ANZEIGE

Vorwerk Besserwischer im Lesertest: Klare Kaufempfehlung für den Kobold?

8 Minuten
Zwei von unseren Lesern haben in den vergangenen Wochen den Vorwerk „Besserwischer“ auf Herz und Nieren bei sich zu Hause getestet und dabei auf Saug- und Wischleistung sowie besonders auf die Handhabung geachtet. Hier kommt das Ergebnis unseres Vorwerk-Lesertests.
Vorwerk Besserwischer mit einer Katze
Katzenhaare und -Streu: Kein Problem für den Besserwischer.Bildquelle: Privat

Wir hatten euch gefragt, wer den Vorwerk Besserwischer bei sich zu Hause ausprobieren möchte. Aus den zahlreichen Bewerbungen haben sich zwei Lesertester mit ihrer Beschreibung hervorgetan. Matthias und Valerie konnten das Vorwerk-Set bei sich zu Hause und völlig individuell testen. Das Ergebnis vorweg: Beide sind sehr angetan vom Besserwischer, in einem entscheidenden Punkt weichen die Testurteile jedoch voneinander ab.

Die Ausgangsposition

Valerie und Matthias erhielten das Kombi-Set „Grenzenlose Freiheit“, bestehend aus dem Kobold VB100 Akku-Staubsauger, dem Akku-Saugwischer SPB100 und der Akku-Elektrobürste EBB100. Dazu kommt noch das passende Equipment, wie Reinigungsmittel, Wischtücher und Ersatzfilter.

Matthias testet das Set in seiner „Arena“, einer 60 Quadratmeter-Wohnung, vorwiegend mit Parkett-, Fliesen- und Laminatböden ausgelegt. Im Duell muss sich der Kobold unter anderem gegen einen Akkusauger der Marke Tineco behaupten. Besondere Herausforderung: Katze Mila, die Dauergast in seiner Wohnung ist.

Bei Valerie saugt und wischt der „Besserwischer“ auf 80 Quadratmetern und einem Mix aus geöltem Holz- sowie Natursteinboden – außerdem Fliesen in WC und Bad. Die Räume beschreibt sie als klein und verwinkelt, was das Putzen bislang zusätzlich herausfordernd gestaltete. Auch hier sind Katzenhaare mit im Spiel.

Vorwerk Besserwischer-Set Lieferumfang
Der Lieferumfang ein- und ausgepackt.

Der erste Eindruck zählt

Valerie lobt den Lieferumfang des Sets und hebt hervor, dass Vorwerk nachhaltig verpackt und nur so viel Plastik wie unbedingt nötig als Verpackungsmaterial verwendet. Das meiste steckt in Kartons und war sicher verstaut. Aufgebaut gibt es einen ersten Eindruck: „Alle Teile wirken sehr hochwertig und sind einfach zu bedienen. Eigentlich braucht man die Bedienungsanleitung nicht. Nun geht es ans Eingemachte: Der Akku-Sauger ohne Aufsatz ist leicht und liegt gut in der Hand. Beim Besserwischer-Aufsatz fällt mir direkt auf, dass er schwerer ist. Aber kein Wunder, hier steckt jede Menge Technik drin. Einfach den Akku-Staubauger in die Öffnung stecken und fertig ist der Besserwischer. An der Bodenplatte kann man einen grünen Rahmen für das Reinigungstuch abnehmen und dieses per Klett anbringen. Nun legt man den Rahmen einfach auf den Boden, den Besserwischer richtig draufstellen und einrasten lassen. Der Wassertank ist ebenfalls mit einem Handgriff abnehmbar und zu leicht zu befüllen.“

Matthias startete zunächst mit einem kleinen Fehler, auf den direkt die richtige Lehre folgte: „Bevor es losgeht, sollten die Reinigungstücher bei 60 °C ohne Weichspüler gewaschen werden. Daran habe ich mich nicht gehalten und hatte bei meinen ersten Saug-Wischvorgängen prompt eine leichte Schlierenbildung auf Laminat. Bei meinen nächsten Einsätzen, mit korrekt gewaschenen Reinigungstüchern, waren die Schlieren verschwunden.“

Wird mit dem Besserwischer alles besser?

Beide Lesertester erleben eine spürbare Verbesserung zum bisherigen Saug- und Putzstatus. Matthias ist rasch überzeugt: „Auch hartnäckiger, festgetrockneter Schmutz wird spätestens nach einigen Sekunden auf der gleichen Stelle gelöst. In einem Härtetest durfte der Saugwischer den Frühjahrsputz auf meinem Balkon durchführen. Der Kobold zeigte hier eine gute Figur. Lediglich die Ecken könnten noch etwas sauberer sein und einzelne größere Blätter konnten nicht eingesaugt werden.“

Balkonputz mit dem Besserwischer: Vorher und Nachher
Härtetest mit Vorher-Nachher-Bild: Links die Balkonfliesen vor dem Besserwischer-Einsatz, links der saubere Balkon danach.

