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Neue ARD-Regel: Das müssen Betroffene wissen

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Neue Regel bei der ARD: Sie hat ihre Livestreams eingeschränkt. Wer sich außerhalb Deutschlands aufhält, bekommt auf vielen WLAN-Radios keine ARD-Sender mehr. Doch es gibt Wege, wie du deine Sender trotzdem hörst.
Ein Mikrofon vom WDR
Ein Mikrofon vom WDRBildquelle: WDR/Annika Fußwinkel

Die Radioprogramme der ARD laufen im Ausland nicht mehr über sogenannte Aggregatoren. Das sind Verzeichnisdienste wie TuneIn, radio.net oder myTuner Radio, die Tausende Sender bündeln und an Apps und WLAN-Radios weiterreichen. Die ARD bestätigt das auf ihrer Hilfeseite. Für Sender wie SWR3, Bayern 3, NDR 2 und WDR 2 ist über diesen Weg im Ausland Schluss. In Deutschland ändert sich dagegen nichts.

Betroffen sind Urlauber genauso wie Deutsche, die im Ausland leben und ihren Heimatsender bisher ganz selbstverständlich über das Internetradio in der Küche gehört haben.

So hörst du die ARD-Sender im Ausland weiter

Gesperrt ist nur der Umweg. Die Streams selbst laufen weiter. Die ARD verweist auf ihre App ARD Sounds und die Webseite ardsounds.de. Dort hörst du alle Programme auch im Ausland.

Smart-Speaker wie Amazon Alexa bleiben ebenfalls auf Sendung, denn sie holen sich den Stream laut SR von ARD Sounds. Die ARD empfiehlt, ARD Sounds im Sprachbefehl ausdrücklich zu nennen. Sonst greift der Lautsprecher womöglich doch auf TuneIn zurück.

So kannst du weiterhin zuhören

Für das WLAN-Radio gibt es einen Trick. Die Sender veröffentlichen die direkten Adressen ihrer Streams, der BR etwa auf seiner Hilfeseite zu den Livestreams. Viele Internetradios erlauben es, so eine Adresse von Hand als Favorit anzulegen. Je nach Gerät im Menü, in der Hersteller-App oder über ein Webportal. Dann greift das Radio direkt auf den Stream zu, ohne TuneIn dazwischen. Ob dein Gerät das kann, verrät die Anleitung. Notfalls hilft das Smartphone. Sender in ARD Sounds starten, per Bluetooth an den Lautsprecher schicken. Nicht elegant. Aber es funktioniert.

Als letzte Variante bleibt ein VPN mit deutschem Server. Damit sieht es für TuneIn und Co. so aus, als wärst du zu Hause. Auf dem Handy ist das schnell eingerichtet. Für ein WLAN-Radio brauchst du dagegen einen Router, der den gesamten Datenverkehr durch den Tunnel schickt, etwa einen Reiserouter.

Relevant ist das Thema auch, für alle die jetzt in die Herbstferien starten. In vielen Ferienwohnungen haben sich die Gastgeber für WLAN-Radios entschieden. Sie werden die ARD-Sender jetzt nicht mehr wiedergeben.

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