Der Diesel kostete 2025 im Schnitt rund 1,61 Euro pro Liter. Beim Super E10 sind es sogar 1,69 Euro. Mehr zahlen als unbedingt erforderlich möchte bei den Spritpreisen vermutlich kein Autofahrer. Dennoch machen viele genau das. Meistens sogar, ohne es zu wissen. Der Grund hierfür ergibt sich aus einem zusätzlichen Gewicht und einer schlechten Aerodynamik. Doch alles der Reihe nach. Worum geht es überhaupt?
Sofort abmontieren, falls nicht gebraucht
Wer in Urlaub fährt, setzt oft auf Dachgepäckträger, um sein Hab und Gut bequem von A nach B zu transportieren. Diese erhöhen den maximalen Stauraum deutlich, können allerdings schnell teuer werden. Und das liegt nicht nur am Anschaffungspreis.
So rät das deutsche Umweltbundesamt Autofahrern dazu, unnötige Aufbauten und Lasten zu entfernen. Warum? Dachboxen würden den Luftwiderstand erhöhen. Um wie viel, verraten Messungen des ADAC. Demnach würde ein Pkw mit Dachbox bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h (für Dachgepäckträger empfohlene Höchstgeschwindigkeit) im Schnitt rund 18 Prozent mehr Sprit benötigen. Das entspricht einem Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Wobei der Kraftstoffverbrauch je nach Fahrzeug und Dachbox sogar um bis zu 25 Prozent steigen kann.
„Fahrrad-, Ski- oder Gepäckträger sollten deshalb unbedingt entfernt werden, wenn sie nicht im Einsatz sind“, heißt es vom Umweltbundesamt. Doch das ist nicht der einzige Aspekt, der die Spritkosten in die Höhe schießen lässt. Wie Autofahrer auch abseits des Dachgepäckträgers den Kraftstoffverbrauch minimieren und gut sparen können, verrät unser Ratgeber:
Dachboxen – weitere Tücken
Abseits der Aerodynamik und des zusätzlichen Gewichts bieten Dachboxen auch einige weitere Nachteile. Zunächst einmal sind sie laut den Experten vom ADAC anfälliger für Seitenwinde beim Passieren eines Lkw. Ferner können Einfahrten in Tiefgaragen je nach Höhe des Fahrzeugs zu einem Problem werden. Zwei weitere Gründe, den inneren Schweinehund zu überwinden und die Dachgepäckträger schnellstmöglich nach dem Urlaub wieder abzumontieren.
