GEZ-Gebühren: Plötzlich werden 8 Euro mehr fällig! Das ist der Grund

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Die GEZ-Gebühren sollen weiter steigen. Das fordern die Öffentlich-Rechtlichen und haben sogar Klage eingereicht. Derweil nimmt die Kritik an dem System immer weiter zu. Und während über mehr Geld diskutiert wird, wendet sich der Beitragsservice pünktlich zum Jahresbeginn an Millionen Deutsche.
GEZ-Gebühren: Deshalb werden plötzlich 8 Euro mehr fällig!

GEZ-Gebühren: Deshalb werden plötzlich 8 Euro mehr fällig!

Gut 55 Euro zahlt jeder Haushalt in Deutschland alle drei Monate für den Rundfunkbeitrag. Alternativ gehen auch 110,16 Euro halbjährlich oder gleich 220,32 Euro jährlich im Voraus. Die GEZ-Gebühren fließen zuverlässig: Fast zehn Milliarden Euro nehmen ARD, ZDF und Deutschlandradio pro Jahr ein. Viel Holz für Nachrichten, Tatorte, Talkshows – und für ein System, das trotz üppiger Einnahmen weiter wachsen will. Denn die Sender fordern die nächste Erhöhung des Rundfunkbeitrags, der bereits 2025 steigen sollte. Der genaue Betrag steht noch aus. Doch nun meldet sich der Beitragsservice pünktlich zum Jahresbeginn mit einer Erinnerung, die auch 2026 Millionen Beitragszahler betrifft.

Gebühr für GEZ-Gebühren

Wer seine GEZ-Gebühren per Überweisung oder Dauerauftrag zahlt, bekommt immer häufiger nur noch ein einziges Schreiben: die sogenannte Einmalzahlungsaufforderung. Darin stehen alle Zahlungstermine für ein Jahr. Und diese gelten gleich auch für die Folgejahre. Weitere Erinnerungen? Fehlanzeige. Der Beitragsservice zieht sich zurück und sagt: Ab jetzt sind Sie dran.

GEZ-Befreiung: Diese Rentner müssen jetzt nicht mehr zahlen

Die bisher gewohnten regelmäßigen Zahlungsaufforderungen werden schrittweise abgeschafft. Wer einmal umgestellt ist, muss seine Termine eigenverantwortlich einhalten. Wer es vergisst, zahlt drauf. Denn der Beitragsservice versteht bei Fristen keinen Spaß. Auf seiner Internetseite heißt es unmissverständlich: „Wird der rückständige Betrag nicht beglichen, wird ein Festsetzungsbescheid verschickt. Mit dem Festsetzungsbescheid wird ein Säumniszuschlag von 1 Prozent der rückständigen Beitragsschuld fällig, mindestens aber 8 Euro.“ Kurz gesagt: Wer es verpasst, die GEZ-Gebühren rechtzeitig zu überweisen, muss noch mehr zahlen.

Auch wer vom Rundfunkbeitrag befreit ist, muss reagieren

Auch wer von den GEZ-Gebühren befreit ist, darf sich nicht zurücklehnen. Eine Befreiung – etwa bei Bezug bestimmter Sozialleistungen – passiert nie automatisch. Sie muss beantragt werden. Mit Nachweisen. Und mit Kalender im Blick. Der bewilligte Zeitraum endet irgendwann. Dann muss rechtzeitig ein Folgeantrag her, sonst lebt die Beitragspflicht wieder auf. Und wenn die Voraussetzungen vorzeitig wegfallen – etwa durch einen neuen Job – erwartet der Beitragsservice eine Meldung.

GEZ-Gebühren: Jetzt ist klar, wann wir keinen Rundfunkbeitrag mehr zahlen müssen

Der Beitragsservice hat dafür auch einen Tipp parat: das SEPA-Lastschriftverfahren. Abbuchen lassen, pünktlich zahlen, keine Sorgen. Wer lieber selbst überweist, darf das weiterhin tun – sollte aber besser wissen, wann. Die Botschaft für 2026 ist klar: Die GEZ-Gebühren kommen zuverlässig. Die Erinnerung nicht mehr. Wer nicht aufpasst, zahlt extra.

Bildquellen

  • GEZ-Gebühren sollen steigen und die Bosse von ARD und Co. schwimmen in Geld: Dodi Achmad & Marah Bashir / Unsplash
  • GEZ-Gebühren: Deshalb werden plötzlich 8 Euro mehr fällig!: Blasius Kawalkowski / inside digital mit Material von Thibault Penin / Unsplash

4 Kommentare

  1. Karsten
    Um ein undemokratisches System zum Fall zu bringen, lohnen sich die 8€ auf jedem Fall. Jeder soll mitmachen. Weg mit Zwangsabgabe.
  2. F. F.
    In demokratischen Ländern wurde die Rundfunkgebühr bereits abgeschafft. Ohne das sich die Politik damit Vorteile verschafft hat und nicht das Programm diktiert. Deutschland ist in Sachen Gebühren, Steuern und Abgaben ein Entwicklungsland. Leider ist auch das Bundesverfassungsgericht nicht neutral. Eigentlich hätten die obersten Richter die Rundfunkgebühr längst kippen müssen, da ARD, ZDF und DRadio schon lange nicht mehr ihren eigentlichen Aufgaben nachkommen und mit den eigetriebenen Zwangsgebühren auch nicht wirtschaftlich umgehen. Die Zwangsgebühr dient nur der Bereicherung der Intendanten, Programmdirektoren, dem überblähtem Rundfunkrat und sonstigen Trotteln der Chefetagen.
  3. Volker
    Solange wiederholungen bei den öffentlichen die RUNDE macht und ehemalige Mitarbeiter [ RBB] millionen als Pensionen erhalten ist für viele Beitragszahler die Gebühren rechtswiedrich und überzogen. Millionenbeträge führ Sportsendungen die nicht notwendig sind, ist die falsche Art zu Sparen.
  4. Knöfler, Dagmar
    Das Programmangebot ist grottenschlecht. Immer Wiederholungen, teils steinalte Filme, z. B. Teo Lingen ect. Das will niemand sehen. Immer die selbe Brühe. Ich bin dafür das der ÖRR abgeschafft wird, wers gucken will so dafür bezahlen, ganz einfach. Der Oberhammer, die Kaulitze für Wetten das. Aber es geht bestimmt noch schlimmer.
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