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Heizung richtig reinigen: Diesen Fehler machen viele

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Wer seinen Heizkörper reinigt, geht oftmals schlicht mit einem Staubsauger oder einem Lappen an der Oberseite entlang. Viele machen selbst das nur selten. Dabei können Staub und Verunreinigungen an der Heizung gleich drei Probleme mitbringen und sogar die Heizkosten erhöhen.
Ein Heizkörper im Bad
Heizung richtig reinigen: Diesen Fehler machen vieleBildquelle: Julian Hochgesang / Unsplash

Ist der Heizkörper nicht richtig gereinigt worden, kann das lästige Folgen haben. Zum einen unterstreichen die Verbraucherzentralen mehrfach, dass Staub und Flusen auf den Oberflächen und zwischen den Lamellen die Wärmeabgabe mindern können. Zeitgleich stellt das österreichische Energieinstitut Vorarlberg klar, dass Staub ab etwa 55 °C (Oberflächentemperatur) verschwelt, was zu Geruchsbildung und dem Empfinden von trockener Raumluft führen kann. Zusätzlich stellt die Umweltberatung (Wien) ihrerseits den Zusammenhang mit einer schlechteren Raumluftqualität her. Demnach würde sich Staub aus den Zwischenräumen durch die aufsteigende Wärme im Raum verteilen. Unterm Strich: Der Heizkörper sollte bestenfalls staubfrei sein. Bleibt nur die Frage, wie man diesen am besten reinigt.

Heizkörper reinigen

Heizkörper gibt es in vielen unterschiedlichen Formen. In den meisten Häusern kommen entweder Plattenheizkörper oder Gliederheizkörper zum Einsatz. Im Bad finden sich oft Röhrenheizkörper im Hochkant-Format. Letztere müssen dabei nur außen gereinigt werden, denn ein Innen gibt es hier nicht. Im Gegensatz zu Plattenheizkörpern. Fangen wir daher der Reihe nach an.

Außenreinigung

Hier empfehlen Experten, den ausgeschalteten und abgekühlten Heizkörper zunächst mit einem Staubsauger zu bearbeiten und so den gröbsten Staub zu entfernen. Am besten benutzt man hierfür einen Bürstenaufsatz. Anschließend lässt sich die Außenfläche mit einem Lappen und gegebenenfalls Seifenlauge abwischen. Das Putzmittel darf vor allem bei lackierten Oberflächen nicht ätzend oder scheuernd sein. Andernfalls könnte es den Lack beschädigen und die Rostentstehung begünstigen. Es empfiehlt sich ein Neutralreiniger.

Der Thermostatkopf lässt sich derweil ebenfalls mittels des Bürstenaufsatzes reinigen. Bei hartnäckigerem Schmutz kann auch eine Zahnbürste zum Einsatz kommen. Digitale Thermostate sollte man allerdings nur trocken säubern.

Innenreinigung

Bei Plattenheizkörpern machen viele den vermutlich größten Fehler. Sie vernachlässigen die Innenraumreinigung. Deshalb kann sich genau hier viel Staub und Schmutz ansammeln. Zur Reinigung muss hier zunächst die Abdeckung abgenommen werden. Dazu genügt es in den meisten Fällen, einige Schrauben herauszudrehen oder Klammern zu lösen.

Ab hier lässt sich der Staub mittels Föhn von oben nach unten auf ein feuchtes Tuch pusten. Dabei kann jedoch viel Staub aufgewirbelt werden. Deshalb wäre alternativ der Einsatz einer Heizkörperbürste zu empfehlen. Diese kann bei Amazon für beispielsweise 9,99 Euro erworben werden. Sollte auch diese nicht helfen, empfehlen Experten den Einsatz eines Dampfreinigers zur Beseitigung des hartnäckigsten Schmutzes.

Spalt zur Wand

Im Rahmen der Reinigung darf auch die Rückseite des Heizkörpers nicht vernachlässigt werden. Denn hier sammeln sich oftmals ebenfalls viel Staub und Spinnweben an. Da der Bereich jedoch meistens besser zugänglich ist als das Heizungsinnere, sollte hier ein hausüblicher Staubwedel mit einem längeren Griff genügen. Schon ist die Heizung sauber, das Raumklima besser und die Energiekosten ggf. sogar etwas geringer.

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