Tagesgeld vs. Festgeld: Bei dieser Bank gibt's drei Jahre lang 3,2 Prozent Zinsen

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Wer sein Geld sinnbringend anlegen möchte, sollte sich vorab einige Gedanken machen. Vor allem Tagesgeldkonten gelten als beliebteste kurfristige Anlagemöglichkeit, obwohl eine Alternative noch mehr Zinsgewinne verspricht – und das (fast) komplett risikofrei.
Frau steckt eine Münze in ein Sparschwein
Tagesgeld vs. Festgeld: Bei dieser Bank gibt's drei Jahre lang 3,2 Prozent ZinsenBildquelle: Sasun Bughdaryan / Unsplash

Immer mehr Sparkassen und Volksbanken neigen dazu, das Tagesgeldkonto in Vergessenheit geraten zu lassen. Was ehemals als klassisches Sparbuch begann, ist mittlerweile eine kurzfristige, jedoch häufig zinsarme Anlagemöglichkeit. Möchtest du von dem Modell profitieren und länger als drei oder sechs Monate anlegen, bleibt dir in der Regel nur das „Bank hopping“, um mögliche Neukundenaktionen abzugreifen. Eine sichere Alternative bietet hier jedoch Festgeld. Warum sich das lohnen kann und worauf du unbedingt achten solltest, verraten wir dir jetzt.

Wichtig: Bei diesem Artikel handelt es sich nicht um eine Finanzberatung. Du solltest dein Geld so anlegen, wie du dich am wohlsten damit fühlst. Wir möchten dir lediglich Alternativen zum Tagesgeld aufzeigen, falls du gerne etwas mehr sparen möchtest und dein Geld gerade nicht zwingend benötigst.

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Tagesgeld vs. Festgeld: Welche Unterschiede gibt es?

Um die Frage nach den Unterschieden zu klären, sollten wir erst einmal klarstellen, was es mit den jeweiligen Spar-Methoden auf sich hat. Ein Tagesgeldkonto ermöglicht dir das kurzfristige Anlegen von Geld und wird in der Regel mit einem Basiszins verzinst. Vor allem Direktbanken locken hier mit 3 Prozent oder mehr. Allerdings sinken die Zinsen nach drei oder sechs Monaten dann wieder auf deutlich unter 1 Prozent, was zu einem Realverlust, also dem Wertverlust deines Geldes, führen kann. Allerdings kannst du jederzeit zusätzlich etwas auf dein Tagesgeldkonto einzahlen oder auch Geld abheben. Du hast also ständig Mittel zur Verfügung, wie wir es von einem Sparbuch kennen.

Etwas anders gestaltet sich das beim Festgeld. Hier legst du einen gewissen Betrag an, der über einen fixen Zeitraum verzinst wird. Die Zinsen sind in der Regel zwischen 2 und 3 Prozent angesetzt. Diese verringern sich auch nicht, da das Geld nach dem vereinbarten Zeitraum ausgezahlt wird. Der Nachteil: Du hast keine Möglichkeit, an dein angelegtes Geld zu kommen. Es gibt zwar Ausnahmefälle, wie den § 314 BGB, der die Kündigung von Dauerschuldverhältnissen aus wichtigem Grund regelt, allerdings sind vorzeitige Kündigungen beim Tagesgeld nicht vorgesehen. Solltest du diese dennoch in Anspruch nehmen, kann es zu Strafzinsen oder dem Verlust der Zinsen führen.

Darum lohnt sich die Anlage in Festgeld

Der Grund, warum Tagesgeld dennoch sehr spannend ist, zeigt eine einfache Rechnung. Angenommen, du möchtest 10.000 Euro für ein Jahr anlegen, weil du das Geld vermehren möchtest. Nutzt du ein Tagesgeld-Angebot einer Direktbank mit 3,3 Prozent Guthabenverzinsung für sechs Monate und anschließender Reduktion auf 0,75 Prozent, erhältst du 202,50 Euro als Zinsertrag. Legst du den gleichen Betrag über 12 Monate in Festgeld an, das mit 2,5 Prozent Zinsen bespart wird, bekommst du 250 Euro ausgezahlt. Weißt du, dass du das Geld aktuell nicht benötigst, ist die Anlage in ein Festgeldkonto also deutlich lukrativer, da der Zinsertrag mit der eingezahlten Summe skaliert.

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Einen Faktor sollten wir dennoch nicht außer Acht lassen. Während du beim Tagesgeld schon 10 Euro besparen kannst, musst du bei einem Festgeld-Plan häufig eine gewisse Summe aufbringen. So bietet die Deutsche Bank auf ihr FestzinsSparen aktuell zwar eine Verzinsung von 2 Prozent an, allerdings gilt diese erst ab einem Mindestbetrag von 2.500 Euro und bis maximal 250.000 Euro. Hier bist du also ebenfalls etwas eingeschränkter, als beim Tagesgeld. Dennoch bleibt: Hast du das Geld auf der hohen Kante, ist die Anlage in ein Festgeld lukrativer. Zudem ist es sicherer, als etwa in Aktien zu investieren, und sichert dir einen fixen Betrag am Ende der Laufzeit zu.

Jetzt sparen: Hier bekommst du starke Festgeld-Angebote

Beide Sparvarianten haben also eine klare Daseinsberechtigung. Benötigst du nur einen kurzen Sparzeitraum, ist das Tagesgeld, vor allem mit den zahlreichen Neukundenangeboten im Netz, durchaus spannend, während Anleger, die das meiste aus ihrem Geld in einer sicheren Umgebung herausholen möchten, doch eher zum Festgeld greifen sollten. Während die Deutsche Bank zwar ein recht interessantes Angebot aufweist, gibt es noch bessere Deals. Nachfolgend haben wir dir einige Festgeld-Angebote inklusive der Guthabenverzinsung aufgelistet:

BankZinssatz (12 Monate)BesonderheitenZum Anbieter
Ferratum Bank2,8 %• Anlage schon ab 3 Monaten möglich
• Bis zu 3,2 % Zinsen
• Schon ab 1 Euro
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pbb direkt2,35 %• Bis zu 2,75 % möglich
• Verschiedene Festgeld-Modelle
• Bis zu 20 % des Anlagebetrags jederzeit nutzbar
• Auch in USD möglich
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Postbank2,2 %• Verschiedene Festzinszeiträume
• Bis zu 96 Monate möglich
• AAA-Rating
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DKB2 %• Anlagen schon ab 3 Monaten möglich
• Bis zu 2,5 % möglich
Zur DKB
1822direkt1,8 %• Zwischen 6 und 24 Monate
• Ab 5.000 Euro Anlagesumme
Zur 1822direkt

Derzeit bietet die Ferratum Bank den höchsten Zinssatz auf Anlagen, die bis zu drei Jahre andauern. Satte 3,2 Prozent gibt es dort. In allen Fällen gilt: Je länger du dein Geld anlegst, desto höhere Zinssätze erhältst du. So bietet die Direktbank-Tochter der Sparkasse, die 1822direkt, aktuell einen eher niedrigen Zinssatz, kann jedoch auf flexible Anlagezeiträume zurückgreifen. Soll es eher ein Tagesgeldkonto werden, empfiehlt sich im Übrigen ein Blick auf folgende zwei Angebote:

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