Amazon Echo Dot 4 mit LED-Display im Test: Ein Detail macht ihn ganz besonders

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Mit dem Echo Dot 4 legt Amazon seinen beliebtesten Smart Speaker neu auf. Neben einer Standard-Version gibt es den kleinen Lautsprecher auch mit LED-Display. Ein Highlight für jeden Nachttisch. Doch was kann die kleine Kugel sonst noch?
Amazon Echo Dot 4 mit LED-Display im Test: Ein Detail macht ihn ganz besonders
Amazon Echo Dot 4 mit LED-Display im Test: Ein Detail macht ihn ganz besondersBildquelle: Blasius Kawalkowski

Amazon hat seine Echo-Reihe optisch neu gestaltet. Das betrifft nicht nur den großen Echo 4, den wir ebenfalls getestet haben. Auch beim Echo Dot ändert Amazon nach vielen Jahren das Design. Aus einem Puck wird ein Tennisball – auch wenn der Echo Dot 4 doch etwas größer ist, als das genannte Spielgerät. Dennoch ist die Kugel so klein, dass sie auf jeden Nachttisch passt. Und das ist auch das Ziel von Amazon. Das verdeutlicht auch das eingebaute LED-Display, das die Uhrzeit anzeigt.

Echo Dot 4: Es ist das Display, das ihn ausmacht

Im Grunde ist das LED-Display das Verkaufsargument und der größte Unterschied – neben dem Design – zur Vorgängergeneration. Hinzu kommt: Die Helligkeit des Displays lässt sich dimmen. Und wenn es dir im Schlafzimmern dann immer noch zu hell ist, sagst du einfach: „Alexa, Display aus.“ So kannst du den Echo Dot 4 noch im Flüstermodus nach der Uhrzeit fragen. Ein weiteres Gimmick: Durch eine kurze Berührung an der Oberseite kannst du den Wecker in den Schlummermodus versetzen.

Die smarte Kugel ist auf dem Nachttisch ein optisches Highlight
Die smarte Kugel ist auf dem Nachttisch ein optisches Highlight

Doch nicht nur im Schlafzimmer macht der Echo Dot 4 eine gute Figur. Ob in der Küche mit Timer-Funktion, die die übrige Zeit bis zum Alarm anzeigt oder im Badezimmer als Uhr und Radio: Die smarte Kugel ist ein Allrounder mit gutem Ton.

Der Klang

Apropos Ton: Der Sound ist für einen derart kompakten Lautsprecher wirklich gut. Der Bass macht bis zu einer Lautstärke der Stufe sechs enorm Eindruck. Dreht man noch lauter auf und reizt die Kugel bis Stufe 10 aus, nehmen die Höhen Überhand und der Bass verstummt. Das war er aber auch schon beim Echo Dot 3. Wer darüber nachdenkt auf die 4. Generation umzusteigen, sollte es in erster Linie nicht wegen des Klangs machen. Der Echo Dot 4 klingt zwar etwas klarer, weist also verbessert Höhen und Mitten auf. Die Unterschiede sind aber zu vernachlässigen. Vielmehr dürfte für viele das LED-Display ausschlaggebend für ein Upgrade sein. Wer hingegen noch einen Echo Dot der ersten oder zweiten Generation besitzt, wird sich über einen deutlich besseren Sound freuen.

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Und sonst so?

Wie beim großen Echo 4 ist auch beim Dot der Netzstecker zu wuchtig. In einer Mehrfachsteckdose überlagert er mindestens einen weiteren Steckplatz. Eine Änderung gegenüber den Vorserienmodellen ist der Leuchtring. Statt oben auf dem Lautsprecher leuchten die LEDs nun unten. Steht der Echo Dot 4 auf dem Nachttisch, sorgt das für einen netten Effekt, da das Licht vom Möbelstück reflektiert wird. Hat man den Echo Dot 4 aber erhöht im Regal in der Küche stehen, sodass der Lichtring aus dem Blickfeld verschwindet, muss man sich allein auf die Stimmerkennung verlassen, wenn man mit Alexa spricht. Wie der große Bruder hat auch die kleine Kugel eine Mikrofon-Aus-Taste. Betätigst du sie, hört Alexa nicht mehr zu.

Per Tastendruck hört der Amazon Echo Dot 4 nicht mehr zu
Per Tastendruck hört der Amazon Echo Dot 4 nicht mehr zu

Echo Dot 4: Die Preise

Amazon verlangt für den Echo Dot 4 (2020) rund 60 Euro. Die Variante mit LED-Display kostet zehn Euro mehr. Zum Black Friday Ende November hat Amazon die Preise kurzzeitig gesenkt. So ist der smarte Lautsprecher für knapp 30 und die LED-Version für knapp 40 Euro zu haben.

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Bildquellen

  • Amazon Echo Dot 4 LED 2020 mit Alexa: Blasius Kawalkowski
  • Amazon Echo Dot 4 LED 2020 mit Alexa: Blasius Kawalkowski
  • Amazon Echo Dot 4 mit LED-Display im Test: Ein Detail macht ihn ganz besonders: Blasius Kawalkowski
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6 KOMMENTARE

  1. Leider wurden auch hier (wie bei vielen Tests im Web) falsche Angaben zum Vorgänger gemacht. Ja, auch den Puck gab es mit dimmbaren Uhrendisplay, ja auch der Puck mit Display hat die Touch Schlummerfunktion. Es ist der gleiche Lautsprecher verbaut, selbst das Display scheint identisch zu dem im Vorgängermodell zu sein. Allein der Prozessor zur Spracherkennung ist neu, allerdings nicht unbedingt nötig: Der alte 3er reagiert fix auf Kommandos.

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