Insbesondere Content Creator, Podcaster und Co. brauchen hochwertige Technik, um guten Content erstellen zu können. Denn wer hört sich schon gerne ein Video an, wenn die Soundqualität schlecht ist? Auf der IFA hat Hollyland mit dieser Zielgruppe im Blick neue Funkmikrofone, Streaming-Kameras und mehr vorgestellt. Wir zeigen, was die können.
8.5-Gramm-Mikro für Clip & Go: Hollyland LARK A2
Wer unterwegs dreht – und sich dabei auch noch viel bewegt – möchte keine schwere Funkstrecke mitschleppen müssen. Das Hollyland LARK A2 setzt genau hier an und ist mit einem Gewicht von gerade mal 8,5 g kaum spürbar – und damit leichter, als Konkurrenzprodukte anderer Marken wie DJI oder Rode. Aufgenommen wird mit 48 kHz und 24 Bit. Umgebungsgeräusche werden durch die KI-Rauschunterdrückung in drei Stufen herausgefiltert: von dezenter Korrektur im Innenraum bis hin zu kräftiger Filterung für Außendrehs an Straßen oder auf Messegeländen. Ein automatischer Limiter und eine zusätzliche Sicherheitsspur (Safety Track) sollen zudem verhindern, dass plötzliche Lautstärkespitzen eine Aufnahme unbrauchbar machen. Und ebenfalls praktisch: Bereits fünf Minuten Ladezeit per USB-C sollen ausreichen, um eine Stunde aufzunehmen.
Bis zu 4 TX & 4 RX, ultra-kompaktes Set: Hollyland LARK M3
Unter anderem bei Podcast-Aufnahmen oder Interviews werden meist mehrere Personen gleichzeitig aufgenommen. Damit dies nicht alles über ein Mikrofon und eine Audiospur laufen muss, bietet die LARK M3 von Hollyland die Möglichkeit, bis zu vier Sender und Empfänger gleichzeitig zu verbinden. So werden vier individuelle Audiospuren aufgezeichnet – die sich im Nachgang leichter individuell anpassen lassen können. Genau wie beim LARK A2 setzt auch dieses Modell auf eine dreistufige KI-Rauschunterdrückung, die noch um eine Stimmenaufwertung sowie anpassbare Vocal-Presets erweitert wird. 48 kHz bei 32 Bit sind ebenso möglich, allerdings nur über Aufnahme-Apps von Drittanbietern auf Apple-Geräten. Der Sender wiegt mit 9 Gramm ebenfalls wenig und der Akku hält bis zu acht Stunden durch.
Weitere IFA-Neuheiten von Hollyland
Dazu kommen zwei neue Intercom-Systeme: Das Solidcom C1 Air setzt auf ein offenes Ohr-Design für langes Tragen, das Solidcom SE 2 wiegt 123 Gramm, filtert Umgebungsgeräusche über zwei Mikrofone mit 20 dB, läuft bis zu zehn Stunden und hat einen 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer oder Kamerasignal.

Im Kamerabereich gibt die Streaming-Kamera VenusLiv Air 2 4K mit 60 Bildern pro Sekunde aus und nutzt eine überarbeitete Bildoptimierung (SAR AI Tuning 2.0). Die Einrichtung ist dank USB-Verbindung besonders einfach, was den Start in die eigene Streamer-Karriere erleichtert.
Für wen sich die Neuheiten lohnen
Die Geräte richten sich zwar allesamt vornehmlich an Content Creator, doch auch hier gibt es klare Unterschiede zu erkennen. Das LARK A2 ist perfekt, wenn du allein und mobil drehst und ein Mikrofon suchst, das im Bild kaum auffällt. Das LARK M3 lohnt sich hingegen, sobald regelmäßig zwei bis vier Personen gleichzeitig aufgenommen werden sollen und der Schnitt saubere Einzelspuren braucht. Generell machen es die Geräte Neueinsteigern besonders leicht, bieten technisch aber trotzdem so weit alles, was Profis gebrauchen können.
Das Launchdatum des LARK M3 ist aktuell noch nicht genau bekannt, vermutlich soll es aber Ende September auf den Markt kommen. Das LARK A2 ist seit dem 8. September erhältlich und kostet 47,58 Euro.
