Welche Art von Internetanschluss bei dir zuhause am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. An der Verfügbarkeit an deiner Adresse, an der Größe des Haushalts sowie an der gewünschten Internet-Geschwindigkeit. O2 bietet vier Anschlussarten an, die eigene Vor- und Nachteile bieten.
Welche vier Technologien bietet O₂?
O2 bietet Internet für Zuhause über DSL, Kabel, Glasfaser sowie LTE bzw. 5G an. Damit erreicht der Anbieter nach eigenen Angaben die größte Internet-für-Zuhause-Abdeckung in Deutschland. DSL, Kabel und Glasfaser brauchen jeweils eine eigene Leitung ins Haus. Die Mobilfunk-Lösung kommt ohne Leitung aus.
Wann lohnt sich DSL?
DSL läuft über die klassische Telefonleitung aus Kupfer und ist in Deutschland weitverbreitet. Bei O2 sind bis zu 250 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload möglich. Das reicht für Familien und mittelgroße Haushalte: 4K-Streaming, Homeoffice mit Videocalls, Gaming und Co. laufen problemlos. Die Verbindung gilt als stabil, hat jedoch Leistungslimits.
Welche Vorteile bietet Kabel-Internet?
Kabel-Internet nutzt das TV-Kabelnetz, der Router wird also an die Kabeldose angeschlossen. Mit bis zu 1.000 Mbit/s im Download bei O2 eignet sich Kabel für große Haushalte, in denen mehrere Personen gleichzeitig streamen, spielen oder große Dateien laden. Es gibt aber Einschränkungen: Der Upload liegt bei maximal 75 Mbit/s. Das ist mehr als bei DSL, mit einem Glasfaseranschluss geht aber noch deutlich mehr. Außerdem teilen sich die Nutzer eines Ortes den Kabelanschluss, deshalb kann das Tempo zu Stoßzeiten schwanken.
Warum gilt Glasfaser als zukunftssicher?
Glasfaser überträgt Daten per Lichtsignal bis in die Wohnung. Bei O2 sind hierbei bis zu 1.000 Mbit/s im Download und 500 Mbit/s im Upload möglich. Der hohe Upload hilft dir vor allem bei Cloud-Backups und wenn du im Homeoffice oft große Dateien verschickst. Die Verbindung ist sehr stabil. Der Haken: Glasfaser ist noch nicht überall verfügbar, das Angebot wird aber stetig ausgebaut. Obendrein sind Glasfaseranschlüsse im direkten Vergleich in der Regel die kostspieligsten Optionen.
Wann sind LTE oder 5G die richtige Wahl?
Mit dem O2 HomeSpot kommt das Internet aus dem Mobilfunknetz: Du steckst den Router in die Steckdose und bist online. Das geht so einfach, wie es klingt, und macht die Einrichtung besonders komfortabel. HomeSpot-Tarife lohnen sich vor allem, wenn es an deiner Adresse keinen passenden anderen Anschluss gibt, wenn du schnell online sein willst oder wenn du häufig umziehst. O2 gibt bis zu 100 Mbit/s im Download und 40 Mbit/s im Upload als maximale Geschwindigkeiten an.
Wie finde ich heraus, welcher O₂‑Tarif bei mir verfügbar ist?
Welche Anschlussarten und Geschwindigkeiten dir zur Verfügung stehen, hängt von deiner Adresse ab. Am schnellsten findest du das über die Verfügbarkeitsprüfung von O2 heraus: Du gibst deine Adresse ein und siehst quasi sofort, welche Internetanschlüsse und Geschwindigkeiten du bei dir vor Ort buchen kannst. Wenn du dabei die Wahl zwischen mehreren Optionen hast, hilft ein Blick auf deinen Bedarf. Singles und Paaren reicht oft DSL. Große Familien sind mit Kabel oder Glasfaser besser bedient. Zu Glasfaser sollten – bei Verfügbarkeit – auch alle Power-User greifen, die besonders schnelle Download- und Uploadraten wollen. Der 5G-Router via O2 HomeSpot ist hingegen die Alternative für alle, die eine flexible Lösung suchen und eventuell keine anderen Optionen zur Auswahl haben.