Auch Valerie findet Gefallen am Gerät: „Der Besserwischer gleitet einwandfrei über alle Bodenarten und auch um jede Ecke. Bei mir wird jede Woche der Boden gesaugt und gewischt, deshalb dachte ich, es wäre sauber… War es wohl doch nicht! Das Bodentuch war nach der ersten Runde im Wohnzimmer dunkelbraun, ich habe mich richtig erschrocken! Aber beim dritten Mal, wo ich schon zweimal ‚bessergewischt‘ hatte, sieht es normal verschmutzt aus. Auch beim Natursteinboden und den Fliesen hat der Besserwischer eine deutlich bessere Reinigungsleistung als ein normaler Mopp.“ Und weiter beim Thema Krümel und Katzenhaare: „Ehrlich gesagt, war ich skeptisch, ob der Besserwischer die ganzen Katzenhaare und Krümel in einem Arbeitsgang schafft. Doch gar kein Problem, Saugen und Wischen gleichzeitig klappen einwandfrei. Die Saugleistung ist so gut, dass er bis in die Ecken saugt.“

Und der Faktor Zeit?

Spart man mit dem Besserwischer und der 2-in-1-Saugwischerei wirklich Zeit? Valeries Antwort ist eindeutig: „Ja, auf jeden Fall! Ich brauche deutlich weniger Zeit. Dazu spart man Wasser, Reinigungsmittel und vor allem Nerven! Mit dem Besserwischer mache ich auch gerne mal schnell zwischendurch sauber. In anderen Bewertungen werden teilweise die recht kleinen Staubsaugerbeutel bemängelt, für mich ist das aber kein Thema.“ Matthias bestätigt diese Beobachtung.

Nutzung, Einstellungen, Akku: So klappt’s mit dem Besserwischer

Beide Tester eint, dass sie den Akku-Saugwischer meist auf Feuchtigkeitsstufe 2 von 3 nutzen. Valerie saugt auf Stufe 3, während bei Matthias die mittlere Stufe meist reichte. Das deckt sich im Übrigen mit den Erfahrungen unseres Besserwischer-Testberichts. Leichte Kritik führt Matthias an: „Leider merkt sich der Saugwischer im Gegensatz zur Elektrobürste nicht die zuletzt eingestellte Feuchtigkeitsstufe, wenn er ausgeschaltet wird. Hier wäre eine einheitliche Bedienung aller Aufsätze wünschenswert.“

Valerie ist eine Kandidatin für einen Zweit-Akku, so erklärt sie: „Für die gut 80 m² brauche ich zwei bis drei Tankfüllungen Wasser und muss einmal zwischendurch den Akku laden. Für jede Bodenart benutze ich ein Bodentuch, das ich bei Bedarf zwischendurch mit der Hand auswasche. Anschließend kommen die Bodentücher in die Wachmaschine.“ Matthias kommt die kleinere Wohnung und die mittlere Saugstufe in puncto Effizienz zugute: „Der Akku hat einen kompletten Reinigungsvorgang problemlos durchgehalten, nur der Wassertank musste je nach ‚Reinigungsintensität‘ einmal nachgefüllt werden“

Kritik am Besserwischer

Eine Abwägungssache ist die Größe und Schwere des Besserwischers. So schreibt Valerie:  „Ich kann den Besserwischer auch auf höchster Stufe mit einer Hand bedienen, mit zwei Händen ist es aber auf Dauer bequemer.“ Matthias geht bei der Bedienung ins Detail und kritisiert: „Zu den Kritikpunkten gehört unter anderem die Größe des Saugwischers. Durch die relativ große Auflagefläche sind enge Stellen und Ecken teilweise nicht zugänglich. Außerdem müssen Kanten seitlich abgefahren werden, damit das Reinigungstuch sie erreicht.“ Und hier fügt auch Valerie passend an: „Es gibt nur eine Sache, die mich stört: Beim Wischen ist außen einen Rand, der nicht gewischt wird. Den kann man durch geschicktes Drehen des Besserwischers zum Glück deutlich verkleinern. Aber gerade in die Ecken kommt er nicht hin. Da würde ich mir noch eine Verbesserung wünschen. Genauso wie eine Art Eckschutz, damit die Möbel nicht verkratzen. Ich werde wohl Filzgleiter für Möbel außen dran kleben.“

Vorwerk Besserwischer Lesertest: Das Fazit

Unsere beiden Lesertester ziehen ein Fazit, das in einem entscheidenden Punkt – dem Preis – leicht auseinander geht.

