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Ecovacs Deebot T10+ im Test: In einer Kategorie ungeschlagen gut

6 Minuten
Die Ecovacs T-Serie ist die Flaggschiff-Reihe des Herstellers. In der 10. Generation sind nun alle Modelle serienmäßig mit einer KI-Hinderniserkennung ausgestattet und bieten ein deutlich edleres Design. Die Preise sind erfreulicherweise gleich geblieben. Wir haben den Deebot T10 Plus getestet.
Ecovacs Deebot T10 Plus im Test
Ecovacs Deebot T10 Plus im TestBildquelle: Timo Brauer / inside digital

Ecovacs aktuelle Premium-Reihe an Saugrobotern besteht aus drei Modellen: Der normale Deebot T10 ist mit der bewährten Ozmo-Pro-Wischfunktion mit vibrierender Wischplatte ausgestattet. Der Deebot T10 Plus ist baugleich und kommt mit einer Station zum automatischen Entleeren des Staubbehälters daher. Das dritte Modell der Reihe ist der Deebot T10 Turbo. Dieser wischt mit zwei rotierenden Wischpads und kann diese in der Station automatisch reinigen. Dafür muss hier der Staubbehälter manuell geleert werden.

Edles Design

Wir haben das Plus-Modell der Deebot T10-Reihe getestet. Direkt beim Auspacken fällt das deutlich überarbeitete, schlichte Design auf. Die Station wirkt wie aus einem Guss und sieht mit einer Farbkombination aus mattem Weiß und Silber wirklich schick aus.

Schlicht und schick: Der Ecovacs Deebot T10 Plus Saugroboter
Schlicht und schick: Der Ecovacs Deebot T10 Plus Saugroboter

Auch der Saugroboter selbst sieht mit seinem hochwertigen, weißen Kunststoff und silbernen Akzenten sehr hochwertig aus. Der Deckel wird nur von Magneten gehalten und kann als ganzes abgenommen werden, um an den Staubbehälter zu kommen. Das ist insbesondere bei dem Modell ohne Station praktisch.

Staubsaugen mit der Deebot T10 Serie

Beim Staubsaugen orientiert sich der Deebot T10 Plus mit einem Lidar-Laser und einem Kamerasystem zuverlässig in deinem Zuhause. Mit den Kameras ist eine zuverlässige Hinderniserkennung möglich. Diese hatte in unserem Test keine Probleme, Hindernisse – wie ein Paar Schuhe oder ein Klemmbaustein-Auto – zu erkennen und zu umfahren. Sogar ein weißes Smartphone-Ladekabel auf weißen Fliesen wurde zuverlässig erkannt.

Am Saugergebnis selbst gibt es auch nichts zu kritisieren. Sowohl größere Krümmel als auch gewöhnlicher Staub landen problemlos im Staubbehälter des Saugroboters. Nur die Hauptbürste könnte Ecovacs überarbeiten. Hier setzt die Konkurrenz im Premium-Segment schon länger auf Silikon-Lamellen statt Borsten. Das hat den Vorteil, dass feiner Staub besser aufgenommen werden kann und sich lange Haare nicht so einfach um die Bürste wickeln und manuell entfernt werden müssen.

Ecovacs Deebot T10 Plus von unten
Die Unterseite des Ecovacs Deebot T10 Plus

Positiv aufgefallen ist uns hingegen die unterdurchschnittliche Lautstärke. Mit gerade einmal 56 Dezibel im Standardmodus und 63 Dezibel im Turbomodus, jeweils auf Kopfhöhe direkt über dem Saugroboter gemessen, ist der Ecovacs Deebot T10 Plus angenehm leise im Betrieb.

Station: Wochenlang selbstständig Staubsaugen

Der Ecovacs Deebot T10 Plus kommt mit einer Service-Station daher. Diese entleert den 400 Milliliter großen Staubbehälter selbstständig in einen gewöhnlichen Staubsaugerbeutel.

Die Station mit offenem Deckel
Die Station bietet Platz für zwei Staubsaugerbeutel – einen als Reserve

Gegenüber vorherigen Modellen hat Ecovacs die Station nicht nur im Design überarbeitet. So findet die Entleerung des Staubbehälters nun von der Seite und nicht mehr von unten statt. Das hat den Vorteil, dass der Roboter nicht mehr auf eine Rampe fahren muss und die Station deutlich einfacher ansteuern kann. Ecovacs empfiehlt zwar, die Station an einem gut zugänglichen Ort aufzustellen, doch auch ein Betrieb in einer Nische war in unserem Test problemlos möglich.

Die Lautstärke beim Entleeren ist mit einem gewöhnlichen Staubsauger vergleichbar, dauert jedoch nur wenige Sekunden. In der App lassen sich Ruhezeiten definieren, in denen das Absaugen nicht stattfinden soll.

Wischfunktion im Test: bewährt gut

Beim Ecovacs Deebot T10 und T10 Plus wird das Ozmo-Pro Wischmodul in der 3. Generation mitgeliefert. Auch wenn die Konkurrenz aufgeholt hat, liefert das Ozmo-Pro-Modul weiterhin das beste Wisch-Ergebnis von einem Saugroboter. Denn im Gegensatz zu einem normalen Wischmodul, wird das Ozmo-Pro-Modul nicht nur von dem Saugroboter über den Boden gezogen.

