Wenn Hersteller mit Dual-Motor und Offroad-Tauglichkeit werben, weckt das hohe Erwartungen an die Performance. Der iScooter iX7 Pro bringt beeindruckende Spezifikationen mit. Mit seiner massiven Bauweise und den groben Zehn-Zoll-Reifen wirkt er eher wie ein kleines Motorrad als ein klassischer Tretroller.
Doch nackte Zahlen aus dem Datenblatt sagen wenig über das tatsächliche Fahrgefühl aus. Wie sich das knapp dreißig Kilogramm schwere Gerät beim Auspacken, bei der täglichen Bedienung und auf unebenem Terrain verhält, habe ich mir genau angesehen. Ob die beworbene Leistung für deine persönliche Strecke ausreicht, verraten die folgenden Eindrücke aus meinem ersten Praxistest.
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Der unkomplizierte Aufbau mit kleiner Tücke
Der Start verläuft erfreulich reibungslos. Wenn du den Karton öffnest, musst du kein Handbuch studieren. Die Anleitung liefert eine sehr verständliche Grundlage für die ersten Schritte. Du steckst lediglich den Lenker in die Stange und ziehst einige Schrauben fest, schon steht das Gefährt sicher vor dir.
Ein kleines Manko gibt es jedoch. Zum Schutz befand sich ein unscheinbares Stück Polsterung an der Stange, die die Lenkerstange mit dem Rest des Rollers verbindet. Dieses Material musst du zwingend entfernen, bevor der Mechanismus zum Aufklappen korrekt einrastet. Hier hätte ich mir einen klaren Hinweis in der Anleitung gewünscht. Als technischer Laie hat man Bedenken, versehentlich ein wichtiges Bauteil abzureißen, da dieses Polster nicht so eindeutig als Verpackung erkennbar war, wie das Styropor oder die Plastikfolie. Abgesehen davon gelingt der Aufbau aber erfreulich zügig.
Drei Modi für den perfekten Grip
Auf dem breiten Trittbrett offenbart der iScooter iX7 Pro seine Stärken. Alle Tasten am Lenker, inklusive der praktischen Blinker, reagieren extrem zuverlässig auf jeden Daumendruck. Die Fahrt fühlt sich durch die robuste Bauweise und die breiten Reifen jederzeit stabil an. Selbst auf den unwegsameren Wanderwegen in unserer Nähe hatte ich offroad keine Probleme, der Lenker federt die Vibration ab, ohne dass es unentwegt zu Lasten deiner Arme geht.
Du hast die Wahl zwischen verschiedenen Fahrstufen, die spürbar eingreifen. Neben den klassischen Modi Eco, Sport und Race liegt der wahre Trumpf in der Antriebssteuerung. Du kannst per Knopfdruck nahtlos vom sparsamen Heckantrieb in den kraftvollen Allradantrieb wechseln. Dieser Sprung verändert das Fahrgefühl sofort. Gleitest du eben noch entspannt über glatten Asphalt, krallt sich der Roller nach dem Zuschalten des zweiten Motors regelrecht in den weichen Waldboden. Du spürst den Unterschied der Zugkraft an beiden Rädern, die dich souverän über unbefestigtes Terrain zieht. Logischerweise saugt diese doppelte Power im rasanten Race Modus den großen Akku mit 720 Wattstunden deutlich schneller leer. Spielst du jedoch clever mit dem Einzelantrieb und den schonenden Stufen, kannst du laut Hersteller eine Reichweite von bis zu 70 Kilometern erzielen
Ein Bildschirm mit Sonnenallergie
Wo Licht ist, gibt es naturgemäß auch Schatten. Das verbaute LC-Display liefert dir grundsätzlich alle wichtigen Informationen wie den aktuellen Akkustand, die Geschwindigkeit und den gewählten Fahrmodus. Bei Dämmerung ist das Panel auch wunderbar abzulesen.
Das Problem zeigt sich erst bei strahlend blauem Himmel. Die Hintergrundbeleuchtung ist schlichtweg zu dunkel geraten. Bei direkter Sonneneinstrahlung lässt sich die Anzeige nur mit Mühe erkennen. Für meinen Testbericht wollte ich das Display im Freien abfotografieren, was wegen der verbauten Oberflächenstruktur praktisch unmöglich war. Angesichts des sonst sehr starken Preis-Leistungs-Verhältnisses dieses Rollers lässt sich dieser Kritikpunkt jedoch verschmerzen. Du konzentrierst dich beim Fahren ohnehin primär auf den Weg vor dir.
Für wen sich dieses Kraftpaket wirklich lohnt
Richtig glücklich wirst du mit dem Modell, wenn du am Ortsrand gern Strecken durch die Natur zurücklegst. Auf unebenen Pfaden spielt das vollgefederte Fahrwerk seine Muskeln aus. Hier pflügt der Roller souverän über alle Hindernisse hinweg.
Eine klare Grenze gibt es jedoch bei extremen Steigungen. In meiner Ortschaft haben wir einige Straßen mit einem enormen Gefälle. Bei derart steilen Abschnitten erreicht die Hilfsleistung unweigerlich ihr Limit. Zur Einordnung sei aber gesagt, dass ich diese speziellen Hügel auch mit keinem Fahrrad freiwillig hochtreten würde. Solche Extremsteigungen gehörten daher gar nicht zu meinen Anforderungen. Für Bewohner von besonders bergigen Regionen sei dies dennoch transparent erwähnt.
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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit iScooter. Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
