Asus hat Mobilfunkanbietern und Partnern mitgeteilt, dass 2026 keine neuen Android-Smartphones erscheinen werden. Damit ist klar: Ein Zenfone 13 oder ein ROG Phone 10 wird es im laufenden Kalenderjahr 2026 nicht geben. Der Schritt folgt auf bereits schwächere Smartphone-Jahrgänge, in denen von Asus nur noch wenige neue Modelle vorgestellt wurden.
Gründe für den Asus-Smartphone-Stopp
Offiziell nennt Asus keine detaillierte Begründung. Doch Branchenberichte verweisen auf wachsenden Wettbewerbsdruck durch Hersteller aus China und Südkorea. Laut diesen Einschätzungen lohnt sich der hohe Entwicklungsaufwand für Nischen-Modelle wie kompakte Zenfones oder Gaming-Phones der ROG-Serie immer weniger. Stattdessen soll Asus seine Ressourcen stärker auf lukrativere Sparten wie PCs und Notebooks, Gaming-Hardware sowie Netzwerkprodukte konzentrieren.
Was bedeutet das für Zenfone- und ROG-Fans?
Für Besitzer aktueller Asus-Smartphones ändert sich zunächst wenig: Wartung, Garantiefälle und Software-Updates sollen weiterhin angeboten werden. Das Unternehmen betont, dass der Smartphone-Bereich organisatorisch bestehen bleibt und es sich um eine Pause bei neuen Geräten handelt, nicht um einen sofortigen Komplettausstieg. Wer etwa ein aktuelles Zenfone 12 Ultra oder ein ROG Phone 9 nutzt, kann also vorerst mit weiterer Unterstützung rechnen.
Zukunft der Asus-Smartphones nach 2026
Ob Asus 2027 mit neuen Handys zurückkehrt oder die Pause in einen endgültigen Abschied vom Smartphone-Markt mündet, ist derzeit offen. Branchen-Insider sprechen von einer „Auszeit“, betonen aber auch, dass sich eine einmal gestoppte Smartphone-Sparte erfahrungsgemäß nur schwer wiederbeleben lässt. Für Asus-Fans heißt das: 2026 wird zum Übergangsjahr, in dem sich entscheidet, ob die Marke im Smartphone-Segment noch eine Zukunft hat.