Das mitgelieferte Ozmo Pro Wischmodul der 3. Generation
Das mitgelieferte Ozmo Pro Wischmodul der 3. Generation (rechts)

So ist das Ozmo Pro Modul mit einem eigenen Motor ausgestattet und vibriert ähnlich wie eine elektrische Schallzahnbürste mit 600 Bewegungen pro Minute über den Boden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Auch hartnäckige Flecken werden vom Deebot T10 Plus mühelos entfernt.

Beim Vorgänger hatten wir den etwas kleinen Wassertank kritisiert. Bei der Deebot T10 Serie ist dieser mit 240 Millilitern wieder größer und reicht im normalen Modus für über 100 Quadratmeter Wohnfläche. Wie viel Wasser beim Wischen verwendet wird, lässt sich dabei über die App regulieren. Die Verwendung von Reinigungsmitteln im Wasser ist möglich, jedoch sollte man spezielles Saugroboter-Reinigungsmittel verwenden. Mit dem „botClean“ Reiniger hat Ecovacs hier auch ein eigenes Produkt im Angebot.

Bei den Wischtüchern kannst du zwischen waschbaren Mikrofasertüchern und Einweg-Tüchern wählen. Beide befinden sich im Lieferumfang, sodass du deinen Favoriten hier selbst ermitteln kannst.

App der Ecovacs Deebot T10 Serie im Test

Der Deebot T10 (Plus) wird wie alle anderen Saugroboter von Ecovacs über die Ecovacs Home App gesteuert. Die App ist übersichtlich und vereint alle wichtigen Funktion auf einer Seite. Neben einer Auto-Reinigung steht auch eine Raum- und Zonen-Reinigung zur Verfügung, bei der du durch Antippen nur ausgewählte Räume oder Bereiche reinigen lassen kannst.

Die Einstellungen für Intensität, Saugkraft und Wasserdurchfluss lassen sich vor dem Start und während der Reinigung anpassen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, Standard-Reinigungsparameter für jeden Raum festzulegen. So müssen diese nur im Einzelfall manuell geändert werden. Einziger Kritikpunkt ist, dass sich die erstellte Karte nicht drehen lässt. Dies kann Ecovacs jedoch mit einem Update beheben.

Die Ecovacs Home App im Test
Die Ecovacs Home App im Test

Mit „Yiko“ steht optional auch ein eigener Sprachassistent zur Verfügung, der direkt in den Saugroboter integriert ist. Die Sprachbefehle auf Deutsch funktionieren gut, zumindest so lange man die exakten Kommandos kennt. Leider springt Yiko relativ häufig an, ohne dass jemand das Codewort genannt hat. Daher haben wir die Funktion im Laufe des Tests deaktiviert. Selbstverständlich lässt sich der Deebot T10 jedoch auch per Alexa und Google Assistant steuern und in die jeweiligen Systeme integrieren.

Fazit zum Deebot T10+

Mit der Deebot T10 Serie hat Ecovacs einen größeren Sprung bei der Entwicklung seiner Premium-Reihe gemacht. Dabei hat der Hersteller nicht nur das Design optimiert, sondern auch neue Funktionen wie eine serienmäßige KI-Hinderniserkennung verbaut und die Station zur Auto-Entleerung verbessert. Das Saugergebnis kann überzeugen und die Ozmo Pro Wischfunktion ist weiterhin ungeschlagen gut.

Der Ecovacs Deebot T10 ist für 699 Euro erhältlich. Für das Plus-Modell mit Station zur automatischen Entleerung werden 899 Euro fällig. Die Station kann auch später für 299 Euro nachgerüstet werden. Im Bundle kannst du aktuell jedoch einiges sparen. Dieselben Preise wurden bereits für die Vorgänger-Generation aufgerufen und sind für einen Saugroboter mit Premium-Ausstattung vom Markenhersteller fair.

Das Turbo-Modell mit anderer Wischfunktion und Station mit Waschanlage für die Wischmopps kostet 829 Euro. Interessierst du dich für dieses Modell, solltest du auch den Deboot X1 OMNI in Betracht ziehen, dieser kostet aktuell nur unwesentlich mehr und kann auch den Staubbehälter leeren. In unserem Test des X1 OMNI haben wir auch die Wischfunktion mit den rotierenden Mopps getestet.

Ecovacs Deebot T10 Plus Testsiegel mit 96 Prozent Testwertung

Pros der Deebot T10 Serie

  • Wisch-Leistung weiterhin ungeschlagen gut
  • schickes Design
  • zuverlässige Hinderniserkennung bei allen Modellen
  • Wasserabgabe regulierbar
  • zuverlässige Reinigung
  • viele Zusatz-Features

Contras der Deebot T10 Serie

  • Hauptbürste mit „Haar-Problem“
  • Eigener Sprachassistent ausbaufähig

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Bildquellen

  • Ecovacs Deebot T10 Plus Saugroboter: Timo Brauer
  • Ecovacs Deebot T10 Plus Unterseite: Timo Brauer
  • Ecovacs Deebot T10 Plus Station: Timo Brauer
  • Ecovacs Deebot T10 Plus Wischmodul: Timo Brauer
  • Ecovacs Deebot T10 App: Timo Brauer
  • Ecovacs Deebot T10 Plus Testsiegel: Timo Brauer
  • Ecovacs Deebot T10 Plus im Test: Timo Brauer

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1 KOMMENTAR

  1. Ruudi

    Die vibrierende Wischplatte ist keine Erfindung von Ecovacs sondern wurde von Roborock erstmalig auf den Markt gebracht.

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