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Neues Update: Das ändert sich für Google-Nutzer

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Google verteilt ein Update, das an einem Wort ansetzt, das du vermutlich täglich sagst. Dazu kommen Änderungen bei Musikwünschen, Wetteransagen und der Bedienung per App. Nicht jeder bekommt die Neuerungen sofort.
Google auf Display von Smartphone vor Google-Logo
Neues Update: Das ändert sich für Google-NutzerBildquelle: Algi Febri Sugita/Shutterstock

Der Timer klingelt, du sagst „Stopp“ und statt Ruhe zu bekommen, piept es munter weiter. Der KI-Assistent hat deinen Befehl zwar gehört, ihn aber falsch verstanden. Genau dieses Missverständnis führt Google selbst als Fehler auf. Dass gerade das Beenden hakt, hat einen Grund. Seit April verteilt Google eine Funktion, bei der Gemini nach einer Antwort das Mikrofon einige Sekunden offen lässt. So kannst du ohne neues „Hey Google“ nachhaken. Das ist praktisch, solange der Assistent erkennt, wann ein Gespräch vorbei ist und wann ein Befehl dem klingelnden Timer gilt.

„Danke“ oder „Stopp“: Warum das künftig einen Unterschied macht

Laut Google unterscheidet Gemini künftig zwischen zwei Arten, ein Gespräch zu beenden. Sagst du höflich oder neutral „Danke“, antwortet der Assistent mit einer kurzen, freundlichen Verabschiedung. Forderst du ihn dagegen direkt auf, mit dem Reden aufzuhören, soll er sofort verstummen und das Mikrofon schließen, ohne Nachsatz.

Dazu kommt der eigentliche Fix: „Stopp“ soll wieder zuverlässig laufende Musik, Timer und Wecker beenden statt nur die Unterhaltung. Das klingt nach einer Kleinigkeit, betrifft aber einen Befehl, den du vermutlich mehrmals täglich nutzt.

Neu ist das Thema allerdings nicht. Schon im Mai versprach Google, dass ein „Stopp“ nur Geminis Antwort abbricht und die Musik im Hintergrund weiterläuft. Im Juni folgte das zuverlässige Beenden von Folgegesprächen per „Nein danke“ oder „Stopp“. Der Stopp-Befehl ist also eine Dauerbaustelle, an der Google Update für Update nachbessert.

Entspannungsmusik statt Regenrauschen

Die zweite spürbare Änderung betrifft Musik. Die Bitte um „Entspannungsmusik“, „Spa-Musik“ oder „Meditationsmusik“ konnte bislang bei Geminis eigenen Umgebungsgeräuschen landen, also bei weißem Rauschen oder Regen. Laut Google leitet der Assistent solche Anfragen jetzt an deinen Musikdienst weiter. Für dich heißt das: Wenn du abends tatsächlich Regenprasseln zum Einschlafen willst, solltest du das künftig auch genau so sagen.

Gemini for Home: Hier landet das Update

Alle bisher genannten Änderungen betreffen Gemini for Home. Zwei kleinere Punkte gehören ebenfalls zum Update. Wetteransagen richten sich jetzt nach der Temperatureinheit, die du in der Google-Home-App für das gesamte Zuhause festgelegt hast. Auf Smart Displays scrollt der Text außerdem schneller, damit er mit der gesprochenen Antwort Schritt hält.

Parallel überarbeitet Google die Home-App. Vor allem Besitzer smarter Steckdosen und Lampen von Drittanbietern haben davon etwas. Die Bedienelemente für Leuchten, Steckdosen und Schalter wurden laut Google neu gebaut und sollen beim Schalten, Dimmen und Farbwechsel direkter reagieren. Neu ist außerdem ein Einstellungsfeld, das du in der Vollbildsteuerung von unten hochwischst. Darüber erreichst du Favoriten, Geräteverlauf und Einstellungen, ohne dich durch Menüs zu tippen. Bei einem Zwischenstecker wie dem Aqara Power Plug H2 EU im Test, den du gezielt gegen Stromfresser einsetzt, spart das ein paar Fingertipps.

Spannender ist die Matter-Neuerung. Google verspricht kürzere Reaktionszeiten und mehr Zuverlässigkeit. Voraussetzung sind kompatible Matter-Geräte und ein kompatibler Hub. Bestehende Philips-Hue-Bridges sollen sich laut Google zudem im Hintergrund automatisch auf lokale Matter-Steuerung über Google-Home-Hubs umstellen, ohne dass du Lampen neu koppeln musst. Wenn du Hue-Leuchten wie die neue Play Steh- und Tischleuchte per Sprache schaltest, könnte das der wichtigste Teil des ganzen Updates sein.

Und noch ein Detail: Ist ein Rauch- oder Kohlenmonoxidalarm vorbei, zeigt die App jetzt ein Banner mit Ereignis und Uhrzeit. Wer wegen der ablaufenden Rauchmelder-Frist ohnehin neue Melder braucht und dabei zu smarten Modellen greift, bekommt damit eine klarere Entwarnung aufs Handy.

Wer profitiert und wo der Haken liegt

Kosten fallen keine an und Google knüpft keine der genannten Neuerungen an ein Abo von Google Home Premium. Der Haken: Die Gemini-Funktionen gehen nur an Nutzer im Early-Access-Programm, das in Deutschland seit Juni läuft. Den Zugang schaltest du über ein Banner in der Google-Home-App frei, sobald Google dich einlädt. Wie üblich verteilt Google die Neuerungen schrittweise, und nicht jeder bekommt sie am selben Tag.

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