Renten-Abzocke! So werden Rentner jetzt reingelegt

2 Min. Lesezeit Teilen/Speichern
Mehr Rente Mitte des Jahres, Nachzahlung in Aussicht, und trotzdem verlieren viele Rentner gerade Ende Geld. Verbraucherschützer schlagen jetzt wieder Alarm: Erneut handelt es sich um Rentner-Abzocke.
Wie viel Rente bekomme ich? Neues Online-Portal zeigt es jetzt

Wie viel Rente bekomme ich? Neues Online-Portal zeigt es jetzt

Fast 21 Millionen Menschen beziehen in Deutschland eine Rente. Die gute Nachricht: Mitte dieses Jahres gibt es wieder mehr Geld: Die Rente steigt. Und: Rund 10 Millionen Rentnern winkt sogar eine große Nachzahlung. Doch wie viel gibt es? Viele wollen jetzt genau wissen: Wie hoch fällt meine neue Rente aus? Habe ich Anspruch auf mehr? Und stimmt das alles, was im Brief vom Staat steht? Also wird gegoogelt. „Rentenauskunft beantragen“, „Versicherungsverlauf prüfen“ oder „Rente berechnen“. Ein paar Klicks, ein Formular, fertig. So die Hoffnung. Doch genau hier beginnt jetzt die Abzocke.

Hier beginnt die Rentner-Abzocke

Denn während sich Rentner auf ihr Plus freuen, schlagen andere Kapital aus der Unsicherheit. Verbraucherschützer und das Europäisches Verbraucherzentrum (EVZ) schlagen aktuell Alarm. Sie warnen vor einer besonders dreisten Masche, die auf Menschen im Ruhestand oder kurz davor zielt. Die Betrüger arbeiten mit Kulissen. Ihre Webseiten sehen aus wie Amtsstuben: viel Blau, viel Grau, Adler-ähnliche Logos, Wörter wie „Serviceportal“ oder „Rentenstelle“. Wer sucht, landet oft zuerst dort – weil diese Seiten sich ganz nach oben einkaufen. Bei Google heißt das: Anzeige. Klein steht es dabei. Groß steht nur: „Jetzt Rentenauskunft anfordern“.

Millionen Deutsche betroffen: Regierung will 8-Stunden-Tag abschaffen

Das Problem ist doppelt. Erstens: Diese Anbieter verlangen Geld. Oft 20, 30 oder 40 Euro. Für etwas, das bei der Deutschen Rentenversicherung kostenlos ist. Zweitens: Sie sammeln Daten. Sozialversicherungsnummern, Adressen, manchmal sogar Bankdaten. Wer Pech hat, liefert damit gleich das Material für Identitätsdiebstahl. Die Betreiber sitzen nicht selten im Ausland, ein richtiges Impressum sucht man, wie die berühmte Rentenlücke, vergeblich. Rentner, die einmal bezahlt haben, sind ihr Geld los. Und im Gegenzug gibt es einfach nichts.

Was man jetzt tun sollte

Die Lösung ist einfach: direkt zum Original gehen. Rentenauskünfte bekommen Rentner nur über offizielle Seiten wie bund.de oder die Webseite der Rentenversicherung. Keine Formulare aus Anzeigen anklicken. Immer prüfen, wer hinter einer Seite steckt. Und misstrauisch werden, sobald Geld verlangt wird. Staatliche Renteninfos kosten nichts.

Keine Kommentare

[-AMP Version-]