Matthias’ Fazit im Wortlaut

„Als reiner Bodenstaubsauger und -wischer hat der Kobold vollständig überzeugt. In puncto Saugleistung übertrifft er meine bisherigen Sauger und bietet zusätzlich die Wischfunktion. In Zukunft ist es problemlos möglich das Wischen in die regelmäßige Putzroutine, ohne besonders großen zeitlichen Mehraufwand zu integrieren. Das wird vermutlich dazu führen, dass ich wesentlich häufiger wischen werde und die Wohnung sauberer wird.

Vorwerk Kobold VB100 Akku-Staubsauger unter einem Schrank
Flache Bauweise: Der Staubsauger kommt problemlos unter viele Schränke.

Der größte Makel ist für mich die Handhabung des Geräts. Der Kobold ist in erster Linie als Bodenstaubsauger zu sehen. ‚Mal eben‘ eine Arbeitsplatte oder ein Möbelstück absaugen ist zwar möglich, aufgrund der Größe aber umständlich. Damit ersetzt er meinen bisherigen Sauger für mich nicht vollständig. Fairerweise ist zu sagen, dass der Kobold aber auch nicht als Handstaubsauger beworben wird.

Insgesamt bin ich mit dem Gerät jedoch sehr zufrieden und möchte ihn nach dem Test nicht wieder abgeben. Er spart Zeit und führt zu einem großen Komfortgewinn. In Zukunft wird der Sauger vermutlich mit der Elektrobürste für die täglichen Aufgaben einsatzbereit in einer Ecke geparkt und der Wischaufsatz wird bei der gründlichen Reinigung alle 1–2 Wochen regelmäßig zum Einsatz kommen.

In Anbetracht des Preises muss jeder für sich selbst entscheiden, ob der Kobold den Zeit- und Komfortgewinn wert ist. Wer bereit ist so viel Geld auszugeben, wird von der Leistung des Geräts jedenfalls nicht enttäuscht sein. Für mich persönlich wäre er allerdings zu teuer.“

Valeries Fazit im Wortlaut

„Wem kann ich den Besserwischer empfehlen? An sich allen Leuten, die gerne unkompliziert sauber machen. Das gilt genauso für Familien wie Singles. Man sollte sich nur nicht daran stören, dass man entweder einen kleinen Streifen an der Wand und Möbeln nicht richtig gewischt hat oder noch mal mit dem Handwischer nachgehen. Von daher ist mein Fazit eine klare Kaufempfehlung. Die Anschaffungskosten gleichen sich meiner Meinung nach bald durch die Zeitersparnis aus!

Auch wenn es nicht zum eigentlichen Test gehört, möchte ich es hier erwähnen: Die Elektrobürste ist unschlagbar in der Reinigung von Teppichen, Fußmatten usw. – Tierhaare haben keine Chance. Mit diesem Aufsatz kann ich auch meine steile Treppe einfach saugen. Das war bisher mit dem normalen Staubsauger eine umständliche Angelegenheit. Deshalb ist mein alter Staubsauger bereits in den Keller umgezogen, genau wie der Mopp.“

Wir bedanken uns bei unseren Lesertestern für ihre Mühe und wünschen weiterhin viel Freude mit dem Besserwischer!

→ Im Vorwerk-Online-Shop ansehen: Dieses Set haben unsere Leser getestet

Über unsere Links

Mit diesen Symbolen kennzeichnen wir Affiliate- beziehungsweise Werbe-Links. Wenn du einen so gekennzeichneten Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Keine Sorge: Auf den Preis des Produkts hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, inside digital weiterhin kostenlos und ohne Bezahlschranke anbieten zu können. Vielen Dank!

Bildquellen

  • Vorwerk Besserwischer-Set Lieferumfang: Privat
  • Vorher-Nachher-Bild Balkonputz mit dem Vorwerk Besserwischer: Privat
  • Vorwerk Staubsauger unter einem Schrank: Privat
  • Vorwerk Besserwischer und Katze: Privat
Heimkino TCL-Soundbar
Heimkino aufrüsten: 3 Entertainment-Profis zeigen ihre Neuigkeiten für 2021
Gleich drei der erfolgreichsten Heimkino-Ausstatter haben in dieser Woche ihre neuen Portfolios für 2021 auf die Gleise gesetzt. Neben LG und Sony reiht sich mit TCL der zweitgrößte TV-Hersteller der Welt ein. Doch was gibt es Neues für dein Kinoerlebnis 2021?

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen