nach dem Abschluss bekommst du den Wechseltermin. Am Stichtag meldest du noch den Zählerstand. Mehr ist meist nicht nötig.
Das ist dein günstigster Stromtarif
Jetzt aktuell günstige Strompreise automatisch
Solltest du dir unsicher sein oder Angst haben, an eines der Schwarzen Schafe der Branche zu gelangen, empfehlen wir dir unseren Partner remind.me. Hier kümmern sich Experten um deinen Vertrag für Strom & Gas und sorgen dafür, dass du stets in einem günstigen Tarif bist. Dort überwacht man auch die Vertragsbeziehung und reagiert, sollte ein Anbieter seine Strompreise oder Gaspreise erhöhen. Zudem hat remind.me nach eigenen Angaben Zugriff auf Tarife, die du bei den öffentlichen Vergleichsseiten nicht bekommst. Denn wichtig ist, dass du bei einem Wechsel zu einem alternativen Anbieter einen seriösen Stromanbieter beziehungsweise Gasanbieter findest.
Über unsere Links
Mit diesen Symbolen kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, inside digital weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank! Preisangaben basieren auf dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels und können Schwankungen unterliegen.
