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GEZ-Gebühren: Ab April müssen tausende Deutsche nicht mehr zahlen

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Mit den GEZ-Gebühren nehmen die Öffentlich-Rechtlichen jedes Jahr Milliarden ein. Den Bossen von ARD, ZDF und Co. ist das noch nicht genug, weshalb der Rundfunkbeitrag weiter steigen soll. Doch ab April müssen tausende Deutsche nicht mehr zahlen!
GEZ-Gebühren: Ab April müssen tausende Deutsche nicht mehr zahlen
GEZ-Gebühren: Ab April müssen tausende Deutsche nicht mehr zahlenBildquelle: inside digital mit BoliviaInteligente / Unsplash und KI

Du schaust dir keine Sendungen bei ARD, ZDF und Co. an? Egal, trotzdem musst du monatlich 18,36 Euro an GEZ-Gebühren bezahlen. Und da man gar nicht monatlich zahlen kann, werden einmal im Quartal 55,08 Euro abgebucht. Ein hübsches Sümmchen für etwas, das viele gar nicht nutzen wollen. Kein Wunder also, dass der Rundfunkbeitrag regelmäßig zur Zielscheibe wird. „Zu vieles vom Gleichen„, sagen die einen. Andere wollen den Rundfunkbeitrag gleich ganz abschaffen. Wie eine Umfrage vor Kurzem zeigte, sind 73 Prozent für das Aus der GEZ-Gebühren. Und für viele Deutsche geht dieser Traum im April in Erfüllung.

GEZ-Aus im April

Möglich macht es ein Schlupfloch in dem ansonsten wasserdichten System der Rundfunkfinanzierung. Denn im April 2026 beginnen laut dem Centrum für Hochschulentwicklung rund 79.000 Menschen ein Studium. Schätzungen zufolge bekommen etwa 11 Prozent von ihnen BAföG. Dabei gilt: Wer BAföG bekommt, muss keine GEZ-Gebühren zahlen. Egal ob Schüler, Student oder elternunabhängig gefördert – mit dem richtigen Bescheid winkt die komplette Befreiung. Das Problem: Der Staat kommt nicht von selbst darauf. Der Antrag muss gestellt werden – mit Nachweis, selbstverständlich.

Wer das nicht weiß oder zu lange aufschiebt, zahlt weiter. Immerhin zeigt sich das System dann doch noch gnädig. Bis zu drei Jahre rückwirkend kann man sich zu viel gezahlte Beiträge erstatten lassen. Das summiert sich schnell auf über 600 Euro.

GEZ-Gebühren sollen steigen und die Bosse von ARD und Co. schwimmen in Geld

Die Logik der Haushalte macht die Sache nicht einfacher. Eine WG gilt als ein Haushalt, also als ein Beitrag. Leben dort aber ausschließlich BAföG-Empfänger, kann sich jeder befreien lassen. Ergebnis: Niemand zahlt. Ein seltenes Beispiel dafür, dass ein kompliziertes System am Ende doch zu einem einfachen Ergebnis kommt.

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Wer sich noch vom Rundfunkbeitrag befreien lassen kann

Und die anderen? Sozialleistungsbezieher, Menschen mit Behinderung, einige Geflüchtete – rund 2,8 Millionen sind befreit. Rentner hingegen müssen die GEZ in vollem Umfang bezahlen. Es gibt aber eine Ausnahme: Bekommt man als Rentner zusätzlich zur Rente eine Sozialleistung, kann man sich vom Rundfunkbeitrag befreien lassen. Wer hingegen Arbeitslosengeld I oder Wohngeld bekommt, hat Pech. Zu arm für den Alltag, aber offenbar reich genug für den Rundfunk.

3 Kommentare

  1. Karsten Frei
    Hört auf, Almosen zu zählen. Nur Politikwechsel, der die Zwangsabgabe abschafft, bringt richtige Befreiung.
  2. Fritzchen Fritzchen
    100 % verarsche die reiben sich doch da die Hände verdienen sich die goldene Nase mit dem scheiß was die immer Im Fernsehen zeigen
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