Die Ankündigung wirkt wie aus dem Lehrbuch „Klimaschutz auf Speed“. Während bundesweit über die Zukunft fossiler Heizsysteme schon lange diskutiert wird, zündet ein Bundesland den Turbo und zieht einen für viele überraschenden Schlussstrich. Denn das Verbot greift tief in bestehende Konzepte ein. Dabei geht es auch um Kosten, Energieeffizienz und die Frage, welche Heizformen künftig überhaupt noch gewollt sind.
Erstes Bundesland verbietet vielgenutzte Heizung
Das Bundesland, das diesen Vorstoß wagt, ist Hamburg. Dort wurde das Verbot bereits im sogenannten Hamburgischen Klimaschutzgesetz verankert und ab dem 1. Januar 2026 aktiv. Anders als bundesweite Regeln gilt hier: Der Neuanschluss fest installierter Stromdirektheizungen mit einer Leistung von mehr als 1,5 Kilowatt je Nutzungseinheit ist nicht mehr zulässig. Und auch ältere Geräte darfst du nicht durch neue Stromheizungen ersetzen.
Nicht nur klassische Elektroheizkörper oder Nachtspeichergeräte sind betroffen, sondern auch Infrarotheizungen, elektrische Fußboden- und Wandheizungen sowie große Elektrozentralheizungen fallen unter das Verbot. Bislang galten solche Systeme oft als Notlösung oder Übergangstechnologie, vor allem in Altbauten ohne Gasanschluss. Doch damit ist nun Schluss.
Einzig in Ausnahmefällen kann man eine Sondergenehmigung beantragen, wie zum Beispiel bei denkmalgeschützten Gebäuden oder wenn technisch keine Alternative möglich ist. Solche Genehmigungen musst du aber schriftlich nachweisen und über Jahre aufbewahren.
Der Grund für das Verbot
Die Begründung ist simpel: Stromheizungen gelten als extrem ineffizient. Sie wandeln zwar jeden Kilowatt Strom direkt in Wärme um, nutzen aber keine Umweltenergie und verbrauchen damit deutlich mehr Strom als moderne Wärmepumpen. Das führt nicht nur zu hohen Betriebskosten, sondern, je nach Strommix, auch zu einer schlechteren CO₂-Bilanz als viele andere Heiztechniken. Schon heute rechnen Experten vor, dass Wärmepumpen nicht nur effizienter, sondern über ihre Lebensdauer oft auch wirtschaftlicher sind, ganz abgesehen von regulatorischen Risiken.
Für dich kann das Verbot auch indirekt relevant werden, denn Vermieter, die modernisieren, dürfen künftig keine neuen Elektroheizsysteme mehr einbauen. Stattdessen rücken Lösungen wie Wärmepumpen, Fernwärme oder hybride Systeme in den Fokus. Ob das die Nebenkosten senkt oder eher steigert, hängt stark vom Einzelfall ab.
Und auch wenn andere Bundesländer (noch) kein vergleichbares Verbot beschlossen haben: Hamburg könnte hier ein Modellfall sein, der Nachahmer findet. Der Druck wächst, ineffiziente Energieformen zu begrenzen, zumal Deutschland ehrgeizige Klimaziele verfolgt und Heiztechnik einen zentralen Hebel darstellt.

Wie wollen die Behörden denn prüfen, ob da eine alte Heizung oder neue verbaut ist?
Lebt Hamburg auf einer Insel?
Wie will Hamburg die Einfuhr von solchen Heizungen unterbinden?
Hochmut kommt vor dem Fall.
Es hält sich sowieso keiner daran.
Hamburg hat die Netze fast vollständig digitalisiert. Die Kontrolle ist einfach.
Da ist zumindest ein Hoffnungsschimmer, dass Hamburg das grüne Denken hinter sich lässt und wieder zu einer pragmatischen, normalen Denkweise zurückkehrt.
wie auf Bundesebene den Wähler ignorieren, eher nicht normal und erstrebenswert.
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren das in Hamburg nur noch Volltrottel am Werk sind.Rot/Grün versiffte Spinner.Die Stadt ist dreckig und versifft. Ich würde mich schämen Bürgermeister einer solchen Dreckstadt zu sein und dann noch den Mund großkotzig aufreißen.Hamburg ist am Ende !
es geht um Hamburg und nicht auf Bundesebene der nutzlosen rechten Führer.
Hamburg hat scheinbar echte Probleme zu lösen. Als weltbewegender Kleinstaat im Staat will es das Weltklima retten, während Schweröl betriebene Frachtschiffe, die die halbe Welt umrundet haben, tagtäglich E-Autos, China-Ware, so wie andernorts Flüssiggas aus den USA, im Hamburger Hafen tagtäglich anlanden lassen. Diese konsequent umgesetzten grünen Denkweisen, ganz mein Humor.
Ja was denn nun, keine Neuinstallation oder nur nicht mehr als 1,5kW je Nutzeinheit. Was ist das eigentlich, ein Heizkörper oder eine Wohnung. Und wo nutzt eine Gasheizung Umweltenergie? Naja wundern dürft ihr Hamburger euch nicht, erste Folge eures tollen Bürgerentscheids.
Der Bürger hat so letztes Jahr entschieden. Das erste Bundesland, welches den Wähler folgt und nicht der Lobbyisten. Beneidenswert, dass wäre auf Bundesebene auch mal angebracht, anstatt das einzige lebensbedrohliche weltweite Problem zu ignorieren.
das wird wird für 1 bis 2 jahre sein und später wider abgeschafft. rein wirtschaftlich für den Staat. der bürger ist gezwungen. überlegt mal wie die vergangeheit eingefürt wurde und abgeschaft wurde. alte generationen haven es alle alles schon mal gehabt. wie ein ping bong ball dpielt man mit uns bürger. nur so läuft das systeam. kein wunder das alle auswandern. es sei den die denken nicht mal selber.
Infrarotheizungen sind nicht ineffizient! Sie erwärmen direkt Oberflächen und Menschen statt die Raumluft.
Naja Hamburg ist für eine Großstadt ziemlich sauber, geringe Kriminalität, gutes Abschneiden in der Bildung. Ich persönlich sehe kein sonderbares großes Problem, es betrifft ja nur elektrische Direktheizungen, die eh finanziell dermaßen teuer als Heizung sind.
Der Badwärmestrahler ist nicht betroffen, denn es ist kein Kaufverbot, sondern nur ein Neuinstallationsverbot durch Betriebe. Der dir dann auch die Genehmigung gibt wenn’s technisch nicht anders möglich ist.
Wärmepumpen sind ja technisch gesehen auch elektrische Heizungen, nur eben nicht direkt…
Abgesehen davon das, dass hier so ein richtiger Slip-Artikel ist der 100 Jahre um den heißen Brei redet, damit Boomer sich wieder mal aufregen können, versteht in den Kommentaren gefühlt aber auch keiner was jetzt genau verboten wurde.
Da niemand mmn so eine Heizung freiwillig installiert haben wollen würde, weils kosten-technisch halt nicht sinnvoll ist, kann man vielleicht sagen das ein Gesetz unnötig ist, aber sonderlich großes Drama ist das jetzt nicht.
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